Beueler-Extradienst

Meldungen & Meinungen aus Beuel und der Welt

Schlagwort: Rot-Weiss Essen (Seite 2 von 5)

Von Karnap zur Hafenstrasse – 3:0

mit Update nach dem Frühstück
Arnd Zeiglers Crew war in Essen-Karnap, um dort Ente Lippens und Fred Bockholt in Willis Kneipe “Ich danke Sie!” zu treffen. Sie zeigten wie Ente im ZDF-Sportstudio Pelé an der Torwand besiegte (Video ab Minute 12) – damals schossen die Jungs mit einer Lässigkeit, wie sie sie sonst auf dem Rasen, im Stadion, zeigten. Fred Bockholt war damals vom VFB-Bottrop, von der anderen Seite der B224, nach Essen gewechselt. Beide zusammen absolvierten mehrere Bundesligaaufstiege von Rot-Weiss Essen, die damals wie heute eine Fahrstuhlmannschaft waren. Nur damals, zu Lippens’ Zeiten eben drei Ligen höher als heute. Weiterlesen

Bielefeld-Verschwörung – skrupellos

Bekanntlich lässt der Bielefelder als solcher nichts unversucht, zu beweisen, dass es seine Stadt tatsächlich gibt. Ich bin ja der festen Überzeugung, dass die Bielefeld-Verschwörung vom Stadtmarketing ausgedacht wurde. Wie sonst sollen sie auffallen? Obwohl: nach meiner Zählung halten die ICEs dort sogar öfter, als in Wolfsburg.
Jetzt behauptet ein Fritz Tietz in der Jungle World, Bielefeld sei in die Bundesliga aufgestiegen. Er selbst sei persönlich dabei gewesen, als das zum ersten Mal passiert sein soll: 1971. Ich erinnere mich gut an die Saison, die mit dem gebrochenen Torpfosten am Bökelberg, nach dem uns der DFB die Meisterschaft zu stehlen versuchte. Weiterlesen

Und was macht der RWE?

Untem am Ende dieses Textes eine politisch relevante Leseempfehlung
Unter Prä-Corona-Bedingungen wäre Rot-Weiss-Essen so gut wie gerettet. Seit Jahren spielt der deutsche Fußballmeister der Herren von 1955 in der Regionalliga West (= 4. Liga) und versucht vergeblich aufzusteigen. Nach meinem Überblick hat RWE in dieser Liga die höchsten Zuschauerzahlen, entschuldigung: hatte. Sie waren immer vierstellig, bei Spitzenspielen und Derbys (gegen RWO) fünfstellig. Zuschauerkrösus wurde sowas genannt. Die Essener SPD glaubte, wenn sie dem Verein einen Stadion-Neubau hinstellt, steigt er von alleine auf, Weiterlesen

Bonner SC schafft Klassenerhalt

Sensation in der 4. Liga/Regionalliga West: da wo ernsthaft und professionell Fußball gespielt wird, aber kein TV-Milliönchen mehr ankommt, bleibt der Bonner SC dabei. Sportlich wäre er hochgefährdet: zwar hat er 2-3 Punkte Vorsprung vor den Abstiegsrängen, aber auch schon 2-3 Spiele mehr absolviert, als die Konkurrenten in der Tabelle dahinter. Nun soll der Westdeutsche Fußballverband den Viertligisten übermittelt haben: Abbruch. Der BSC knapp am rettenden Ufer. Weiterlesen

Virtuelle Bratwurst

Rette-sich-wer-kann in Politik und Fußball / Wie Tsipras: der Genosse Sanchez soll hängen (gelassen werden)
Für das Virus sind alle gleich? Der Mensch wäre nicht Mensch, wenn er dieser Natur nicht ein Schnippchen schlagen würde. Er verwandelt das Virus mit schlichtesten Mitteln zu einem Turbo zur Spreizung und Beschleunigung bestehender Klassenverhältnisse. Und wiederum lässt sich das am Beispiel des Fußballs lernen. Der heimliche RWE-Fan Friedrich Küppersbusch brachte seine Liebe heute virtuos in seiner taz-Kolumne (“Und was machen die Borussen”) unter: in der Vierten Liga versuchen sie sich mit virtuellen Stadionwürsten zu retten. Hauptgedanke ist sicherlich, auf die Weise Aufmerksamkeit für seine Not zu erregen, eine Chance die vielen anderen nicht vergönnt ist. Weiterlesen

Dritte Liga zu teuer

Kann sich der angeblich “finanzkräftigste Oberligist in ganz Deutschland” (Stand dieser Erkenntnis des Trainers von Eintracht Rhynern, das liegt an der Autobahn hinter Hamm: 2014) die Dritte Liga nicht leisten? Will er jedenfalls nicht. 49% des Tabellenführers der Regionalliga West SV Rödinghausen gehören der Sportmarketing am Wiehen GmbH & Co. KG. Die wiederum gehört der H. Finkemeier Verwaltungs-Gesellschaft mbH. Ich vermute mal, da gehts für irgendjemand ums Steuernsparen.
Diese Geldgeber haben dem SV-Rödinghausen 2011 ein Stadion für 3.000 Zuschauer*innen hingestellt. Weiterlesen

Kopfschmerzen in Königswinter / RWE-Ärger

Im Hause Klosterhalfen, finanziell verbunden mit einem Berater aus der RedBull-Welt, dürften derzeit Krisensitzungen stattfinden. Nach Journalistenangaben geht dort niemand ans Telefon. Denn der US-amerikanische Nike-Konzern, von ähnlich zweifelhaftem Ruf wie sein deutscher Weltmarktkonkurrent adidas, sieht sich gezwungen, das von ihm finanzierte Athletenprojekt wg. Dopingverdachts dichtzumachen. Dass der Konzern von allem nichts gewusst hat, wird ihm so wenig abgekauft werden, wie es schon die Deutsche Telekom mit ihren gedopten Radfahrern erleben musste, die noch von einer – auf ganz andere Art gedopten – Bonner Oberbürgermeisterin auf der Rathaustreppe gefeiert wurden. Bevor sie dann alle viele Treppenstufen abstürzten …. Weiterlesen

Sorry RWE

Es war die Saison 1964/65 der Regionalliga West, in der mich das Virus packte. Es gibt keine Behandlung dagegen, besser ist es zu lernen damit zu leben. Mein Oppa mütterlicherseits war RW Essen-Fan. Heute sollen es angeblich weit über 1.000 gewesen sein, die sich auf den Weg zum Grenzland-Stadion in Mönchengladbach gemacht haben sollen, und damit das Auswärtsspiel von RWE gegen Borussia Mönchengladbach U23 in ein Heimspiel verwandelt haben müssen. Hat nichts genützt.
Wie schon 1965 auf dem Bökelberg. Weiterlesen

Bundesligaränge schon verteilt

Die Aufzeichnungen im öffentlich-rechtlichen TV waren gestern hinreichend beeindruckend. Die Meisterschaft wird zwischen dem Konzern im süddeutschen Raum, den FPÖ-Sympathisanten in Leipzig und dem BVB entschieden. Die Spannung beginnt im Kampf um den 4. Platz in der Champions-League. Hier hat mir meine Borussia gestern Hoffnung gemacht – es sei denn der FC steigt wieder ab. Dann war es kein Massstab. Weiterlesen

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