Von Eduard Fritsch
Die Berichterstattung ĂŒber die Maras in den hiesigen Medien

Auf der letzten Internationalen Tourismusbörse (ITB) in Berlin, die vom 7. bis zum 11. MĂ€rz 2018 stattfand, war auch El Salvador vertreten. MarĂ­a Luz NĂłchez, Journalistin der salvadorianischen Internetzeitung „El Faro“, besuchte die ITB und den Stand ihres Landes. Ihr Kommentar: „Zwischen all den VorzĂŒgen des Klimas, den vielfĂ€ltigen Landschaften und dem guten Straßennetz tauchen die Worte Sicherheit, Gewalt und Pandillas (gleichbedeutend mit Maras, Gangs, Verbrecherbanden, d. Red.) an keiner Stelle auf. In der offiiellen Darstellung, mit der El Salvador als Tourismusziel angepriesen wird, gibt es keine Pandillas. War El Salvador frĂŒher fĂŒr seinen Kaffee bekannt, so macht es heute Schlagzeilen mit den Leichen, die 60 Morde auf 100000 Einwohner*innen im letzten Jahr hinterließen. Heutzutage wĂ€re es nicht ĂŒbertrieben zu sagen, dass in diesem Land mehr Tote produziert werden als Kaffee.“Weiterlesen…