Thema: Sardinien

Wiener Schnitzel / Brunello

Von , am Samstag, 2. November 2019, in Genuss, Lesebefehle.

Ob sie zusammen genossen werden sollten, muss jede*r für sich selbst ausprobieren. Es wäre nicht meine erste Idee. Ich möchte hier nur auf aktuelle Texte zu ihnen hinweisen.
Das beste Wiener Schnitzel in Bonn habe ich bisher hier genossen. Jörn Kabisch/taz empfiehlt dagegen eine japanische Version, weil sie am pfleglichsten mit dem Fleisch umgeht. Seine Darstellung spricht mich an, weil ich nicht ausschliesslich fleischlos esse, Weiterlesen

Doitsche Waa-fen, doitsches Geheheld …..

Von , am Mittwoch, 17. Januar 2018, in Lesebefehle, Medien, Politik.

….. morden mit in ahaller Welt”, zu singen nach der Komposition von Joseph Haydn (“Lied der Deutschen”). Das hat vorgestern eine ARD-Dokumentation erneut bestätigt. Im Abspann werden Sie staunen: produziert hat sie der Bayrische Rundfunk. Düsseldorf, Sardinien, Südafrika, überall ist Rheinmetall und verkauft auch überall hin: Saudi-Arabien, Iran, Emirate, Ägypten – alles wird sofort ausprobiert. Allerdings hat es bei den Filmmachern noch nicht ganz dafür gereicht, auch die exportintensive bayrische Rüstungsindustrie ins Visier zu nehmen. Aber das kann ja noch kommen, wenn die absolute CSU-Mehrheit erst weg ist. Guter Journalismus ist offensichtlich in CSU-Herrschaftsgebieten möglich.
Da deutsche Politiker*innen ihr Handeln in diesem Bereich so geheim halten, wie die Rüstungsindustrie: haben Sie irgendwas mitbekommen, welche Rolle das Thema in den Koalitionsverhandlungen spielen soll? Könnte doch sein, dass es vorkommt; das eine oder andere Kind im Jemen könnte überleben ….

Gabun füttert Sarkozy durch / Saatgut-Kapitalismus ruiniert unsere Nahrung / Wo es noch schmeckt

Von , am Samstag, 10. September 2016, in Genuss, Lesebefehle, Politik.

In Gabun war gerade Präsidentenwahl. Der Pate Afrikas, “Omar” Bongo ist zwar schon einige Jahre tot, aber es scheint sich trotzdem nichts gebessert zu haben, wie Bernhard Schmid in der Jungle World berichtet.

Warum uns unser Essen nicht mehr so schmeckt, wie in der Kindheit und wie die gesamte Welternährung in Gefahr gerät, nämlich durch den Saatgutkapitalismus, der von immer weniger Konzernen beherrscht wird, steht heute in der SZ. Die Schuldzuweisung (Konzerne sind nicht “böse”, sondern “die Politik”, bei diesem Link einige Tage Paywall) ist zwar zu holzschnittartig, der Stand der Entwicklung wird aber zutreffend beschrieben.

Hier schmeckts noch: La Locanda in Köln weckt Geschmackserinnerungen an Sardinien, Innereien, Bottarga, Milchlamm, Vermentino und Cannonau, Filu Ferru. Dank an die Gastgeber, Super-Abend gestern.