Beueler Extradienst

Meldungen & Meinungen aus Beuel und der Welt

Schlagwort: Schule

ClankriminalitÀt

Steffen Grimberg/taz hat Indizien ĂŒber den Konflikt im Murdoch-Clan gesammelt. Nur vordergrĂŒndig geht es dabei um Differenzen zu den Beziehungen zum Trump-Clan. Gegen den wird mal wieder “bösartig” ermittelt. Im PrĂ€sidentenamt sorgt der Delinquent fĂŒr ein völliges Verschwimmen der Grenzziehung zwischen “normalem” GeschĂ€ftsbetrieb und rĂ€uberischer Erpressung. Mit dieser Grenzziehung haben deutsche Banken Ă€hnliche Probleme, und besonders spektakulĂ€r ist mir, dass die Kölner (!!!) Staatsanwaltschaft hier um AufklĂ€rung bemĂŒht sein soll.Weiterlesen…

Schule beginnt mit Hitzefrei

Klimawandel ungebremst
Manche meinten in den letzten Wochen, die GrĂŒnen-Wahlergebnisse bei der NRW-Kommunalwahl in gut 5 Wochen (13.9.) könnten gemĂ€ssigt ausfallen, weil der Sommer so gemĂ€ssigt ausgefallen sei. Sie können sich beruhigen: wenn, dann wird es nicht am Wetter gelegen haben. DafĂŒr muss weder auf Sibirien noch auf Spitzbergen verwiesen werden. Die nĂ€chste Hitzewelle mit ĂŒber 30 Grad tags und 20 Grad nachts wird von den Meteorolog*inn*en ab ĂŒbermorgen versprochen, rechtzeitig vor dem NRW-Schulbeginn. Vor Beginn der Hitzetage (oder -wochen?) notiert der Rhein in Bonn einen Pegelstand von 1,56 m, “fallend”.Weiterlesen…

Rostock – Europa – China, und noch ein Sack MedienReis

Im 3sat-Magazin nano hatte ich schon einen Beitrag ĂŒber die Schule gesehen. Allerdings fehlte die kritische Betrachtung, die Florian Rötzer/telepolis dazu liefert: ein Schulleiter in Rostock hat auf “Normalbetrieb” geschaltet, mithilfe einer Firma, die Virustests verkauft, sie der Schule aber zu Marketingzwecken schenkt. Das kann, wie Rötzer vermutet, auch zu schweren sozialen Verwerfungen und dem Einsickern von Selektionsmechanismen und -zwĂ€ngen fĂŒhren. Da wĂ€re mal wieder die Kunst des AbwĂ€gens (= Politik) gefragt. Gibt es die in Rostock?
Die “grosse” Politik hat grössere Sorgen. FĂŒr EU-Europa geht es,Weiterlesen…

Wie DAX-Unternehmen Schule machen

von Jupp Legrand (Vorwort) und Tim Engartner (Schlussfolgerungen), Otto-Brenner-Stiftung
Lehr- und Lernmaterial als TĂŒröffner fĂŒr Lobbyismus

Vorwort
„Die gekaufte Schule“ titelte das Nachrichtenmagazin Der Spiegel vor einigen Jahren, die Wochenzeitung Die Zeit ĂŒberschrieb einen Beitrag gar mit „GehirnwĂ€sche“: Der stetig wachsende Einfluss von Industrie und Wirtschaft auf SchĂŒlerinnen und SchĂŒler schafft es immer wieder in die Öffentlichkeit. LĂ€ngst beschrĂ€nkt sich das schulische Engagement von Unternehmen dabei nicht mehr nur auf das Sponsoring von Schulfesten, die Bezuschussung von KlassenausflĂŒgen, die Einrichtung von SchĂŒlerlaboren oder die Auslobung von Schulpreisen. Zu dem an Schulen Platz greifenden Lobbyismus zĂ€hlenWeiterlesen…

Von der Bahre bis zum Tod

Zum Schulbeginn in NRW wird deutlich, welche substanziellen Defizite unser Staat hat. Es ist eine Melange aus Personal- und FachkrÀftemangel, aus schlechter Bezahlung, fehlender Organisation, Missmanagement und politischer Ignoranz.

Der Reihe nach: Ein Kind wird geboren und hat unbewusst grĂ¶ĂŸte Schwierigkeiten, das Licht der Welt zu erblicken. Denn es fehlen Hebammen. Hoppla, war da was? Ja, Hebammen gehören zu den Mangelberufen.Weiterlesen…

Amin

von Doro Paß-Weingartz

Herbst 2015 – Hunderttausende FlĂŒchtlinge sind auf dem Weg nach Europa. Viele wollen nach Deutschland. TĂ€glich liefern die Medien Bilder von flĂŒchtenden Menschen – und dann die Frage: Kann das klappen? Über Angela Merkels Antwort »Wir schaffen das!« bin ich froh. Ein so reiches Land wie Deutschland kann die Tische grĂ¶ĂŸer machen und kann Menschen aufnehmen. Die HelferInnen bei den Registrierungsstellen zeigen mit ihren Spenden, mit ihrer UnterstĂŒtzung das freundliche Deutschland, das Land, das Menschen in Not willkommen heißt.
Doch was machen wir persönlich, was könnten wir tun, um einen kleinen Beitrag in dieser Situation zu leisten? Als ehemalige Politikerin sind mir die Sorgen der Kommune im Hinblick auf die Unterbringung der vielen neuen Menschen vertraut. Ganz besonders liegen mir die unbegleiteten jungen FlĂŒchtlinge am Herzen. Wie können sie es schaffen, nach einer fast unmenschlichen Fluchtleistung hier inmitten einer fremden Umgebung so etwas wie Heimat zu finden?

Die Gedanken

Mein Mann und ich diskutieren. Bisher haben wir unser ehemaliges Kinderzimmer im Souterrain auf einer Vermietungsplattform angeboten. Gibt es jetzt nicht andere PrioritĂ€ten? Könnten wir nicht stattdessen einen jungen Menschen aufnehmen und ihm unsere UnterstĂŒtzung anbieten? Andererseits – nach drei Kindern – und in vergleichsweise hohem Lebensalter: Schaffen wir das noch? Es gibt Berichte zuhauf ĂŒber traumatisierte Jugendliche, die auch fĂŒr ihre Helfer und Helferinnen zur Belastung werden.
Wir sprechen mit unseren Kindern. Die sind sofort begeistert und ermutigen uns, den Versuch zu wagen.
Wir entscheiden uns, diesen Schritt zu gehen und die Herausforderung anzunehmen, von der wir noch nicht wissen, wie sie aussieht….Weiterlesen…

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