Beueler Extradienst

Meldungen & Meinungen aus Beuel und der Welt

Schlagwort: Schweden (Seite 1 von 2)

Coronakrise – schafft sie Failed States?

Berichte und Kommentare zu USA, Schweden, Frankreich, Russland, Spanien, Deutschland
Es gibt keinen politischen oder wissenschaftlichen Handwerkskasten, mit dem die aktuelle Krise in einen gedanklichen Rahmen eingepasst werden kann. Das hat auch Vorteile. Das Denken, Analysieren, SchlĂŒsse ziehen kann sich – potenziell! – freier bewegen. Es kann mehr KreativitĂ€t freisetzen. Materielle Bedingung dafĂŒr ist freilich, dass die eigene Existenz nicht bedroht ist. Diese Bedingung wird leider in den meisten FĂ€llen nicht mehr erfĂŒllt. Das illustrieren auch die folgenden Leseempfehlungen:Weiterlesen…

Ösis mal wieder spitze

Corona-Blamagen – deutsche Linke auch nicht besser
mit Update nachmittags
Was im österreichischen Profifussball los ist, toppt qualitativ alles, was hierzulande erwart- und berechenbar abgespielt wird. Im Ergebnis heisst das: die Meisterschaft wird politisch entschieden. Und Überraschung: Meister wird der gleiche wie immer.
Doch es gibt auch ernsthafteres Diskussionsmaterial, bei telepolis.
Andrea Seliger zieht eine Zwischenbilanz der Lage in Schweden.Weiterlesen…

Schweden doch schlauer?

Wer ist schuld? – Die SĂŒndenbock-Frage
Mich beschleicht das GefĂŒhl, dass die deutschen Medien langsam schwedenfreundlicher werden, was die VirusbekĂ€mpfung betrifft. In Berlin und den LandeshauptstĂ€dten setzt sich langsam die politische Ansicht (Einsicht?) durch, dass es nicht so bleiben könne, wie es die letzten Wochen war. Virus hin oder her. Ein Jahr oder lĂ€nger dauert es, bis es einen Impfstoff geben kann. So lang lĂ€sst sich der Ausnahmezustand nicht durchhalten.Weiterlesen…

Nach Ostern wie Schweden?

Zarte Wende in der deutschen Corona-BekĂ€mpfung wird behutsam vorbereitet – wohin mit all dem unverhofften Vertrauenskapital?
Nachtigall, ich hör’ Dir trappsen. So wenig, wie die politische Corona-Panik-Strategie von wissenschaftlichen Erkenntnissen geleitet war, so wenig wird es das Umschwenken nach Ostern sein. Es ist nicht Wissenschaft, es ist Politik. Beide Felder verkĂŒnden nicht Wahrheiten und Erkenntnisse, sondern sind Ort von Streit, Auseinandersetzung, Sieger*inne*n und Besiegten, nie endgĂŒltig entschieden, sondern ein stĂ€ndiger Prozess. Das ist auch gut so. Schlecht ist, wenn Journalismus und Medien, die das der Gesellschaft ĂŒbermitteln und durchsichtig machen mĂŒssten, so eklatant versagen, wie sie es in den letzten Monaten getan haben. Die grassierende Unwissenheit, vielfach in die Wiederkehr von Untertanengeist mĂŒndend, hat da ihre Ursache.Weiterlesen…

Retten wir Julian Assange

Pressefreiheit in Gefahr – Aus einem Mann wurde ein Monster und aus Journalismus Spionage: Die Öffentlichkeit hat sich im Fall Assange manipulieren lassen. Ich auch.
Die Öffentlichkeit ist manipulierbar, das ist bekannt. Es ist unfassbar, wie leichtglĂ€ubig Leute alles schlucken, was ihnen von interessierter Seite vorgesetzt wird. Mir kann das nicht passieren. Ich durchschaue die Gesetze der Kommunikation. Bilde ich mir ein. Es ist unfassbar, wie leichtglĂ€ubig ich mir selbst gegenĂŒber bin und wie gerne ich diesen Selbstbetrug mit der RealitĂ€t verwechsle. Weiterlesen…

Deutschland bremst weiter

An den UNO-Verhandlungen ĂŒber verbindliche Menschenrechtsnormen fĂŒr Unternehmen beteiligen sich Deutschland und die EU weiterhin nicht. NGOs kritisieren „Blockade“ des wichtigen Prozesses
Von diesem Montag an verhandeln in Genf ĂŒber 100 Mitgliedsstaaten der UNO zum fĂŒnften Mal seit 2015 ĂŒber ein Abkommen zu verbindlichen Menschenrechtsnormen fĂŒr Wirtschaftsunternehmen („Binding Treaty“). Doch Deutschland und seine EU-Partner beteiligen sich weiterhin nicht aktiv und versuchen, die Verhandlungen zu sabotieren.

Grundlage der Verhandlungen ist ein Mandat, das der UNO-Menschenrechtsrat 2014 beschlossen hatte. Ziel ist ein Abkommen mit verbindlichen Menschenrechtsnormen und Sorgfaltspflichten fĂŒr Unternehmen sowie mit Mechanismen zu deren Überwachung.Weiterlesen…

Der Weg ist das Ziel? Nicht immer

Greta Thunbergs AtlantikĂŒberquerung mit einer Rennjacht zum Klimagipfel von New York mag dem Nervenkitzel dienen, ist aber ansonsten völlig unsinnig

Wenn Greta Thunberg dem Klimagipfel in New York auf Monitoren von Stockholm aus zugeschaltet worden wĂ€re: das öffentliche Interesse wĂ€re ĂŒberschaubar gewesen. Zu oft ist die Aktivistin schon zu sehen gewesen, als dass ein nĂŒchterner Auftritt allein noch fĂŒr Schlagzeilen sorgen könnte. Ein bisschen mehr Nervenkitzel möcht’ schon sein, soll sich das Publikum nicht gelangweilt abwenden. Nun also eine Rennjacht fĂŒr die AtlantikĂŒberquerung. Was kommt als NĂ€chstes? Ein klimafreundlicher Seiltanz?

Die Ironie richtet sich nicht gegen das junge MĂ€dchen und seine Familie.Weiterlesen…

Schweiz ist die grĂ¶ĂŸte Last fĂŒr den Rest der Welt

Vor allem Rohstoffimporte und Tiefsteuerpolitik behindern die Entwicklung Àrmerer LÀnder

Die Schweiz lebt stĂ€rker als jedes andere Land der Welt auf Kosten der anderen LĂ€nder. Niemand behindert die anderen so stark daran, die 2015 von der UNO beschlossenen nachhaltigen Entwicklungsziele (Sustainable Development Goals, SDGs) bis 2030 zu erreichen. Zu diesem Ergebnis gelangt die Bertelsmann-Stiftung in ihrem diesjĂ€hrigen Report zur ÜberprĂŒfung der Fortschritte bei der Umsetzung der 17 SDGs in 160 der 193 UNO-Mitgliedsstaaten.Weiterlesen…

Mexiko-Kartelle / Schweden-Chips / Facebook-Krise

Mexiko
Wenn Sie meinen, wie schlimm alles hierzulande sei – Sie irren sich. Seien Sie froh, dass Sie nicht in Mexiko leben mĂŒssen. Dort ist die Drogenmafia seit Jahrzehnten in die legale Ökonomie und in die öffentliche Politik eingesickert, kann ungestört Massenmorde begehen und alles aufkaufen, was nicht bis 3 in Protestbewegungen ĂŒbergegangen ist. In New York wird jetzt ein spektakulĂ€rer Prozess gegen einen der Bosse gemacht – es trifft gewiss keinen Falschen, aber er ist natĂŒrlich von Konkurrenten abgeliefert worden. Der neue PrĂ€sident AMLO tritt jetzt offiziell sein Amt anWeiterlesen…

Die Welt da draussen, grösser als Bayern

Bedeutsame Auslandsberichte: China im Handelskrieg (mit Update zu FAZ-Sonderteil China), Regierungsbildung in Schweden, französischer Sarrazin-Klon, Un-Sozialpolitik in Indien unter Modi
Die weltweit gefĂ€hrlichste Konfrontation fĂŒr uns alle, die ganze Welt, da hat Donald Trump gewiss Recht, ist die zwischen den USA und China. Diesem Thema widmet sich ein online zugĂ€nglicher Text der deutschen LeMonde diplomatique von Martine Bulard. Zum gleichen ThemaWeiterlesen…

Allergie gegen Gegenwart

„Babylon Berlin“ – ein teures Symptom
Die Gazetten waren seit Jahren voll davon, die Produzent*inn*en konnten vor Angeberei, wieviele Millionen sie dafĂŒr zusammengekratzt hatten, kaum laufen. Ich hatte noch keine Sekunde davon gesehen, weil ich Pay-TV-abstinent und mit einer Rupert-Murdoch-Allergie ausgestattet bin. Gestern sah ich mit der Mehrheit der Zuschauer*innen erstmals was von “Babylon Berlin”. Mir war ja schon klar, dass die Voraus-Angeberei durch das tatsĂ€chliche Produkt kaum gedeckt werden kann. Darum war meine EnttĂ€uschung gering.Weiterlesen…

Taumelnde Giganten – VerkehrsMachtOrdnung

Zwei Buchbesprechungen von Gert Samuel
Es besteht Hoffnung: Nicht nur in Schweden wird die Autogesellschaft in Frage gestellt. Die laufende Debatte ĂŒber die Auswirkungen der BetrĂŒgereien der hiesigen großen Autokonzerne schafft auch SpielrĂ€ume fĂŒr das Nachdenken ĂŒber und Forschen zu Alternativen zum Auto, fĂŒr Perspektiven ohne Auto. Zwei BĂŒcher dazu möchte ich kurz vorstellen:

1 Weert Canzler / Andreas Knie, Taumelnde Giganten. Gelingt der Autoindustrie die Neuerfindung?
Als Kern des Problems sehen Canzler und Knie die ĂŒber viele Jahrzehnte versprochene VerfĂŒgung ĂŒber ein Fahrzeug und die damit verbundene bisherige Komplizenschaft von Autoindustrie, Kunden und Staat.Weiterlesen…

Mob und Elite

Der Trick mit den Umfragen und Wahlergebnissen
Wenn die CSU bei der Landtagswahl ĂŒber 38% schafft, das wĂ€re ein Verlust von knapp 10%, wird sie sich zur Wahlsiegerin erklĂ€ren – weil sie ja Erster bleibt, mit ca. “20% Vorsprung”, und es nicht so schlimm gekommen ist, wie vorhergesagt.
So wie jetzt Schweden, ist doch nicht so schlecht gekommen. Statt “bis zu 25%”, wie vorhergesagt, sind die rechtsradikalen Schweden unter 20% geblieben. Und die Sozialdemokraten sind Erster geblieben, mit 28%. Da trĂ€umen deutsche Sozis von,Weiterlesen…

Die Leichtmatrosen-Korrelation

11 EindrĂŒcke von Fußball-WM 2018
von Klaus Hansen

1
Ein deutscher Bundestrainer, der das russische WM-Quartier seiner Mannschaft als BĂŒhne nutzt, um vor Hunderten von Kameras einen Alain-Delon-Ähnlichkeitswettbewerb zu bestreiten, wirkt befremdlich.
Ein Bundestrainer, der sich fernsehöffentlich in der Unterhose kratzt, wie 2016 bei der EM, und anschließend die beteiligten Fingerkuppen beschnuppert, wirkt vergleichsweise sympathisch. Ein unerwachsener Junge eben. Obwohl bereits Mitte 50. Aber nett!
Heute sind wir zwei Jahre weiter. Auch in der Entfremdung, die zwischen Trainer und Team auf der einen Seite und der Masse der FußballanhĂ€nger auf der anderen Seite stattfindet. „Elf Fremde mĂŒsst ihr sein“,Weiterlesen…

Ein Spiel wie Merkel

Die Politiker*innen haben alle zugeguckt. Weil sie ahnungslos ĂŒber uns sind, erhoffen sie sich dabei AufschlĂŒsse ĂŒber uns. Ob unsere Stimmung danach gut oder schlecht ist, das können sie daraus tatsĂ€chlich erfahren. Aber entschieden ist nichts. Und eine unwiderstehliche Welle der Begeisterung löst das, was bei diesem Spiel zu sehen war, definitiv noch nicht aus.
Allein die gegensĂ€tzlichem Bilder der schwedischen und deutschen Fans im russischen Stadion sprachen eine deutliche Sprache. Deutsche haben fĂŒr Niederlagen kein VerstĂ€ndnis. Wenn “wir” nicht Weltmeister/Weltmacht sind oder werden, muss sich die Welt (oder irgendwas anderes) gegen “uns” verschworen haben.Weiterlesen…

Erfolg von WTO-Klage gegen US-Zölle keineswegs sicher

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier und die EU-Handelskommissarin Cecilia Malmström bemĂŒhen sich seit Montag in Washington um Ausnahmen fĂŒr die EU von den durch US-PrĂ€sident Donald Trump verhĂ€ngten Schutzzöllen gegen Stahl-und Aluminumimporte. FĂŒr den Fall des Scheiterns dieser BemĂŒhungen prĂŒft Malmströms BrĂŒsseler Stab bereits die Möglichkeit, die USA vor der Welthandelsorganisation (WTO) zu verklagen. Zu diesem Vorgehen hatte unter anderen BundesbankprĂ€sident Jens Weidmann der EU geraten. Brasilien, nach Kanada zweitgrĂ¶ĂŸter Stahlexporteur in die USA, hat eine gemeinsame Klage mit weiteren LĂ€ndern angedroht,Weiterlesen…

Gutes Fernsehen – kommt es wieder? Im Stream?

Harald Staun und Hernan D. Caro (klingt nach Pseudonym) haben in einem Beiboot der FAZ eine lesenswerte Reportage zur Fabrikation deutscher TV-/Streaming-Serien veröffentlicht. UngefÀhr in die dort beschriebene Richtung wird es gehen. Ich möchte nur ein paar kleine Abweichungen artikulieren.

Ich gehöre zu den Verehrern Dominik Grafs. Schon seine ersten Gehversuche im Vorabend-TV (“Auf Achse” mit Manfred Krug; “Der Fahnder” mit den verstorbenen Klaus Wennemann und Dieter Pfaff, sowie Dietrich Mattausch) sind heute noch vorzeigbar, ja entschieden geniessbarer als der MĂŒll, der heute produziert wird. Andere eher schrĂ€ge Sachen von ihm sind geradezu grossartig: der JubilĂ€umsfilm zum Grimme-Preis “Es werde Stadt“, der beste Film, der jemals ĂŒber Marl gemacht wurde, oder seine Erinnerung an Michael Althen. Aber “Im Angesicht des Verbrechens“, vom deutschen Feuilleton fast einhellig militant verteidigt, war missraten, langweilig und klischeebeladen.Weiterlesen…

Fressen und Moral – glĂŒcklich in eins

von Ingo Arend
Internationale GrĂŒne Woche – HĂŒftgoldschnitte und Insekten-Burger: Ein kultureller Blick auf ein Event, das sich das Ende des Hungers auf die Fahnen geschrieben hat.

Erst kommt das Fressen, dann die Moral. So lautet der Leitsatz, der den Vorrang des Bauchs vor der Metaphysik behauptet. Daran denkt unwillkĂŒrlich, wer dieser Tage kurz vor zehn Uhr die Berliner Messehallen von der Ostseite her betritt. Eine kritische Masse Ă€lterer Herrschaften, in der Hand eine grĂŒne Tragetasche mit Ährensymbol, leckt erwartungsvoll die Lippen und wartet darauf, dass sich die StahltĂŒren nach oben rollen. Der Run auf die Fleischtöpfe kann beginnen.

Die GrĂŒne Woche, dem ökofloralen Subtext im Titel zum Trotz, ist noch immer der Karneval der Karnivoren. Rotes Fleisch, wohin das Auge reicht auf den 116.000 Quadratmetern der grĂ¶ĂŸten ErnĂ€hrungsmesse der Welt. Besonders in Österreich wachsen die WursttrĂ€ume noch in den Himmel. Wie ein Symbol der allgemeinen kulinarischen Horizontverengung hĂ€ngen bei einem brandenburgischen Anbieter geringelte „SauschwĂ€nzchen“ wie Gardinen am Stand.

Vor der Weihnachtsbauminstallation einer belgischen SchinkenrĂ€ucherei schwinden manchem KostgĂ€nger die Sinne. Und vor den StĂ€nden Schwedens stauen sich die Schlangen fĂŒr Elchburger. Man sollte meinen, die Zeiten der GrĂŒnen Woche als Fett- und Kraftreserve des Nachkriegs seien vorbei. Es mögen Kaffeekirschen und GemĂŒsechips ja inzwischen auf dem Vormarsch sein – doch noch regiert Fleisch die Welt und den Geschmack.Weiterlesen…

Der Wirtschafts”nobel”preis ist keiner

Die Bezeichnung “Nobelpreis” fĂŒr die Ehrung meistens neoliberaler und hĂ€ufig US-amerikanischer Wirtschaftswissenschaftler trifft nicht zu. Er wird nicht von der Alfred-Nobel-Stiftung vergeben. Die Schwedische “Reichsbank” hat ihn 1969 erfunden. Ihren rechten Herren stank schon damals die langjĂ€hrige sozialdemokratische Herrschaft in Skandinavien allgemein, und in der Nobel-Stiftung sehr speziell. Also erfand sie einen eigenen Preis, den sie praktischerweise immer gleichzeitig mit den echten Nobelpreisen vergibt. Journalist*inn*en haben keine Zeit, Sachen, die verschieden sind, auseinander zu halten, und also war der “Wirtschaftsnobelpreis”, also irgendwas mit Schweden, erfunden.
Der diesjĂ€hrige ist nochmal sehr speziell, weil Mr. Thaler als Experte fĂŒr Nudging gilt, die Herrschaftsmethode des digitalen Kapitalismus, die bereits von unserem Bundeskanzleramt persönlich angewandt wird. Es ist zu befĂŒrchten, dass es sich hier um den Kern des zukĂŒnftigen Konsenses der “Jamaika-Koalition” handelt.

Frauen-EM macht Lust auf mehr

In Deutschland bricht, wenn mal eine Fussball-WM oder -EM nicht gewonnen wird, in der Regel sofort eine Krise aus. Die deutsche Vorberichterstattung zur diesjĂ€hrigen Frauen-EM in den Niederlanden tut gerade so, als ergĂ€be sich aus dem sechsmaligen Titelgewinn in Serie ein Naturrecht, dass das so bleibt. Die Deutschen und ihr SportverstĂ€ndnis, Übertreiben der Konkurrenz, Selbstoptimierungswahn, Leistungsfetischismus, gekoppelt mit fehlendem Sinn fĂŒr Respekt, Schönheit, Muße und Genuss – das alles lĂ€sst sich im Fussball studieren.

Darum spielt der Frauenfussball – gegen alle ökonomische RationalitĂ€t ĂŒbrigens – hierzulande immer noch ein Schattendasein. Die Frauenbundesliga dĂ€mmert dahin, von den Geldvereinen von VW und diesem Konzern aus dem sĂŒdddeutschen Raum beherrscht, Zuschauer*innen*schnitt unter 1.000 pro Spiel, TV-PrĂ€senz nahe 0. Folgerichtig wandern die besten Spielerinnen, wie Maroszan oder zuvor Bresonik, nach Frankreich ab. Besser bezahlt, und bessere spielerische Entwicklung. Die Französinnen sind seit lĂ€ngerem das Brasilien des Frauenfussballs:Weiterlesen…

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