Beueler Extradienst

Meldungen & Meinungen aus Beuel und der Welt

Schlagwort: Schweine

Das dÀnische Schwein

Assoziationsketten unter LaubblÀserterror
Mein Hausmeister, Herr Stake ist, anders als die Hausmeister aus meiner Schulzeit, ein sehr netter Mensch. Wenn JĂŒrgen Trittin mal was Falsches zu Afghanistan oder generell zu deutschen MilitĂ€reinsĂ€tzen sagt, erfahre ich das zuerst von ihm, schon alleine, weil er viel frĂŒher aufsteht als ich: “DafĂŒr habe ich nicht im Hofgarten demonstriert.” Trittin wird jedes Mal von mir ĂŒber diese Kritik informiert, und weil JĂŒrgen im wahren Leben ein sehr höflicher Mensch ist, gibts innerhalb von 24 Stunden eine sachliche Antwort von ihm (persönlich! nicht vom BĂŒro). Herr Stake informiert mich ausserdem akkurat, wenn LĂ€rmterror von der Gartenbaufirma droht.Weiterlesen…

Gute Nachrichten

sind schlechte fĂŒr Oligarchen, z.B. Berlusconi, z.B. Tönnies
So lange die MachtverhĂ€ltnisse sind wie sie sind, muss ich mir mit Sarkasmus behelfen. Ich kenne viele italienische Freund*inn*e*n, denen es bedeutend besser geht, wenn sie nicht nur davon erfahren, dass Silvio Berlusconi mit dem Covid-19-Virus kĂ€mpft, das wĂŒnschen sich viele gar nicht, sondern das hier ist eine wirklich gute Nachricht: “Schwarzes Jahr fĂŒr Berlusconi:Weiterlesen…

Arme Schweine

In einer Hinsicht ist es merkwĂŒrdig still um sie geworden. Im Mittelpunkt der öffentlichen Aufmerksamkeit steht dank des Bauernverbandes, dass sie sich in den StĂ€llen stauen, und am Menschenrecht auf Sterben gehindert werden. Sie mĂŒssen weiterleben, werden dicker und dicker, und haben noch weniger Platz, also sowieso schon fĂŒr sie vorgesehen ist. Die Seuchenwellen, denen sie nicht zuletzt durch diese Haltung ausgesetzt sind, sind dagegen aus den Schlagzeilen verschwunden.Weiterlesen…

Anti-Depressivum Wetter

… ist gleichzeitig ein Klima-Zeichen an der Wand? – weiter unten: Messenmenschhaltung
Als ich gestern – zum wiederholten Mal – mit einer Freundin am Beueler Rheinufer lustwandelte, konnten wir das GlĂŒck kaum fassen. Was wĂ€re, wenn wir in dieser Phase sozialer Distanzierung und Isolation, Digitales hin oder her, jetzt auch noch ein Wetter hĂ€tten wie frĂŒher? Regen, Sonne, und dann wieder Regen, mit nicht wenig Wind. Die Älteren erinnern sich: es nannte sich “Aprilwetter”.Weiterlesen…

Schweineschwur

Der bundesweit umsatzstĂ€rkste Schweineexperte ist ohne Zweifel Clemens Tönnies. Das ist der Philosoph, der ĂŒber den Geschlechtsverkehr in Afrika lebender Menschen schon mal laut nachdenkt. Die westfĂ€lischen Handwerker*innen, der Erzbischof und auch der vorlaute CDU-MdB Linnemann hatten danach weder ihr “Spiel” abgebrochen, noch individuell den Saal verlassen. Heute Abend wollen sie aber abbrechen, wenn irgendwelche Fans böse zu irgendwelchen MilliardĂ€ren sind. Ist halt doch eine Klassengesellschaft hier. Mein Vorschlag:Weiterlesen…

Schulessen / CSU-Fussballkonzern

Die armen SchĂŒler*innen: immer wieder werden sie mit Schweinen verglichen. Nunja, Schweine sind weit intelligenter als Katzen oder Köter, als SĂ€ugetiere uns Menschen am ehesten verwandt. Jaja, guten Appetit!. Als ich vor einigen Jahren mal morgens kurz vor 8 mit dem Bus zum Arzt musste, hatte ich auch diese Assoziation: Schweine-, bzw. Ferkelchen-Transport. Die armen Kinder mit dem schweren GepĂ€ck, bewegungslos eingepfercht und zu Paketen zusammengeknĂŒllt, wie das Hackfleisch beim Metzger. Ja, liebe Eltern, fahren Sie zur Probe mal mit. In meiner Schulzeit war es schon genau so, so wurde ich zum Fahrradfahrer, mit 8.Weiterlesen…

SchnitzelkriminalitÀt / Politikberatung / Feminismus im Islam

mit Update: Link zu einem PlĂ€doyer fĂŒrs Fleischessen
Ich gebe zu, ich esse gerne Schnitzel. Besonders gerne ein echtes Wiener, wenn es von glĂŒcklichen Tieren und von glĂŒcklichen Köch*inn*en ist. In Bonn habe ich mal ein sehr gutes im WeinhĂ€uschen am Mehlemer Rheinufer gegessen. Dort hat vor einigen Jahren eine sehr liebevolle österreichische KĂŒche das alte Weinstubenangebot abgelöst – ohne auf gute Weine zu verzichten. In Berlin bevorzuge ich ein Ă€hnliches Konzept in der Westfiliale des CafĂš Einstein in der KurfĂŒrstenstrasse; wegen einer Produktionsfirma in der NĂ€he sitzen da oft bekannte Schauspieler*innen-Gesichter rum – die wissen halt, was schmeckt.
Wenn Sie auch zu denen gehören, die sich das Schweinefleischessen nicht abgewöhnen konnten und/oder wollten,Weiterlesen…

Vom Schweine-System ins -Paradies?

Es heisst, “Sex und Katzen” gehen immer, wenn jemand hohe Klickzahlen erzielen will. Ich wĂŒrde sagen: Schweine gehen auch sehr gut. Im NDR-Film “Artgerecht? Das Schweine-Experiment” geht es kontrastreich und – Achtung Spoiler! – mit einem sehr optimistisch-idyllischen Happyend zu. Unschöne Bilder sind allerdings auch zu sehen. Eine Sau und drei mit ihr nicht verwandte Ferkel Weiterlesen…

Schweinesystem kills Schweine

Politische Ökonomie unseres Schnitzels – das bot vorgestern ein Film von Jens Niehuss auf Arte. Er verzichtete wohltuend auf Ekelbilder der real existierenden TierquĂ€lerei. Die HintergrĂŒnde und Ursachen sind ekelig genug. Es verhĂ€lt sich bei den Schweinen, wie in der gesamten Landwirtschaft, und wie in der gesamten Volkswirtschaft in Europa und global.

Deutschland hat sich in den letzten Jahrzehnten vom Saldo-Importeur zum aggressiven Exporteur von Schweinefleisch gewandelt. Durch Industrialisierung und Technisierung der Produktion, durch Externalisierung der Umweltkosten zugunsten der Fabriken und zulasten von uns (GĂŒlle, Grundwasser!) und, wo sich die Nutzung von menschlicher Arbeitskraft immer noch nicht vermeiden lĂ€sst, durch Sklavenarbeit. FĂŒhrend in dieser Branche: S04-PrĂ€sident Tönnies, einer der wenigen ĂŒbriggebliebenen Massentierhaltungsgrossschlachter. Gross werden dieseWeiterlesen…

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