Beueler Extradienst

Meldungen & Meinungen aus Beuel und der Welt

Schlagwort: Silvio Berlusconi

Der Chinese, der Kaiser – die Wahl

Gestern vor 120 Jahren brachten deutsche Kolonialtruppen alle MĂ€nner in der chinesischen Kleinstadt Liangxiang um. Inwieweit sich der Chinese daran erinnert, ist in deutschsprachigen Medien (ausser dem hier gesetzten Link, der in einigen Tagen in einem Paywall-Archiv verschwindet)) nicht ĂŒberliefert. Klar, andere Sorgen …
Der Chinese ist ein seltsamer Kerl. Weit mehrheitlich soll er damit einverstanden sein, von Algorithmen durchleuchtet und bewertet zu werden (Social Credit System). Er verspricht sich davon mehr Gerechtigkeit, als er bisher durch Partei und Staat bekam.Weiterlesen…

Gute Nachrichten

sind schlechte fĂŒr Oligarchen, z.B. Berlusconi, z.B. Tönnies
So lange die MachtverhĂ€ltnisse sind wie sie sind, muss ich mir mit Sarkasmus behelfen. Ich kenne viele italienische Freund*inn*e*n, denen es bedeutend besser geht, wenn sie nicht nur davon erfahren, dass Silvio Berlusconi mit dem Covid-19-Virus kĂ€mpft, das wĂŒnschen sich viele gar nicht, sondern das hier ist eine wirklich gute Nachricht: “Schwarzes Jahr fĂŒr Berlusconi:Weiterlesen…

Wer sind die Enteigner?

Die heutigen Rechten sind ihre nĂŒtzlichen Idioten
Anja KrĂŒger/taz lĂ€sst kluge Menschen zu Wort kommen, dass die Deutsche Bahn so lange keine Verkehrswunder vollbringen wird, so lange ihre Infrastruktur so bleibt, wie sie ist. Wie wahr. Zwar wurde der Privatisierungsexzess eines Börsengangs dank zivilen Widerstands gestoppt, doch die PlĂŒnderung der Bahninfrastruktur schreitet bis heute fort. Nur ein Beispiel dafĂŒr, dass Umverteilung von unten nach oben heute vor allem bedeutet:Weiterlesen…

Erdogan&Springer: Angst vor Kontrollverlust

Alles gerĂ€t ins Rutschen. Recep T. Erdogan hat Angst. Weniger vor dieser EU, als vor seinem “eigenen” Volk. Verliert er die nĂ€chste Istanbul-Wahl schon wieder? Gerrit Wustmann/telepolis hĂ€lt das fĂŒr sehr gut möglich. Erdogans OB-Kandidat hat keine Lust, wĂ€hrend der Oppositionskandidat Imamoglu, der schon die erste Wahl knapp gewonnen hatte, auf Mobilisierung und Zuneigung zu schweben scheint. WĂ€re schön, wenn das stimmt. Nur sicherer wĂŒrde dadurch noch nichts. Der PrĂ€sident wird nicht ruhen, wenn das Volk falsch wĂ€hlt. In Istanbul, so gross wie NRW (Achtung: das ist kein Saarland-Vergleich!), geht es um zu viel.
Das denkt sich auch Friede Springer, MilliardĂ€rin, Medienzarin und Merkelfreundin.Weiterlesen…

Spiegel-Krise – Berlusconi ist da / AKK-Taumel

Hartmut Palmer und Horand Knaup haben in den 80ern regelmĂ€ssig in der gleichen Kneipe in der Ermekeilstrasse Mittagspause gemacht, wie ich. Am Nebentisch sassen sie mit ihrem Spiegel-HauptstadtbĂŒro (“Hauptstadttoilette” gabs dann erst spĂ€ter in Berlin) und tauschten LĂ€stereien aus, wĂ€hrend ich mir am “Aztec”-Flipper zum Nachtisch zusammen mit Harald Jansen und Georg Hundt Freispiele holte. Vor Hartmut Palmer hatte ich schon in den 70ernWeiterlesen…

Ist Murdoch raus?

Dröhnendes Schweigen deutscher Medien zu einer tiefgreifenden VerÀnderung der globalen MedienmachtverhÀltnisse. Rupert Murdoch hat wieder verkauft: dieses Mal seine GrossaktionÀrsanteile an Sky. Sky ging an den US-Medienkonzern Comcast, der damit erstmals in Europa tÀtig wird. Zuvor hatte Murdoch bereits die 21st Century Fox an Disney verkloppt. 18 Mrd. Cash sollen jetzt in seiner Kasse rumliegen.
Einen einzigen Bericht finde ich dazu,Weiterlesen…

BVB am Grabbeltisch

Der Fussball im Sommerschlussverkauf

Lucien Favre ist nicht zu beneiden. WĂ€hrend seine VorgĂ€nger im Amt des obersten BVB-Fussballlehrers mit frisch entdeckten Talenten wie Mikhitaryan, Aubameyang oder Dembele verwöhnt wurden, muss er sich mit Human Ressources-Ware vom Grabbeltisch begnĂŒgen: Axel Witsel, von der Ersatzbank der belgischen Nationalmannschaft, mit 29 in den MillionĂ€rsvorruhestand nach China verschickt, wurde heim nach Europa geholt. Von der Ersatzbank des FC Liverpool ist Divock Origi in Dortmund im GesprĂ€ch, der in der abgelaufenen Saison die Lowperformer von VW Wolfsburg nicht vor der Abstiegsgefahr bewahren konnte. Und wer den BVB gestern in FĂŒrth hat spielen sehen, muss zugeben: ja, Origi wĂ€re eine VerstĂ€rkung.Weiterlesen…

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