Beueler Extradienst

Meldungen & Meinungen aus Beuel und der Welt

Schlagwort: Steffen Grimberg

ClankriminalitÀt

Steffen Grimberg/taz hat Indizien ĂŒber den Konflikt im Murdoch-Clan gesammelt. Nur vordergrĂŒndig geht es dabei um Differenzen zu den Beziehungen zum Trump-Clan. Gegen den wird mal wieder “bösartig” ermittelt. Im PrĂ€sidentenamt sorgt der Delinquent fĂŒr ein völliges Verschwimmen der Grenzziehung zwischen “normalem” GeschĂ€ftsbetrieb und rĂ€uberischer Erpressung. Mit dieser Grenzziehung haben deutsche Banken Ă€hnliche Probleme, und besonders spektakulĂ€r ist mir, dass die Kölner (!!!) Staatsanwaltschaft hier um AufklĂ€rung bemĂŒht sein soll.Weiterlesen…

Beklopptes Berlin / Kinder bleiben arm

Das deutsche Hauptstadtproblem wird bis heute, vor allem von den was-mit-Medien-Leuten nicht verstanden. Sie ersetzen, ebenso die Berliner*innen selbst, die Wirklichkeit der Stadt durch eine Projektion. Die Wirklichkeit ist eine hochkonzentrierte Ballung der sozialen Probleme dieses Landes auf engstem Raum, von manchen gerne “Labor” genannt, platziert am Ostrand des Landes, und ausser dem bisschen SpeckgĂŒrtel in Potsdam, Oranienburg und Königswusterhausen dann hunderte Kilometer nichts drumrum, Weiterlesen…

“Alte Frau” – mit 49?

Was wĂŒrden die schönen Frauen Anne Will (53) und Miriam Meckel (52) dazu sagen? Ist eine Frau in oder nach der “Bioklippe” alt? Ich kann solche Selbstbezeugungen natĂŒrlich nicht nachempfinden, aber streng sachlich und empathisch wĂŒrde ich auf der Einsicht bestehen, dass es eine Frage der jeweiligen individuellen Einstellung zum Leben ist – und die Antwort darauf unabhĂ€ngig vom Fortschritt des Lebensalters in einem bestĂ€ndigen Wandel sein wird.
Ich beziehe mich damit auf ein InterviewWeiterlesen…

ZDF Manual

Das Schenkelklopfen am Mainzer Lerchenberg ist durchs ganze Rheintal zu hören. Es sind die ZDF-Bosse (von Bossinnen ist mir nichts ĂŒberliefert), die sich ĂŒber die ARD kaputtlachen. Das ZDF ist “MarktfĂŒhrer” der Resterampe deutschen Fernsehens. Allerdings nur, weil die “Dritten” der ARD getrennt gezĂ€hlt werden. Allein: das so hinzukriegen ist ja PR-strategisch schon genial, und noch schlauer als seinerzeit die Erfindung der “werberelevanten Zielgruppe” der 14-49-jĂ€hrigen. MarktfĂŒhrer mit einem allseits respektierten unterirdisch schlechten Programm.
WĂ€hrend Dieter Hildebrandt fĂŒr solche Kritik zu Lebzeiten noch rechtschaffen gefeuert worden war, Weiterlesen…

#metoo/WDR: Mikich-Eigentor

Nicht spielentscheidend, aber doch bemerkenswert: Sonia Mikich, in den Ruhestand gewechselte ehemalige WDR-Chefredakteurin, hat in der #metoo-Debatte ein Eigentor geschossen. Ausgerechnet in der FAZ zog sie eine persönliche Bilanz der Debatte. Ich kann sie leider nicht lesen und verlinken, weil die FAZ den Text hinter ihrer Paywall vermauert hat.
Mikich weiss selbst aus ihrer langen Berufserfahrung, dass FAZ-Medienredakteur Michael Hanfeld, der es trotz intensivster Kampfbereitschaft fĂŒr Verlegerinteressen immer noch nicht zum FAZ-Herausgeber oder wenigstens Feuilletonchef gebracht hat, zeitlebens auf einem Kreuzzug gegen öffentlich-rechtliche Medien, also das, wo Mikich ihre komplette Berufskarriere verbracht hat, unterwegs war.Weiterlesen…

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