Beueler-Extradienst

Meldungen & Meinungen aus Beuel und der Welt

Schlagwort: Tom Schmidt (Seite 1 von 2)

Den Hahn sofort zudrehen?

Diesen Winter habe ich mir das Heizen abgewöhnt. Im Gegensatz zu den Geheimdiensten wusste ich nicht, dass Russland in die Ukraine einmarschiert, und schon gar nicht wann. Ich habe nur beheizte Wohnungen über mir, unter mir, und neben mir, geringe Aussenflächen, vor allem auf der Westseite, auf die der meiste Wind trifft. Mit der Abwärme meiner Haushaltsgeräte erreiche ich so (inkl. täglichem Stosslüften) in meinem Wohnzimmer 17-20 Grad. Mehr brauche ich nicht. Weiterlesen

Angst vor 2015?

Meine persönliche Erinnerung verbindet sich mit der OB-Wahl in Bonn. Mein Arbeitskollege Tom Schmidt kandidierte und erreichte ehrenvolle 22,1%, mehr als eine Verdoppelung der Wahl zuvor. In mir war der Entschluss gereift, das angestellt Arbeiten beenden zu müssen, der vermutlich weiseste Entschluss meines Lebens. Beim Jamaika-Regieren der Stadt waren wir unter Leitung des damaligen Dezernenten Martin Schumacher mit der Unterbringung und Versorgung zahlreicher Flüchtlinge befasst. Diese Stadt, ihre Zivilgesellschaft und ihre Verwaltung zeigten sich damals von ihrer starken, ihrer besten Seite. Weiterlesen

Mobbing?

Ja, ist es denn die Möglichkeit? Bei den Grünen? Sogar in Bonn?
1962-1976 bin ich zur Schule gegangen. Mobbing gab es in jeder Schule, in jeder Schulklasse, ebenso Schlägereien auf dem Schulhof, mehrmals täglich. Es hiess nur damals noch nicht so. Jetzt dagegen ist nichts los, alles was Spass macht, verboten. Was soll eine Tageszeitung machen, wenn nichts passiert? Jetzt erzählen Geheimdienste schon Revolverpistolen von monatealten Morden. Jeder Knochen, der rumliegt (oder geworfen wird), wird abgenagt. Mann und Frau weiss am Anfang ja nie, wieviel Fleisch an der Geschichte ist. Also wird telefoniert. Es sind immer genug dabei, bei den Telefonnummern, die weiteres Futter liefern. In der Kommunalpolitik immer. Mobbing ist überall, alte Rechnungen auch.
Darum hier und jetzt mal: Isch! Weiterlesen

Erntedankfest der Grünen

Keine Sensationen gestern Abend im Beueler Brückenforum. Die Bonner Grünen versammelten sich zum ersten Mal nach dem grössten Wahlsieg ihrer Geschichte. In einem Saal, der zu weniger virenbelasteten Zeiten über 1.000 Menschen fassen kann, versammelten sich über 100 Grünen-Mitglieder an weiträumig platzierten Tischen. Die Liturgie war vom ehrenamtlichen Kreisvorstand optimal konfiguriert. Streit und Stimmungskiller gab es nicht.
Während die neugewählte Oberbürgermeisterin Katja Dörner eine lässige Dankesrede absolvierte, Weiterlesen

Wie Grün wird Beuel?

Schon bei der letzten Kommunalwahl 2014 waren die Grünen in Beuel am stärksten. 58 Stimmen fehlten gegenüber der CDU, um den Wahlkreis Beuel-Zentrum direkt zu erobern. In dieser Hinsicht blieb es bei der Nordstadt und Endenich; die meisten Grünen Stadtratsmitglieder ergaben sich, wie bisher immer, aus der Reserveliste, die die Grünen in Bonn am Samstag für 2020 nominieren wollen. Doch dieses Mal könnte die Reserveliste völlig uninteressant werden: wenn die Grünen “zu viele” Wahlkreise gewinnen. Das kennen sie bisher so nicht, und ihre Wähler*innen auch nicht. Weiterlesen

Wie eine Stunksitzung? – ARD 20.15 h

Heute wagt die ARD es endlich “Der König von Köln” auszustrahlen. Die Champions League spielt unter Ausschluss der Öffentlichkeit im Pay-TV, und heute spielen nur deutsche Vereine, die bei der Mehrheit der Fans, insbesondere hier im Rheinland, unbeliebt sind. Die Überschrift entstammt, ohne das Fragezeichen, meiner TV-Zeitschrift, deren Fachkompetenz aber nur begrenzt ist: ihre Redaktion sitzt in Hamburg, ihr Besitzeroligarch in München. Überhaupt nehme ich wenig Vorab-Wind in Medien wahr. Denn wenn der Film so gut wie eine Stunksitzung ist, müssen Medienmillardär*inn*en in ihm eine tragende Rolle spielen. Weiterlesen

Guck’ mal Bonn: Hannover!

weiter unten: Terror / FBI / Politikjournalismus
Sozialdemokraten mögen jetzt entgegnen: guck’ mal Mainz. 22% für eine Grünen-Kandidatin. Das hatten wir in Bonn schon 2015 für Tom Schmidt; und Jürgen Nimptsch ist mit seinem Amtsbonus schon damals in den Karneval abgewandert.. In Hannover sind der CDU- und der Grünen-Kandidat in die Stichwahl gekommen. So wird es auch nächstes Jahr in Bonn kommen. Es sei denn Weiterlesen

DFB diktiert ARD-Programm

Korruption in Köln fällt heute aus

14 Spieler haben Herrn Hans-Joachim Löw abgesagt. Lionel Messi ist gesperrt. Obwohl wegen des Stehplatzverbots die Stadionkapazität schon verringert ist, sind nur 2/3 der Eintrittskarten verkauft. Aber die ARD legt sich für den DFB und RTL heute (und auch am Sonntag, wenn es gegen das Starensemble von Estland geht) auf den Rücken. “Der König von Köln” fällt heute aus. Stattdessen wird ein Werk von 2012 wiederholt, ebenso am Sonntag zum Tatort-Termin. Erklärungen der ARD oder des verantwortlichen Senders WDR zu diesen Programmänderungen waren für mich nicht auffindbar. Weiterlesen

SPD&Grüne gleichauf – was heisst das für Bonn?

Das heutige ZDF-Politbarometer sieht SPD und Grüne bei 17% bundesweit gleichauf. Was heisst das für Bonn? Hier waren sie schon bei der OB-Wahl 2015 gleichauf: 23,6% für den damaligen SPD-Mann, 22,1% für den Grünen Tom Schmidt.
Die Mehrheit der Wähler*innen interessiert sich nicht für Kommunalpolitik, sie haben genug (scheinbar) andere Sorgen. Darum können die hiesigen Stadtratsfraktionen, egal was sie machen, kaum verhindern, dass das, was die Demoskop*inn*en “längerfristige Grundüberzeugungen” nennen, auch wenn sie immer weniger “längerfristig” sind, von grösserer Bedeutung bei der Kommunalwahl 2020 sein werden, als die hiesigen kommunalpolitischen Schandtaten. Weiterlesen

Nach dem Bürgerentscheid Bonner Bäder

Keine Schnellschüsse, sondern Brücken bauen!
von Tim Achtermeyer, Rolf Beu, Angelica Maria Kappel, Hardy Lohmeyer, Guido Pfeiffer, Brigitta Poppe, Tom Schmidt, Gertrud Smid, Tim Stoffel

Der Bürgerentscheid hat ein knappes, aber eindeutiges Ergebnis geliefert: Für das Konzept des Wasserlandbades gibt es in Bonn keine ausreichende gesellschaftliche Legitimation. In zwei Bürgerentscheiden konnten wir neben einer erfreulich hohen Wahlbeteiligung sehen, wie sehr die Debatte über das Bäderkonzept die Stadtgesellschaft geteilt hat. Dabei wurde es im Diskurs zum Teil besorgniserregend rau. Nach dem für uns verlorenen Entscheid sehen wir es als unsere Aufgabe und Verantwortung an, die Fäden wieder aufzunehmen und eine Brücke zu bauen, die alle Interessensgruppen und beide Lager verbindet.

Die beiden Bürgerentscheide stehen sich scheinbar diametral gegenüber. Weiterlesen

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