Beueler Extradienst

Meldungen & Meinungen aus Beuel und der Welt

Schlagwort: UEFA (Seite 1 von 4)

Sie verstehen nicht

Immer noch nicht – ist es ein Westfalen-Gen?
Das ZDF-Sportstudio habe ich mir gestern erspart. Gut so. Kurz vor dem Einschlafen erregen, das ist nicht gut. Der Herr Watzke, der immer so viel Wert auf eine BodenstĂ€ndigkeit-Performance legt, muss ein Desaster auf der TV-BĂŒhne hinterlassen haben. Das Gegreine von Fussballkonzernen – wer will das noch hören? Doch nur, wer keine anderen Sorgen hat.Weiterlesen…

Wankende Riesen

Das dicke Ende kommt noch. Die Wirtschaftskrise, die auf die Coronakrise folgt, wird gewaltig sein. Erste Zeichen sind schon zu erkennen, wĂ€hrend das Virus noch gar nicht weg ist. Die kleinen ZusammenbrĂŒche sind ĂŒberall sichtbar, aber werden von der breiten Öffentlichkeit nicht wahrgenommen, weil sie – aus volkserzieherischen Motiven? – (noch) nicht breitgetreten werden. Das Eiern der MinisterprĂ€sident*inn*enkonferenz mit der Bundeskanzlerin, und die hier und hier spĂŒrbare Erregung des rechtschaffen-ehrlichen Bodo Ramelow (Die Linke), verraten, dass die schon eine innere Ahnung von dem haben, was kommen wird, aber sich nicht trauen, und noch keine Idee davon haben, wie sie darĂŒber sprechen sollen.Weiterlesen…

Trend zur zweiten Liga

Fussball zeigt: Virus geht nicht vorbei
Diese Saison ist von einem rĂ€tselhaften Virus infiziert. Auf nichts ist mehr Verlass. Sogar der Fussballkonzern aus dem sĂŒddeutschen Raum benötigt wieder, wie gestern in der 93. Spielminute, Elfmetergeschenke. Zuviele ArbeitsplĂ€tze und Investitionen wĂ€ren sonst bedroht. Diese alltĂ€gliche SelbstverstĂ€ndlichkeit tĂ€uscht nicht darĂŒber hinweg: immer weniger funktioniert, immer mehr geht in die Hose.Weiterlesen…

Der Chinese, der Kaiser – die Wahl

Gestern vor 120 Jahren brachten deutsche Kolonialtruppen alle MĂ€nner in der chinesischen Kleinstadt Liangxiang um. Inwieweit sich der Chinese daran erinnert, ist in deutschsprachigen Medien (ausser dem hier gesetzten Link, der in einigen Tagen in einem Paywall-Archiv verschwindet)) nicht ĂŒberliefert. Klar, andere Sorgen …
Der Chinese ist ein seltsamer Kerl. Weit mehrheitlich soll er damit einverstanden sein, von Algorithmen durchleuchtet und bewertet zu werden (Social Credit System). Er verspricht sich davon mehr Gerechtigkeit, als er bisher durch Partei und Staat bekam.Weiterlesen…

War was?

Ein Sommer ohne MĂ€rchen
Die JĂŒngeren werden sich nicht erinnern. 2006 war es. Eine korrupte Koalition aus deutscher Politik, Fussballkriminellen und mittlerweile pleitegegangenen Medienkonzernen (Kirch) kaufte bei der Mafiaorganisation Fifa eine Fussball-WM. Verbunden mit glĂŒcklichen WetterumstĂ€nden – vergleichbar zur diesjĂ€hrigen Corona-Krise – gab nicht nur eine Fernsehnase bekannt, dass er aus dem Hubschrauber erkannt habe, wie “schön” unser Land sei. Es war in der Tat, so erlebte ich es im schönen Bonn, ein einziges riesiges Strassenfest. Weiterlesen…

Am A ‘ sch fobey

Die Corona-Krise des Fussball-Entertainment
Alle weinen wg. der ökonomischen Corona-Krise. Nur eine Branche kriegt sich vor Selbstbejubelung nicht mehr ein. Nein, diesmal sind es nicht die Politiker*innen. Noch nicht einmal Markus Söder. Die Gierschlunde des deutschen Fussballbusiness tragen nicht nur einen gewissen Christian Seifert auf HĂ€nden, weil er ihnen vertraglich Einnahmen bis 2025 gesichert hat, von den doofen TV-Konzernen. Jetzt stellen die deutschen auch noch die HĂ€lfte der Halbfinalteilnehmer direkt am fettest gefĂŒllten Geldspeicher, der Uefa-Champions League im Fussball der “Herren”.Weiterlesen…

Ein anderer Fußball ist möglich

von FC St. Pauli
Den deutschen Profifußball reformieren

Eine kĂŒrzere Vorstellung und Kommentierung des folgenden Positionspapieres von Jan Christian MĂŒller/FR hier.
1.PrÀambel
Krisen zeigen die SchwĂ€chen eines Systems auf, aktuell erkennen wir ĂŒberdeutlich die SchwĂ€chen des Systems Profifußball. Dieser durchlebt derzeit eine Situation, die viele nicht fĂŒr möglich gehalten haben und die in dieser Form nicht vorhersehbar war. Es zeigt sich, dass die Struktur des Profifußballs ins Wanken gerĂ€t und viele Vereine dadurch an den Rand ihrer Existenz getrieben werden.Weiterlesen…

Merz – keine Gefahr mehr?

Und Infantino auch nicht?
JĂŒrgen Kalwa, ein in den USA arbeitender deutscher Sportjournalist, leuchtet dort immer wieder Problemfelder aus, die hierzulande kaum wahrgenommen werden. Nach meinem Eindruck ein guter Mann. Er berichtet jetzt in der FAZ ĂŒber den Rekordgoldmedaillengewinner Olympischer Spiele, den ehemaligen Weltklasseschwimmer Michael Phelps, der depressionskrank war, was das Business aber nicht weiter interessiert hat. Kalwa lĂ€sst beilĂ€ufig einfliessen, dass selbst die SuizidprĂ€vention in den USA als GeschĂ€ftsmodell identifiziert und kapitalisiert wird. Normal.Weiterlesen…

Das Virus schafft den Fussball

Den, an den wir uns all die Jahrzehnte gewöhnt haben. Das Fussball-Entertainment-Business tut so, als gĂ€be es kein Infektionsgeschehen. Anfang August will die Uefa in Lissabon – Portugal meldet aktuell gut 50.000 Infizierte, 35.600 Genesene und gut 1.700 Tote – mittels eines Operettenturniers ihre Geldmaschine Champions League weiter rattern lassen. Insgeheim wissen die Entertainment-Manager aber lĂ€ngst, dass die Ware, die sie teuer eingekauft haben und versenden wollen, nichts entertainiges mehr hat, vulgo nichts mehr wert ist. FĂŒr die zahlenden TV-Konzerne ist die Uefa-Gelddruckmaschine also ein Geldverbrennungsofen.Weiterlesen…

Vor der Krise ist nach der Krise

Fast komplettes Herunterfahren und Neustart – dieser Grossversuch beginnt derzeit in Gesellschaft und Ökonomie. Bereits jetzt ist in den deutschen Medien sichtbar, dass der Rest der Welt immer unsichtbarer wird. Es geht nur noch um “uns”- Viele meinen und hoffen, dass jetzt lange beschworene SolidaritĂ€t der Menschen untereinander nicht nur mannigfach praktiziert wird, sondern auch in der öffentlichen Betrachtung den ihr zustehenden Rang bekommt. Doch insbesondere was Letzteres betrifft, rate ich zu grosser Vorsicht.Weiterlesen…

EM-Absage am Dienstag?

Die Fussballvereine Europas haben offensichtlich die Absicht, am Dienstag bei einer Krisensitzung der Uefa-Mafia eine Absage der diesjĂ€hrigen Fussball-EM durchzusetzen. Das wurde heute Abend in der ARD-Sportschau durch Vertreter der Bayer AG kaum verklausuliert zum Ausdruck gebracht. Bemerkenswert: wenn die ARD-Sportschau nicht vertraglich zur ProduktprĂ€sentation gezwungen ist, ist selbst sie zu ein bisschen richtigem Sportjournalismus in der Lage.Weiterlesen…

Virus – wenn Politikerangst auf Lebenswirklichkeit trifft

Heute erwartet eine gute Freundin ein Laborergebnis. Wenn es “positiv” ist, werde ich selbst zur “Kontaktperson” einer “Kontaktperson”. Wenn es “negativ” ist, ist es ein gutes Zeugnis, zunĂ€chst fĂŒr sie, sich richtig verhalten zu haben: keine KörperflĂŒssigkeiten austauschen, kein HĂ€ndeschĂŒtteln, sich nicht Anhusten oder -niesen, alles immer gut waschen und sterilisieren. Bei unseren Politiker*inne*n klappt das leider kaum.
Ihnen geht es um Symbolik. Von der Lebenswirklichkeit verstehen sie nichts.Weiterlesen…

MĂ€rtyrer des Fussballkapitals

Wer glaubt, lieber Roland, dass er in der ARD-Sportschau oder dem ZDF-Sportstudio Journalismus erhĂ€lt, der soll dumm sterben. Da Deine Zweifel Dich ehren, hier mein Versuch. Wie Du richtig erspĂŒrt hast, hĂ€tte jetzt nur noch gefehlt, dass Herr Hopp schwarz angemalt worden wĂ€re und sich eine Kippa aufgesetzt hĂ€tte – seine Medienverteidiger*innen hĂ€tten als edle Kreuzritter*innen in die Geschichte eingehen können.Weiterlesen…

Viren-Epidemien / Arabischer Fussballkrieg

mit Update 21.2.
130 Menschen sollen allein in Deutschland in der aktuellen Grippewelle gestorben sein. Viel Spass auch heute und an den kommenden Tagen bei der Ausbreitung. Können Sie Mathe? Deutschland hat aktuell 82,8 Mio. gezĂ€hlte Einwohner*innen. Von China wurden 2017 knapp 1,4 Mrd. Einwohner*innen gemeldet. Dort starben nach aktuellen SchĂ€tzungen rund 2.000 Menschen an dem fiesen Corona-Virus, der jetzt sogar ganze Konzerne, u.a. mit HNA einen ehemaligen HauptaktionĂ€r der Deutschen Bank,Weiterlesen…

Heuchelei-Fall ManCity

Vorweg: es trifft Richtige. Aber der europĂ€ische Fussballdachverband Uefa ist weit davon entfernt, nun einen Kreuzzug fĂŒr sportliche Gerechtigkeit zu starten. In Wahrheit gibt es einen Machtkampf um die grössten StĂŒcke am globalen Fussballbusiness. Wenn Sie so wollen: wer hat den “LĂ€ngsten”? AltertĂŒmliche MĂ€nnergesellschaften, wie arabische Feudalsysteme oder globale FussballverbĂ€nde, verfĂŒgen nicht ĂŒber SchlĂŒsselqualifikationen, wie Verhandlungskompetenz und KompromissfĂ€higkeit. Sie bieten der Öffentlichkeit heute im wahren Leben das, wofĂŒr mann in frĂŒheren Zeiten Kinos mit Sandalenfilmen aufsuchen musste.Weiterlesen…

Infantino ist nur ein Symptom

Thomas Kistner/SZ schĂ€tze ich sehr. Er ist einer der letzten Fachjournalist*inn*en in deutschen Leitmedien, der das kriminelle Treiben grosser Sportorganisationen ebenso kritisch wie kontinuierlich verfolgt und begleitet. Bei der in diesem GeschĂ€ft ĂŒblichen Kumpanei zwischen Veranstalter*innen und begleitender PR-Herde ist das aller Ehren wert. Ehrlos dagegen ist, dass die SZ diese Analysen immer weit hinten im Sportteil versteckt und die politische Relevanz nicht erkennt – oder verbergen will.
Sie ahnen es schon – das ist ein Vorspruch fĂŒr nun folgende Kritik.Weiterlesen…

Bezos hat den LĂ€ngsten

Nicht, dass es mir wichtig wĂ€re. Aber ein Symptom fĂŒr den Kampf um die Weltherrschaft in den Medien ist es. Die Uefa und die europĂ€ischen Fussballkonzerne wollen vom dicksten aller Fische gefressen werden: Amazon. In dieser Liga spielt sonst nur noch das saudische Feudalregime. Und das ist bei der Uefa z.Z. nicht sooo beliebt, weil es im Medienkrieg gegen Katar die Uefa-Champions-League in Piratenmanier parallel ausgestrahlt hat, ohne um die TV-Rechte nachzusuchen.
Der Fussball verzichtet damit freiwillig fĂŒr Geld auf gesellschaftliche Relevanz.Weiterlesen…

Pyro in der Vip-Loge

“Der König von Köln” wird fortgesetzt – im wahren Leben
Der alte weisse Mann wehrt sich bekanntlich, bisweilen gewalttĂ€tig, gegen seinen Machtverlust und globalen Niedergang. Was bleibt ihm noch? Zuhause hat die Frau die Macht. Die Kinder gehorchen nicht mehr, im Gegenteil wollen sie ihm alles vorschreiben (Essen, Urlaub, Auto usw.). Sie verprĂŒgeln ist auch schon verboten (seit 2000). Es bleiben: dickes Kapital, fette Villas, schnelle Autos und Fussball – also das, was ein gewisser Alexander Dibelius so macht.
Die herrschende Klasse in Deutschland kennt den Mann gut. Er ist einer von ihnen. Ich hatte schon mal von ihm gehört, ihn aber wieder vergessen. Das ist wohl das Gemeinste, was mann ihm zufĂŒgen kann.Weiterlesen…

BVB spielt die falsche Liga

Hier wĂŒrde der BVB gerne mitspielen. Bemerkenswert, wie sich dort US-amerikanisches und chinesisches Anlagekapital ganz friedlich verbindet. Die Hybris der FussballkonzernvorstĂ€nde in Deutschland ist unbegrenzt, insbesondere bei denen westfĂ€lischer Herkunft. Es macht sie ganz geil, mit US-amerikanischen und chinesischen MilliardĂ€ren und feudalistischen Betreibern arabischer FrauengefĂ€ngnisse auf den gleichen Events der Fussballmafiaorganisationen Uefa (zu dieser hier eine Analyse vom Stellvertreter des Fussballgottes auf Erden, Tom Theunissen) und Fifa parlieren zu dĂŒrfen. Der Fussball, und die, die ihn lieben, gerĂ€t dabei in die Rolle eines Instruments, eines Mittels zu diesem Zweck – und die Fans zu atmosphĂ€rischer Petersilie.Weiterlesen…

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