Beueler Extradienst

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Schlagwort: US-Republikaner

Der Traum ist aus

Wahlkampf in den USA – Die US-Demokraten haben frĂŒher den amerikanischen Aufstiegsmythos in die Wirklichkeit ĂŒbersetzt. Das entpuppt sich immer mehr als Illusion.
Kaum je waren sich so viele Deutsche in politischer Hinsicht so einig wie in ihrer Ablehnung von Donald Trump. Entgeistert nehmen sie zur Kenntnis, dass der Ausgang der kommenden Wahlen in den USA offen ist, obwohl der republikanische PrĂ€sident dreist lĂŒgt und die Spaltung der Gesellschaft befördert.

Wie kann es sein, dass der Kern seiner AnhĂ€ngerschaft – immerhin rund 40 Prozent der Wahlberechtigten – unbeirrt in Treue zu ihm steht? Seine Gegnerinnen und Gegner, also die Demokraten, mĂŒssen ziemlich viel falsch gemacht haben. Aber was genau?Weiterlesen…

Ein offenes Rennen

PrĂ€sidentenwahl in den USA – Der Kandidat der Demokraten Biden liegt in den meisten Umfragen vorne. Aber Trump hat noch nicht verloren.
Der Parteitag der US-Republikaner war in mehrfacher Hinsicht eine merkwĂŒrdige Veranstaltung. Erstaunlich vor allem, wie viel Raum dem demokratischen Herausforderer Joe Biden eingerĂ€umt wurde. Üblicherweise arbeitet sich eine Opposition an einer Regierung ab, nicht umgekehrt.

Aber PrĂ€sident Donald Trump und seine Fangemeinde haben die DĂ€monisierung von Biden in den Mittelpunkt des Parteitags gestellt.Weiterlesen…

Trump, Twitter, Faktenchecks und die Meinungsfreiheit

von Julia Reda
Edit Policy: Seit Twitter auch Trumps Tweets genauer auf VerstĂ¶ĂŸe gegen die eigenen Nutzungsregeln prĂŒft, tobt der US-PrĂ€sident. Sind Faktenchecks und Hinweise unzulĂ€ssig?

US-PrĂ€sident Donald Trump hat es auf Twitter abgesehen. Die Plattform, die bis vor Kurzem noch massiv davon profitiert hat, dass Trump sie fĂŒr allerlei offizielle Verlautbarungen nutzt, hat begonnen, ihre Moderationsregeln auch auf ihren berĂŒchtigten Vielnutzer im Weißen Haus anzuwenden.

Trump reagiert mit EinschĂŒchterungsversuchen,Weiterlesen…

Trump drĂŒckt sich weiter

Ein behutsames Vorgehen an der nĂ€chsten Front im Krieg gegen Corona will der US-PrĂ€sident. Dabei lĂ€sst er den Gouverneuren freie Hand. Wenn’s schiefgeht, sind sie schuld
Vage und unbestimmt, zugleich vorzĂŒglich fĂŒr kĂŒnftige Schuldzuweisungen an andere geeignet: Der mit Spannung erwartete Fahrplan von US-PrĂ€sident Donald Trump zur Lockerung der Corona-EinschrĂ€nkungen ist kein Konzept, sondern ein weiterer Meilenstein in einer Kommunikationsstrategie, die sich in den letzten Jahren als erfolgreich erwiesen hat. Gut möglich, dass die Rechnung aufgeht.Weiterlesen…

Panik im Grosskapital?

Die Klimabewegung macht ihm Angst – Spaltungen mit Tendenz zur Auflösung
Dass in Zeiten von “XY first” und Handelskriegen die Bedingungen zur Realisierung von globalen Profitraten schlechter werden, weiss heute jeder Milchjunge. Wie konnte es trotzdem so weit kommen? Der keineswegs immer “irre” US-PrĂ€sident wollte es nicht mehr hinnehmen, dass sein Land die Hauptlast des Investierens in komplett unproduktives RĂŒstungskapital allein schultern soll. Ganz nach der Logik traditioneller Mafia verlangt er mehr Geld fĂŒr seinen “Schutz”.
Zahlen soll vor allem Europa, und dort vor allem die Deutschen, die sich in dieser Hinsicht immer einen schlanken Fuss gemacht haben. Aus Furcht vor dem Wiederaufleben von deutschem FaschismusWeiterlesen…

Einsetzende GötterdÀmmerung

Jeanne Vinal ist RechtsanwĂ€ltin und Mutter von vier Kindern. Sie kandidiert als Demokratin fĂŒr einen Platz im Erie County, Wahlkreis Amherst, im Staat New York. Und sie schlĂ€gt sich gut. So gut, dass sogar Republikaner mit ihr sprechen. So gut, dass man sich Hoffnungen machen könnte

Amherst, New York. Eine kleine, reiche UniversitĂ€tsstadt, einer der sichersten Orte in den USA. So nahe an Buffalo herangewachsen, dass sie wie ein schmucker Vorort der alten Industriemetropole wirkt. Gepflegte EinfamilienhĂ€user beherrschen das Straßenbild, umgeben von ebenso gepflegten GĂ€rten.Weiterlesen…

Sprechen ĂŒber Sprachlosigkeit

Donald Trump ist es tatsĂ€chlich gelungen, die US-Gesellschaft zu spalten. Das gilt auch fĂŒr persönliche Beziehungen.

Alle, die aus den USA berichten, schreiben es, wieder und wieder. Alle, die sich fĂŒr die USA interessieren, lesen es. Wieder und wieder. Aber es gibt Dinge, die lassen sich offenbar nicht angemessen beschreiben. Nur erleben. Ich merke, dass auch mir die Worte fehlen, um zu schildern, wie tief die Spaltung der Gesellschaft in den Vereinigten Staaten mittlerweile ist. Wie spricht man ĂŒber Sprachlosigkeit?Weiterlesen…

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