Beueler Extradienst

Meldungen & Meinungen aus Beuel und der Welt

Schlagwort: Uwe Lyko

“Hochstimmung in Berlin”

von Dieter Bott
die selbst-ĂŒberschĂ€tzung der gruppe “demokratischer widerstand” des theater-regisseurs ANSELM LENZ aus berlin

1. der ĂŒberschwengliche TONFALL in den rundmails dieser
“idealistischen” GRUPPE fĂŒr die “RETTUNG DER DEMOKRATIE, DER MENSCHEN-
UND DER GRUNDRECHTE”_ erinnert mich an meine “naive” oberschĂŒlerzeit
—und an unsere parole “das grundgesetz ist ein gutes gesetz – man muss
es nur umsetzen” —

—in den 13-uhr-nachrichten heute samstag 29. august wird EBEN
berichtet, dass die polizei AB JETZTWeiterlesen…

38 Grad – nördlich (!) des Polarkreises

weiter unten: Kriegshitze in Arabien / Streithitze um Schlachterei & Fussball und in Talkshows
Die Energie- und Klimawochenschau von Wolfgang Pomrehn/telepolis ist immer lesenswert und informativ. Pomrehn hat nicht nur einen genauen und fast enzyklopĂ€dischen Blick auf Sachverhalte, der in der Regel weit ĂŒber den Horizont deutscher Berichterstattung hinausreicht, er hat auch immer einen gedanklichen BegriffWeiterlesen…

Knebel & Schmickler bleiben (noch)

In einer Mischung aus neugierigem Aha und melancholischem Schade hatte ich die Meldung vom bevorstehenden Abschied von Uwe Lyko / Herbert Knebel und Wilfried Schmickler aus den WDR-Mitternachtsspitzen aufgenommen. Wie beim WDR ĂŒblich fehlten alle wichtigen Informationen. Warum? Was haben die beiden vor? Als solle das gefördert werden, wurde und wird breiter Raum fĂŒr Spekulationen gelassen. Dann kam Corona.Weiterlesen…

Pausieren tut Satiren gut

Es hat etwas von Galeerenarbeit, im Wochenrhythmus Lustiges produzieren zu mĂŒssen. Die Nasen, die das auf BĂŒhnen und vor Kameras spielen, haben es noch am besten: alles wirkt, als sei es von ihnen, Ruhm und Gagen werden von ihnen abgesahnt. Richtig grosse KĂŒnstler*innen sind jedoch die, die ihnen die Texte und Ideen liefern. Und die sind es auch, denen eine Pause besonders gut tut.
Ich lĂ€stere gerne ĂŒber diese Pausen, weil sie den geizigen Sendern Geld und KreativitĂ€t sparen. FĂŒr Ideengeber*innen und Texter*innen können sie eine Wohltat sein.Weiterlesen…

Die Dritten

Hans Hoff ist ein fachkundiger Medienjournalist, der als “freier” Mitarbeiter gewiss unter dem Abkacken der einstmals branchenfĂŒhrenden Medienseite der SZ leidet. In gedruckten Medien herrscht ausserdem so viel “Platznot”, dass es Onlinemedien braucht, wenn es mal so richtig ausfĂŒhrlich was zu schimpfen gibt. Das hat er jetzt bei dwdl.de getan: ĂŒber die “Dritten”. Programme, nicht ZĂ€hne, obwohl es da einen Sachzusammenhang gibt.
Ich stimme Hoff durch und durch zu, habe es selbst hier vor drei Jahren in Ă€hnlicher Weise beklagt, nur nicht so gut geschrieben. Folgende wirre Ideen dazu:Weiterlesen…

Uthoff als Nefftonn wiedergeboren

Immer wieder eine Freude: das Bildungsprogramm der Anstalt
Die meisten Kabarettist*inn*en, und erst recht Comedians, finden es lĂ€sterlich, wenn von der BĂŒhne politische Botschaften oder gar – noch trockener – Informationen verbreitet werden. Die Anstalt/ZDF hat sich das dagegen zum Programm und Markenzeichen gemacht. Und weil sie, von einer hart und streng arbeitenden Rechercheabteilung unterstĂŒtzt, immer hĂ€ufiger den Journalismus ĂŒbertrifft,Weiterlesen…

Smart Home – erklĂ€rt von Herbert Knebel

Uwe Lyko ist jetzt so alt wie seine erfolgreichste Figur: Herbert Knebel. Ich habe ihn einst im Beueler BrĂŒckenforum interviewt, kurz vor seinem Auftritt. Seine Handynummer habe ich behalten und halte sie in Ehren. Uwe ist tatsĂ€chlich im wirklichen Leben ein Ă€hnlich netter Kerl, wie ihn der WDR immer wieder gern in seinem Senioren-TV-Programm rauf und runter portrĂ€tiert.
Einen neuen Höhepunkt seines kĂŒnstlerischen SchaffensWeiterlesen…

Schmidt – links aber nicht link

Mein Klassenlehrer in der Volksschule 1963 in Gladbeck-Butendorf hiess Schmidt.
Der nĂ€chste Schmidt, mit dem ich mich viel auseinandersetzte, war Helmut Schmidt. Er wurde Bundeskanzler, als ich mich begann politisch zu organisieren. Ihn bekĂ€mpfte ich aus der Koalition heraus, weil er die Politik Willy Brandts zu revidieren schien, die uns alle noch 1972 positiv mobilisiert hatte. Dass bei Brandt auch nicht alles gold war, lernte ich erst spĂ€ter. Ebenso, mein Helmut-Schmidt-Bild zu revidieren – diese Wandlung lief nahezu zeitgleich wie die bei Uwe Lyko, der ihn heute ncoh gerne in den WDR-Mitternachtsspitzen spielt.
Womit wir bei Tom Schmidt sind.Weiterlesen…

Pause

Ende des Pantheons? Das muss man wohl befĂŒrchten. Ich war und bin nicht an den Verhandlungen zwischen Stadt und Pantheon beteiligt. Ich kenne aber daran beteiligte Personen, vorwiegend solche, die sich den Arsch dafĂŒr aufreissen, dass es zu einer Einigung kommt, die eine Weiterarbeit des Pantheon innerhalb der Stadt möglich macht.
Die Verzweiflung der Theatermacher ist zu verstehen. Wer mit der Bonner Stadtverwaltung zu tun hat, das wissen viele BĂŒrgerInnen, hat es selten leicht.Weiterlesen…

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