Thema: VRS

Wo warst Du, als …

Von , am Sonntag, 14. Juli 2019, in Beuel & Umland, Politik.

… die VRS-Preiserhöhung beschlossen wurde?
Merken Sie sich diese Frage. Am 1. Januar werden die Preise für Zeitkarten des VRS erhöht; und am 1. Januar danach schon wieder. Im Herbst des nächsten Jahres 2020 sind Kommunalwahlen. Dann stellen Sie bitte allen, die sich bewerben, diese Frage. Die meisten werden antworten: Weiterlesen

Trump&Murdochs Fox / ÖPNV-Tarife

Von , am Mittwoch, 10. Juli 2019, in Beuel & Umland, Hörbefehl, Lesebefehle, Medien, Politik.

Eine grosse Pest für die demokratische Kultur sind die Medien des Rupert Murdoch. A propos: bei Springer wirds auch spannender als gedacht. Murdoch hat nebenbei die Fussballmafia gefüttert, aber diesen Geschäftszweig (Sky) mittlerweile verkauft. Der Kerl ist bald tot, und seine Blagen wollen Geld sehen. Behalten hat er sein politisches Machtinstrument, die TV-Kette Fox. Vielleicht ein Wettbewerb zwischen Murdoch und Trump, wer von wem abhängt, wer den Längsten hat? Möglich ist das. Weiterlesen

Die Bahn ist kein Ponyhof

Von , am Samstag, 29. Juni 2019, in Beuel & Umland, Politik.

Wundersame Bahn XXIX – Bonn Heimersheim und nicht zurück

Vergangenen Sonntag am Bonner Hauptbahnhof. Gespräch mit einer Frau, die regelmäßig von Remagen nach Bonn pendelt. Wir sprechen über unsere jeweiligen Erfahrungen mit Zügen die fahren – oder auch nicht. Ich zeige mich erfreut über die Tatsache, dass mein Zug tatsächlich durchfährt – von Bonn bis zu meinem Ziel Heimersheim – einem kleinen Ortsteil von Bad Neuenahr-Ahrweiler. Sie antwortet: „Na dann freuen sie sich sicher.“ Weiterlesen

GA/RP bauen digitale Mauer um Bonn

Von , am Dienstag, 4. Juni 2019, in Beuel & Umland, Medien.

Vermutlich haben die Verlagsgeschäftsführer der Rheinischen Pest die Hände über dem Kopf zusammengeschlagen, als sie feststellen mussten, was ihre Bosse da eingekauft haben: der General-Anzeiger (GA) hat noch keine Paywall? Ogottogott, wissen die in Bonn immer noch nicht, wie digitaler Kapitalismus funktioniert? Naja, Bonn wird von allem Guten und Bösen immer ein paar Jahre später erreicht. Weiterlesen

Akalin/GA – gut gebrüllt, zu kurz gesprungen

Von , am Freitag, 12. April 2019, in Beuel & Umland, Politik.

Ich weiss, dass Dylan Cem Akalin, General-Anzeiger-Redakteur und langjähriger Betriebsrat, in jungen Jahren für die Beuel-Berichterstattung zuständig, ein anständiger und sympathischer Kerl ist. Mit neugieriger Zustimmung las ich seinen Kommentar zu den Bonner ÖPNV-Tarifen. Gestern erst musste ich wieder nach Porz und hatte bei meinem Busfahrer wieder grosses Glück: 4 €. Leider ging es bei meinem Doc so schnell, dass ich zur Rückfahrt den gleichen Fahrer erwischte. Und dem war eingefallen, dass er die Tarifvorschriften nicht richtig beachtet hatte: nun kostete die gleiche Strecke zurück 8,20€!
Selbstverständlich sind solche Tarife eine Zumutung. Weiterlesen

Wundersame Bahn XXI

Von , am Mittwoch, 10. April 2019, in Beuel & Umland.

Es gibt Positives zu berichten
Bahnfahren beginnt ja zu Hause. Also zähle ich die Straßenbahn auch dazu.
Und da gibt es Neues und Erfreuliches zu berichten. Also neu – jedenfalls in meiner persönlichen Wahrnehmung ist die Beschilderung in der U-Bahn-Station Hauptbahnhof. Es gibt jetzt nicht nur Anzeigetafeln, die mitteilen, wie viel Verspätung die unten fahrenden Bahnen, also für Bonner etwa die 16 nach Köln oder die 63 nach Godesberg, haben, sondern auch eine elektrische Anzeige, auf den Gleisen in Richtung Ausgang Thomas-Mann-Str., auf der zu sehen ist, ob und wann die oberirdisch verkehrenden Busse und Bahnen fahren. Das bedeutet für mich, wenn die 66 mich mal wieder eine halbe Stunde warten lässt, Weiterlesen

Abenteuer im VRS (III)

Von , am Freitag, 18. Januar 2019, in Beuel & Umland.

Vom Vorteil des menschlichen Fahrkartenverkaufs
Es war nicht der 1. April, sondern irgendeine nachrichtenarme Zeit, in der das Gerücht verbreitet und sofort wieder dementiert (was dafür spricht, dass viel Wahres dran war) wurde, dass die Deutsche Bahn Fahrkartenautomaten abschaffen wolle – aus “Kostengründen”. Da denkt der Fahrgast sofort: ich bin der Einzige, der den Betrieb stört.
Doch es gibt auch schöne Geschichten. Ich wollte kürzlich von einer Stadt in eine andere Stadt. Der Verkehrsverbund Rhein-Sieg erklärte mir auf seiner Homepage, das koste 8,20 €, unverschämt viel. Als “Handyticket” koste es knapp 1 € weniger. Hmm dachte ich, der ich kürzlich ein zeitgemässes Smartphone erworben hatte, das ist ja schon eine Differenz, die sich lohnt. Weiterlesen

Kollaps des ÖPNV wg. überlanger Planungszeiten?

Von , am Samstag, 24. November 2018, in Beuel & Umland.

Beim Dialogforum Mobilität der Stadt Bonn saß ich am 22.11.2018 in einer Unterarbeitsgruppe mit Michael Isselmann, dem Leiter des Planungsamtes der Stadt Bonn, mit Norbert Reinkober, Geschäftsführer von VRS und NVR, mit einem Vertreter der Uni Bonn, sowie mit den beiden Stadtverordneten Henriette Reinsberg (CDU) und Frank Thomas (FDP) zusammen.

Herr Reinkober beklagte regelrecht flehend Weiterlesen

ÖPNV: 1€-pro-Tag-Ticket ab Neujahr

Von , am Dienstag, 14. August 2018, in Beuel & Umland, Politik.

Die “Modellstädte”, u.a. Bonn und Essen, haben sich anscheinend mit der zahlenden Bundesregierung geeinigt. Ab 1. Januar soll es soweit sein, der Bonner ÖPNV wird billiger (und soll auch besser werden). Aus der Mitteilung der Stadt Bonn:
“Zwölf Monate mit Bus und Bahn im Stadtgebiet Bonn für 365 Euro, so lautet das Angebot an Neukunden, das gemeinsam mit den Stadtwerken Bonn (SWB) auf den Weg gebracht werden soll. Gleichzeitig soll es für Firmen einfacher werden, ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Jobtickets anzubieten. Schließlich ist ein Tagesticket für fünf Personen zum Preis von einer Person vorgesehen, das sich besonders an Familien richtet. Das neue Tarifangebot soll bereits zum 1. Januar 2019 eingeführt werden. Weiterlesen

Wundersame Bahn (VII) – Mehdorn ist schuld!

Von , am Mittwoch, 18. Juli 2018, in Beuel & Umland, Politik.

Fragen kostet nichts. So heißt es. Habe ich gemacht und zwar den Pressesprecher des zwischen Bonn und Köln zuständigen Verkehrsverbundes VRS. Ich wollte erfahren, warum seit Jahren jeweils zwischen 16.30 und 18.00 h die Regionalzüge von Bonn nach Köln völlig überfüllt sind und obwohl das doch jeder weiß, keine Verbesserung dieses Zustandes bemerkbar ist. Da stellt sich doch die Frage. “Wie lange braucht der Bedarfsträger um festzustellen, dass um diese Zeit ganz viele Menschen von Bonn nach Köln fahren? Wieso werden nicht zwei Züge oder längere Züge bestellt?”
Holger Klein, Pressesprecher des Verkehrsverbund Rhein-Sieg GmbH zeigt sich wohl informiert und erklärt “das Problem ist uns schon lange bekannt.” Weiterlesen

Wundersame Bahn

Von , am Montag, 2. April 2018, in Beuel & Umland.

“VRS – verbindet”, so die Eigenwerbung des Verkehrsverbundes Rhein-Sieg. Ja, manchmal fahren ja auch wirklich pünktlich die Bahnen, Busse und Straßenbahnen. Kommt vor. Ich habe das schon mal erlebt…. Es kommt aber auch vor, dass es irgendwie nicht so recht weiter geht. Zum Beispiel an jenem Mittwoch den 21. März 2018. Als Straßenbahnen und Busse in Bonn bestreikt wurden – also nicht fuhren – und – die Bahn nicht kam – jedenfalls nicht rechtzeitig.

Der Streik der SWB erfolgte mit Ankündigung, er war bereits Tage zuvor allgemein bekannt.

Am Streiktag, bereits morgens um 5:00 Uhr konnte man dies auch auf Bahn.de erfahren. Alle Straßenbahn-und Busverbindungen der SWB waren mit einem roten X gekennzeichnet. X wie fährt heute nix! Die Informationsweitergabe innerhalb zwischen SWB und Deutscher Bahn hatte also funktioniert. Aber nur fast, Weiterlesen

Hammer: Bonner ÖPNV bald umsonst? – Dank Dobrindt und CSU?

Von , am Dienstag, 13. Februar 2018, in Beuel & Umland, Politik.

Kaum zu glauben. Die EU beschenkt Bonn. Mit ihrem Druck auf die umweltrenitente Bundesregierung könnte sie nun u.a. Bonn mit einem kostenlosen ÖPNV beschenken. Hier dazu die Pressemitteilung der Stadt Bonn (Achtung: heute ist nicht der 1. April!):

Bonn als Modellstadt für bessere Luftqualität – OB Sridharan freut sich auf Gespräche mit der Bundesregierung

Bonn – Bonn soll nach den Vorstellungen der Bundesregierung eine der fünf “Lead Cities” werden, in denen die Wirksamkeit von Maßnahmen für eine bessere Luft getestet werden. Das geht aus einem Brief hervor, den die Bundesminister Dr. Barbara Hendricks, Umwelt, Peter Altmaier, Kanzleramt, und Christian Schmidt, Verkehr, an Karmenu Vella gerichtet haben, der bei der EU-Kommission für Umwelt zuständig ist. Neben Bonn sind Essen, Herrenberg, Reutlingen und Mannheim genannt.

Die Bundesregierung kündigt in dem Brief ein Bündel von Maßnahmen an, zu dem auch Überlegungen gehören, kostenlosen ÖPNV anzubieten Weiterlesen

Abenteuer im VRS (II)

Von , am Samstag, 22. April 2017, in Beuel & Umland.

Gestern schon wieder auf Abenteuerreise nach Köln. Fahrkartenkauf am Adenauerplatz überhaupt kein Problem. Verkehr über die Kennedybrücke trotz Schienenbauarbeiten auch nicht. Zugerreichen am Hbf. auch nicht. Das weite Rausfahren der Züge am Bahnsteig ist gewöhnungsbedürftig, zum Entzerren der Fahrgastmassen in der Rushhour aber sinnvoll, während der Bauarbeiten am Hbf. Baufortschritt ist für den Laien nicht wirklich sichtbar, naja es waren Osterferien.

In Köln Übergang zur U-Bahn, Breslauer Platz. Wer hatte den Stadtplanern und Architekten wohl was in den Kaffee getan? Oder was haben die geraucht bei der letzten Platzrenovierung? Weiterlesen

Abenteuer im VRS

Von , am Donnerstag, 20. April 2017, in Beuel & Umland.

Zu doof zum Sozialbetrug habe ich vor einigen Wochen mein Jobticket zurückgegeben. Es erlaubte zu äusserst preisgünstigen Bedingungen (rund 50 €/Monat) die Nutzung des öffentlichen Regionalverkehrs. Gestern war ich zum BVB-Gucken in Köln verabredet. Spannender als das traurige Spiel die Rückreise:
1. U-Bahnhaltestelle Venloer Str./Gürtel: Automat nimmt kein Papiergeld (meine Fahrkarte kostet 7,80), meine EC-Karte auch nicht.
2. U-Bahn: Automat in der Bahn: dito
Knapper Übergang am Bhf. West zur Mittelrheinbahn nach Bonn, am späten Abend gibts nur noch stündliche Verbindung nach Bonn, ich nehme als Abkürzung den Behindertenaufzug direkt vom U-Bahnsteig zum DB-Bahnsteig, der beim Umbau zur Barrierefreiheit um 50 m verlegt worden ist.
3. Auf dem DB-Bahnsteig: kein Automat. Doch: einer für Getränke.
4. in der Mittelrheinbahn: kein Automat. Ab Bhf. Süd erscheint eine, wie heisst das heute?, früher sagten wir: Schaffnerin. Hinter Kalscheuren ist sie bei mir: ich bitte um Kaufgelegenheit einer Fahrkarte. Geht nicht.
5. Ich beschreibe ihr meine Erlebnisse wie oben. Sie meint, im Bhf. West gebe es einen Fahrkartenautomaten, an anderer Stelle, an der ich nicht vorbeigekommen sei. Sie schreibt eine “Störmeldung”, notiert sich meine Reisepassdaten und meine Anschrift.
6. In Bonn kaufe ich mir eine Busfahrkarte, Kurzstrecke Adenauer-Platz.
Wie wird es weitergehen? Ich werde berichten.

Update 17.5.: Letzte Woche erhielt ich per Schnecken(Brief)post eine Mahnung der Firma “Trans Regio AG”, das ist die Firma, die sich hinter dem Begriff “Mittelrheinbahn” verbirgt, über 75 €. 60 € “erhöhtes Beförderungsentgelt” plus 15 € Mahngebühr. Ich widersprach per E-Mail, dass ich bisher nie eine Forderung erhalten hatte, für die gemahnt werden könnte, mit kursorischer Darstellung obigen Sachverhalts. Heute reduzierte die Trans Regio AG auf dem Kulanzwege ihrer Forderung per E-Mail auf 7,80 €, also den Fahrpreis, den ich sowieso – vergeblich – zahlen wollte. Geht doch. Alles wäre einfacher, wenn die Zugbegleiterin mir eine Fahrkarte hätte verkaufen dürfen.