Beueler Extradienst

Meldungen & Meinungen aus Beuel und der Welt

Schlagwort: Wiesbaden

Kein Fußball aber Manöver

Die Bundesregierung empfiehlt Großverstanstaltungen mit ĂŒber 1000 Teilnehmern derzeit zu vermeiden. Deshalb fallen sogar Fußballspiele aus. Nun habe ich mir in meinem Leben noch nie ein Fußballspiel angeschaut, weder live und in Farbe, noch frĂŒher schwarz/weiß. Ich werde es auch nicht – genau so wenig wie ich jemals in den letzten 64 Jahren einen McDonalds oder Starbucks betreten habe und auch das werde ich in den sicher noch folgenden weiteren 64 Jahren nicht tun. Warum auch? Insofern war meine Argumentation mit Fußballspielen gegenĂŒber der Bundesregierung vielleicht nicht so ganz aufrichtig, aber ich dachte als VergleichsgrĂ¶ĂŸe passt es zum NATO-Manöver “Defender”.Weiterlesen…

CO-OP, Neue Heimat und jetzt die AWO?

Die Arbeiterwohlfahrt in Frankfurt und Wiesbaden steht im Verdacht der Korruption. Eine AWO-Chefin mit einem Jahresgehalt von € 344.000 muß verwundern. Dass sie öffentlich damit prahlt, wen sie gerade entlassen hat, und die Tatsache, dass ihr Ehemann GeschĂ€ftsfĂŒhrer der AWO Frankfurt ist, ein weiteres Mitglied der GeschĂ€ftsfĂŒhrung, das ĂŒber 340.000 € Jahresgehalt kostet und daneben noch Berater, mit ebenfalls € 370.000 Beraterkosten. Peter Feldmann, Frankfurter OberbĂŒrgermeister, ist tief verstrickt. Seine Frau, Leiterin einer Kita, wurde nicht nur nach wenigen Jahren mit der höchstmöglichen Gehaltsstufe besoldet, inklusive geldwertem Vorteil durch einen Dienstwagen. Die Dienstwagenpauschale fĂŒr den Jaguar des GeschĂ€ftsfĂŒhrers lag höher, als manches Gehalt von Pflegepersonal. Weiterlesen…

LĂ€rmaktionsplan Schiene – Chance zur Einflussnahme

von Rainer Bohnet

Das Eisenbahn-Bundesamt (EBA), eine technische Aufsichtsbehörde im GeschĂ€ftsbereich des Bundesverkehrsministeriums, erstellt derzeit einen LĂ€rmaktionsplan Schiene, der insbesondere fĂŒr Bonn eine große Bedeutung hat. Denn durch Bonn und das Rheintal verlaufen zwei der höchst belasteten Eisenbahnstrecken Europas, die zum transeuropĂ€ischen GĂŒterverkehrskorridor zwischen den ARA-HĂ€fen (Amsterdam, Rotterdam, Antwerpen) und Genua am Mittelmeer gehören.

Nach der Inbetriebnahme der ICE-Hochgeschwindigkeitsstrecke Köln – Rhein/Main wurden auf der Linken Rheinstrecke zwischen Köln und Mainz etliche Zugtrassen frei, die jetzt durch GĂŒterzĂŒge genutzt werden. Meistens handelt es sich um internationale GĂŒterzĂŒge, die aus den Niederlanden bzw. Belgien oder aus dem Raum Duisburg/Oberhausen und aus Hamburg bzw. Bremen kommen und Ziele in SĂŒddeutschland, der Schweiz und Italien ansteuern. Ein wichtiger GĂŒterverkehrsknotenpunkt ist der Container-Bahnhof Köln Eifeltor, der grĂ¶ĂŸte seiner Art in Deutschland.

Die Rechte Rheinstrecke zwischen Köln und Wiesbaden ist traditionell sehr stark durch GĂŒterzĂŒge belegt. Auf dem rechtsrheinischen Kölner Stadtgebiet liegen die beiden Rangierbahnhöfe Gremberg und Köln-Kalk Nord und im SĂŒden der Republik liegen die Zielbahnhöfe WĂŒrzburg, NĂŒrnberg und Passau bzw. verschienene Destinationen in Österreich.

Fordern Sie Ihren LĂ€rmschutz

Alle BĂŒrgerinnen und BĂŒrger haben derzeit die Möglichkeit, ihre Betroffenheit durch den BahnlĂ€rm auf einem Internetportal des Eisenbahn-Bundesamtes zu dokumentieren.Weiterlesen…

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