Beueler Extradienst

Meldungen & Meinungen aus Beuel und der Welt

Schlagwort: Yann Sommer

Talente ohne Chance

Schadenfroh registrierte ich die Wachstumsschmerzen der neureichen Geldsäcke von Hertha BSC. Derweil will der Ösi-Fascho-Sponsor jetzt auch den dänischen Traditionsclub Bröndby IF fressen – die BVB-Fans machten jüngst eine Solidaritäts-Choreo dagegen (keine Verlinkung wg. Paywall). Und ein Freund macht mich kürzlich auf die aktiv-diverse Fanarbeit beim Schweizer Spitzenklub FC Basel aufmerksam. Ja, die Schweiz ist in Fussballangelegenheiten häufig vorbildlich, wir Yann-Sommer-Fans sind im Bilde.
Wie anders das deutsche Fussballbusiness. Schwindlig von den Summen,Weiterlesen…

Borussia: Eberl bei der Arbeit

Das ist wahrscheinlich noch wichtiger, als das gestrige 1:0 in Österreich. Medien melden heute die offizielle Vertragsverlängerung von Borussia Mönchengladbach mit Torwart Yann Sommer. Um 2 Jahre bis 2023. Die Borussia bleibt damit ein Zentrum der globalen Leistungsspitze im Goalkeeper-Geschäft, das neben Sommer und seiner kontinuierlichen Leistungssteigerung bei der Borussia durch die Ausbildung von Marc-André ter Stegen markiert wurde. Der Mann hinter dieser EntwicklungWeiterlesen…

Wundersamer BVB – Wundersame Bahn XXXVIII

Freitags auf der Deutschen Bahn – das ist immer ein Abenteuer. Gestern im IC nach Essen. Wegen Überfüllung, schon auf dem engen Bahnsteig (Gleis 2 + 3) im Bonner Hbf. habe ich pendlerzielsicher auf direktem Weg das Bordbistro angepeilt. Das Geüsecurry mit 10 Ct. Spende für den Regenwald war vorrätig. Im Bistrowagen funktionierte die Technik. Was will der Fahrgast mehr?
An meinem Tisch eine Dame auf dem Weg von Bad Godesberg nach Düsseldorf. Sie stöhnt über die Zustände am Godesberger Bahnhof, ewige Baustelle, keine Toilette, aber immerhinWeiterlesen…

Dumm gelaufen, Matthias Ginter!

Diesen Text lesen bitte nur Borussia-Mönchengladbach-Fans – Weiterleitung an was-mit-Medien-Leute verboten – was-mit-Fussball-Personen wissen sowieso Bescheid
Zwei Wochen noch, mindestens, können wir die Bundesligatabelle betrachten, sie uns rahmen und zu Weihnachten schenken lassen. Die Medien spekulieren über die Zustände bei den Fussballkonzernen im süddeutschen und im westfälischen Raum. Wie weit sind sie voneinander entfernt? Wer tritt zurück, wer wird entlassen? Und welche Vorstrafen haben die Nachfolger*innen. Diese Beschäftigung ist super. Sie erlaubt einer Mannschaft am abgelegenen platten Niederrhein, ihren Teamgeist zu behaupten, zu erkennen, dass sie ihre Ziele nur durch Solidarität erreichen können.
Und dann legt dieser Matthias GinterWeiterlesen…

Nachtrag zur Enke-Erinnerung

Der Kommentar von Heiner Jüttner machte mir deutlich, dass das Thema bedeutender ist. Darum noch einige ergänzende Hinweise.
Robert Enke stand nur eine Bundesligasaison im Tor von Borussia Mönchengladbach. Alle wussten, dass er ein herausragendes Talent war, eingewandert aus Jena. Ausgerechnet in der Abstiegssaison 98/99 in dieses Fegefeuer geworfen zu werden, 78 Gegentore im ersten Profijahr, das kann kein guter Einstieg gewesen sein. Enke war dann weg, zu gut für die 2. Liga.Weiterlesen…

Erster “Bayernjäger”: SC Freiburg

Ein Titel, dessen Vergabe die übriggebliebene Spannung in den letzten Jahren der deutschen Fussball-Bundesliga der Herren war. Ihn trägt derzeit der SC Freiburg, der eine sensationelle Saison spielt. Denn in der Vergangenheit hat er sich immer erst in der Rückrunde so zusammengespielt, dass er den Klassenerhalt sichern konnte. Macht er diese Saison dem Fussballkonzern aus dem süddeutschen Raum eine Europapokalteilnahme streitig? Weiterlesen…

Ter Stegen – von schwäbischen Kriminellen anpissen lassen?

Der Rheinländer sagt und denkt: man muss och jönne könne. Der Schwabe lernt das so nicht. Das dokumentierte gestern der verurteilte schwäbische Kriminelle in Diensten des Fussballkonzerns aus dem süddeutschen Raum. Bei diesem Konzern brennt wieder die Hütte. Denn immer, wenn diese Ulmer Bratwurst gegen andere ausfällig wird, will sie mit ihrem Gelärme davon ablenken.Weiterlesen…

ARD-Archivöffnung? / Den Wolfsberg hinauf

In den 90er Jahren sprach ich mit Manni Breuckmann über die “Tagesschau vor 20 Jahren”. Sie war damals gestartet und war, wie er mir versicherte, überraschend quotenerfolgreich. Ich schaute sie auch regelmässig, sie lief damals spätabends in allen Dritten, heute noch auf Tagesschau24. Schon damals hatten wir beide Sehnsucht nach einer entsprechenden “Sportschau vor 30 Jahren”, also etwa zu Beginn der Bundesliga.
So verging die Zeit. Das Internet erschien. Und bei der ARD passierte bis heute fast nichts. Obwohl:Weiterlesen…

Borussia in Gelsenkirchen wie zuhause

Ist das alles ein hinterhältiger Trick der DFL, mich als Fussballfan bei der Stange zu halten? Viele aus meinem Freundeskreis, selbst BVB-Fans, haben dem Profifussball schon abgeschworen. Ich bin auf der Kippe – diese Saison kriege ich das Abschwören nicht wirklich hin.
Zunächst noch ein Dank an die Medien. Für Borussia Mönchengladbach ist es echt super, dass Ihr an Personal und Recherche spart.Weiterlesen…

Und es war Sommer!

Yann Sommer, seit 2014 die Nr. 1 der Schweizer “Nati” und bei Borussia Mönchengladbach, spielt gegenwärtig, im Dezember 30 geworden, die Saison seines Lebens. Die gewonnene Reife ist ihm bei TV-Interviews in jeder Sekunde anzusehen. Er gehört zu den “Chefs” des gegenwärtigen Tabellendritten, und dem 1,83m-kleinen Mann ist zuzutrauen, dass er mit dafür sorgt, dass sich das auch nicht verschlechtert. Das ist der neue Zug, der gestern präsentiert wurde:Weiterlesen…

Rheinischer Fussball – die guten Nachrichten

Beuel 06, mann glaubt es kaum, hat in der Kreisliga A wieder den 2. Platz erklommen, mit nur noch einem Punkt Rückstand auf Spitzenreiter Oberbachem. Beuel muss sich in Ippendorf bedanken, wo die Oberbachemer 3:0 geputzt wurden. Die Beueler nahmen RW Lessenich 5:0 auseinander. Das tut mir schon ein bisschen leid, sind die Lessenicher in Bonn doch als besonders engagiert in der Integration von Flüchtlingen bekannt. Beuel 06 hat nun die Chance Fahrstuhlmannschaft zu bleiben – der Fahrstuhl nach oben in die Bezirksliga ist noch nicht verpasst.Weiterlesen…

VfL Borussia: BVB-Jäger sind wir

Uli Hoeness hat die Aufmerksamkeit erhöht. Seine Unkenntnis der Bedeutung des Torverhältnisses, unter der wir 1978 (in dieser Saison war ich beim Auswärts-1:1 im Müngersdorfer Stadion) und 1984 (in dieser Saison war ich bei 2:0 gegen den späteren Meister am Bökelberg) sehr gelitten haben, ist bereits Gegenstand gewollt lustiger Moderationen. Heute also ein 3:1 in Bremen. Vorletzte Saison schrieb ich noch “Werder ist leider kein Massstab”. Das ist dieses Mal anders. Aber Schwächen blieben allzu klar sichtbar.Weiterlesen…

Hier die guten Borussia-Nachrichten

Die Finanzheinis der Fussballbranche wehklagen regelmässig über die Länderspielpausen. Dabei sind sie recht erholsam, eine willkommene Gelegenheit für uns Fans für ein wenig Besinnlichkeit und die Wahrnehmung, dass es ein Leben gibt, das wichtiger ist als Fussball. Manche meinen ja, viel sei das nicht. Für mich ist es aktuell belastender, dass Montag die Winterpause bei Olivotti beginnt; morgen wird es so überfüllt sein, dass ich heute bereits meinen Abschiedsbesuch machte.
Doch zurück zum Fussball und zur Borussia. In sieben Jahren haben wir nun dreimal auswärts beim Fussballkonzern im süddeutschen Raum, mit seiner kriminellen Vereinigung als Aufsichtsrat, gewonnen.Weiterlesen…

Nichtbeachtung als Stärke – noch 33 Punkte

Borussia MG – Medienignoranz als Leistungsdroge
Nicht abheben. 2:1 gegen den Vizemeister der Vorsaison, 3 Punkte zuhause, ist schön, aber kein Anlass zum Abheben. Ein gutes Zeichen ist, dass sich die starken Leistungen auf so viele Schultern verteilen. Jede für sich so gut, dass sie gerne als spielentscheidend bewertet werden kann. Tatsächlich sind sie es, nicht zuletzt wegen der ebenfalls gut sichtbaren Schwächen, nur in der Summe.
Yann Sommer, der Torwart, bedarf keines weiteren Kommentars. Zur Leistung kommt noch die starke Persönlichkeit. Oder umgekehrt?Weiterlesen…

Noch 37 Punkte

Gestern mittag grüsste mich noch ein befreundeter BVB-Fan im Beueler Zentrum mit den Worten “Heute abend bekommt ihr den Arsch voll” und ich entgegnete: “Und ihr erst morgen.” Der Kollege hatte in der vorigen Saison noch als Ergebnisprophet geglänzt. Gemessen daran war das gestern ein schöner Abend.
Es sind noch 37 Punkte bis zur Sicherung der Abwesenheit vom Abstiegskampf. Es war nur ein Spieltag. Heimsiege sind eine notwendige Bedingung. Die Chemiefabrikanten waren durch den Ausfall der Bender-Zwillinge sichtbar geschwächt.
Die Verletztenliste der Borussia war auch nicht kurz. Und ein Blick auf die Ersatzbank liess mich meine Augen reiben:Weiterlesen…

Neymar, Messi, Schland – alle überbewertet

Für die Bundeskanzlerin liefs bei der WM sehr, sehr schlecht

Seltsam: bei jedem internationalen Fussballturnier müssen die Leute erinnert werden, dass es ein Manschaftsspiel ist. Zehn Mannschaften haben sich bei der WM noch nicht vorgestellt, die sehen wir heute und morgen. Bei denen, die wir gesehen haben, hat sich bestätigt, was wir meistens schon wussten, aber hofften, im Spiel würde es weggezaubert: der Wurm im statikrelevanten Gebälk des Teams.Weiterlesen…

Küppis Halluzination des Tages

Friedrich Küppersbusch, mit dem ich viele Meinungen gemeinsam habe, meint heute, seine Borussen würden bei dieser Fußball-EM “Roman Bürki im Schweizer Tor” anfeuern.
Hat den dort jemand gesehen?
Der, den ich dort gesehen habe, ist kleiner, spielt viel mehr mit und hat in drei Spielen außer einem Elfer noch keinen reingekriegt. Und für alle, die bei Max Eberl jetzt Angebote für ihn abgeben wollen: er hat Vertrag bis 2019! Da werdet Ihr mit den “10 Mio.” von “transfermarkt.de” nicht hinkommen ;-)

Lesebefehle Fußball

Gerhirnerschütterungen waren bei der letzten WM ein groß gewachsenes Thema. Der Gladiatorenstil feierte fröhliche Urständ, und dass die deutschen Weltmeister diesen Stil spielerisch ausgebremst haben, war ihr eigentlicher Verdienst. Gehirnerschütterungen werden im Fußball dennoch bisher sträflich unterschätzt, wie dieser FAZ-Text berichtet.

Der FAZ-Sportteil ist für weitere Berichte zu loben. Obwohl Mainz 05 gestern sportlich jämmerlich aus der Europa-League ausgeschieden ist, ist die Bundesligakonkurrenzfähigkeit und finanzielle Gesundheit dieses Vereins ein Fußballwunder,Weiterlesen…

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