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Meldungen & Meinungen aus Beuel und der Welt

Schlagwort: ZDFneo (Seite 1 von 5)

Humor & ARD – unvereinbar

Seit 2013 rumpelt es beständig auf dem Münchener Südfriedhof. Dieter Hildebrandt muss sich laut und vernehmlich im Grabe umdrehen, weil die ARD schon wieder reaktionären Kram von Dieter Nuhr sendet. Der verstopft bereits seit 2011 als illegitimer Nachfolger von Matthias Richling die Humorkanäle und Produktionsetats der ARD. Unter diesen Vorzeichen ist der Aussage “Das deutsche Fernsehen kann mehr Schwachsinn vertragen” scharf zuzustimmen. Denn es wäre eine Niveauanhebung, von der allerdings zweifelhaft ist, ob die ARD sie verkraften würde. Weiterlesen

Die uns “beschützen”

Meine grösste Sorge gilt der Unabhängigkeit solcher Medien

Gestern strahlte ZDFneo die zweite Staffel “Alex Rider” aus. Eine erfreulich flott  und very british inszenierte Story um einen sympathischen halbwüchsigen James Bond jr., der den Geheimdiensten die Stirn zu bieten vermag, weil er, ähnlich wie die heutigen Klimaaktivist*inn*en, von dieser Welt, ihrer Wissenschaft und Technik mehr versteht als die routinierten Alten. Aber natürlich ist es auch ein Märchen, wie wir es uns als TV- und Streaming-Glotzer*innen zur adventlichen Unterhaltung in den dunklen Tagen gerne servieren lassen. Wenn Sie nicht desillusioniert werden wollen, hören Sie jetzt besser auf weiterzulesen. Weiterlesen

Eskapismus am Feiertag

ZDFneo – gut gemacht

Während deutsche Politiker*innen – ob nun aus intellektueller Bräsig- oder Bösartigkeit – das im-Krieg-sein zu normalisieren beginnen, und in Brasilien – von deutscher Öffentlichkeit weitgehend unbeachtet – weiter gegen den Faschismus und die Zerstörung menschlichen Lebens auf diesem Planeten gekämpft wird – ist das deutsche Fernsehen die letzte Zuflucht vor dem grassierenden Selbstzerstörungsmechanismus der herrschenden Herrschaft. Das deutsche Fernsehen? Nein. Nicht das Ganze. Aber ZDFneo, der “Barnaby”-Sender. Weiterlesen

Die Grimme Perlen 2022

Haben sie es gemerkt? Es war wieder “Grimme“! Jenseits der Kleinstadt Marl (87.903 Einw.), für welche es ohne Zweifel der Höhepunkt des Kulturjahres ist, wenn die nach dem ersten Generaldirektor des Nordwestdeutschen Rundfunks benannten Preise, durch das in der Stadt beheimatete gleichnamige Institut, verliehen werden, ist es sozusagen “Oscar” (TM) Saison für die deutsche TV-Branche. Die Übersicht über die “fiktionalen” TV-Perlen und die dazu verfügbaren Links in die (öffentlich-rechtlichen) Mediatheken gibt es hier… Weiterlesen

Mein “Barnaby” ist “Mord mit Aussicht”

In dieser Zeit des – überwiegend politischen – Irrsinns ist Eskapismus eine therapeutische Notwendigkeit. Das “Volk”, weit klüger als seine Herrschenden, weiss das instinktiv. Unsere Reflexe sind auf Überleben ausgelegt, auch wenn auf den Medienbühnen gegenteiliger Radau veranstaltet wird. Darum will ich Ihnen nicht verheimlichen, wie ich mein Wohlbefinden erhalte. Neben den regelmässigen Mahlzeiten. Weiterlesen

Mediathekperlen: Pastewka, Tezel, Eier ab!

Serien sind besser als Kino, oder so ähnlich, hieß es zur Jahrtausendwende, als das amerikanische Pay-TV verstanden hat, dass eine hochwertig produzierte und episch horizontal erzählte Serie die Kund:innen mehr bindet, als jeder Blockbuster. Das ist NICHT das selbe, wie es etwa die ARD seit 3667 Folgen (Stand heute) mit “Sturm der Liebe” oder “Rote Rosen” (3402 Folgen) anbietet. Das ist nicht hochwertig, sondern “Soap”, was sich übrigends vom optimalen Werbeumfeld für Haushaltsseifenprodukte herleitet. Kein Mensch würde DAFÜR Geld verlangen können (oder wollen).

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Mediathekperle: Edelsteinchen

“Deadlines” im German Television: geht doch!
Eigentlich wollte ich “Exit” bingewatchen. Weil es angeblich nicht jugendfrei ist, ist vor 22 h. eine Registrierung bei der ZDF-Mediathek erforderlich. Die gelang mir, im zweiten Versuch. Nur glaubte das ZDF anschliessend wohl, der Mensch an meinem Tablet sei gar nicht ich, und meldete mir Fehler. Dem Zornentbrennen nah wandte ich mich ersatzweise “Deadlines” zu, und habe das nicht bereut. Weiterlesen

Wundersame Bahn LXX

Eine neue Verbindung ganz im Norden und eine Lektüreempfehlung für die weite Reise
Der mutmasslich berühmteste Bahnreisende der bisherigen Menschheitsgeschichte war Владимир Ильич Ульянов. Doch auch er musste aus einem der Legende zufolge “verplombten” Wagen aus- und nach einem Fussmarsch über Eisflächen umsteigen. taz-Korrespondent Reinhard Wolff verheisst nun in seiner fabelhaften Geschichte “Grenzüberschreitender Bahnverkehr – Auf Lenins Spuren”, dass das nach weit über 100 Jahren verbessert werden soll. Weiterlesen

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