Ein Lob auf Edeka-Lange

Von , am Dienstag, 19. August 2014, in Beuel & Umland.

Der Edeka-Händler Lange war in Bonn schon vor über 30 Jahren berühmt, für sein exzellentes Whisky-Regal in seinem damaligen Laden am Friedensplatz. Später zog er in das ehemalige Odeon-Kino in der Hans-Böckler-Str. in Beuel. Direkt neben ihm plazierte sich damals ein Discounter, die wechselnden Namen habe ich vergessen. Das trieb ihn dann vermutlich in die Jahnstraße im Mirecourt-Viertel auf halber Strecke zwischen dem Beueler Zentrum und Schwarz-Rheindorf. Kleine Fläche, wenig Parkplätze. Angeblich ist das alles nicht rentabel, aber gerade das schätze ich an ihm und darum schreibe ich das hier.

Mehrmals war er der Gefahr der Ansiedlung autogerechter Konkurrenten ausgesetzt. Bisher war es den Beueler Grünen, Ex-Bezirksbürgermeister Rambow ist auch Lange-Kunde, immer gelungen, diese Angriffe anbzuwenden. Denn der Edeka-Laden in der Jahnstraße ist lebenswichtig für die MieterInnen der ca. 250 Alten-Sozialwohnungen an der Wolfsburg. Sein Laden liegt nämlich rollatorgerecht und fungiert nebenbei als soziales Kommunikationszentrum. Vielleicht ist der Laden auch nur rentabel, weil mehrere Familienmitglieder mitarbeiten. Aber es ist gut, dass es ihn an genau dieser Stelle gibt.

Sein Sohn erklärte mir heute, das KundInnen sogar zum Einkaufen aus Bad Honnef anreisen. Studentisches Publikum komme aus ganz Bonn wegen seiner Grillwaren mit 15 verschiedenen Marinaden. Ich persönlich bevorzuge dafür den Bio-Metzger im “Momo”, zumal mich die Preise dort davor bewahren, zu viel Fleisch zu essen, seine Qualität mich jedoch dazu verführt, es immer wieder zu tun ;-)

Jetzt wäre es noch schön, wenn Edeka-Lange den einst angebotenen Bring-Service wieder reaktivieren würde.

Disclaimer: Ich bin selbst Kunde bei Edeka-Lange. Geld habe ich von ihm aber bisher nur für Flaschenpfand genommen.

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