Beueler-Extradienst

Meldungen und Meinungen aus Beuel und der Welt

Kategorie: Newsletter (Seite 1 von 30)

Sonne am Dienstag

Norbert Reichel gibt einen Überblick über die Februar-Veröffentlichungen seines “Demokratischen Salon”: “War In Our Time”.

Yakuza mit den Augen des US-Streamingdienstes HBO, bei dem einst mit den “Sopranos” alles anfing, das ist meine aktuelle Mediathekperle: “Japanische ‘Sopranos’?” Die “Sopranos” wurden seinerzeit vom ZDF regelrecht kaputtgesendet. Die ARD macht es wenig besser.

Nicht ganz ernstgemeint, aber autobiografisch authentisch: “Fussballgeschichte neu geschrieben”. Um den verstorbenen “Kaiser” ist noch längst nicht alles aufgeklärt.

Klaus Vater hat sich wieder sehr geärgert, aber dieses Mal nicht über Bad Godesberg, sondern über Pullach, die Heimat des BND: “Otfried Preußler und die Kinder”.

Um “Golfstrom und Trägheit” geht es nach Mitternacht um 0.04 h hier, oder anders gesagt: um Klima und Geldwäsche.

Noch ein Programmhinweis: morgen geht es für die DFB-Frauen um die Olympiateilnahme, und zwar hier. Ich rate statt zu Bier&Chips zu Oliven&Wein.

Die Sonne war zurück in Beuel. Und der Tag wird wieder ein gutes Ende nehmen – im l’Olivo. Rheinpegel Bonn 532cm.

Freundliche Grüße

Martin Böttger

Wollen und Können

“Vom Unterschied zwischen Wollen und Können” ist der aktuelle Kommentar meines alten Freundes Peter Wahl zum Stand des Ukrainekrieges.

Unseren Technologie-Klickmeister Christian Wolf beschäftigt diesmal: “Technologieoffen unserer Bürokratie begegnen!”.

Seit 1982 sagen Leute wie ich den Untergang der FDP voraus. Roland Appel tut es schon wieder: “Der Anfang vom Ende?”.

Mit “‘Troublemaker’ stören die Welt – Aber ‘Kommunikationskanäle wieder hergestellt'” habe ich auf einen späten aber relevanten Bericht von der Münchener Unsicherheitskonferenz hingewiesen.

Die Frage “Betreutes Lesen?” warf mir Florian Rötzer auf, der seit 2020 Rentner und nicht mehr Chefredakteur von telepois ist.

Die ARD versteckte am abgelaufenen Wochenende eine preisüberschüttete Mediathekperle: “Korea-Perle ‘Parasite'”. Bei “#metoo Architektur” handelt es sich um eine Audiothekperle. Auf das Thema “TV-Haushaltsabgabe” habe ich keine Lust mehr, und verweise weiter.

Alle Fans von Borussia Mönchengladbach trauern: “Ulrik Le Fevre starb gestern” (gemeint letzter Samstag).

Das Rheinlandwetter passt auf den Wochentag. Besserung ist nicht versprochen. Darum einen Schnaps auf den Rheinpegel Bonn 555cm (auszusprechen wie von Rudi Carrell).

Freundliche Grüße

Martin Böttger

Knast und Karneval

Kleinbritannien bildet heute einen Schwerpunkt. “Freiheit für Julian Assange”, derzeit noch im Londoner Knast, ist Thema des Tages von Helmut Lorscheid. Mehrheitlich nicht im Knast landen die Karnevalist*inn*en von Notting Hill, deren Geschichte uns Gert Eisenbürger/Informationsstelle Lateinamerika näher bringt: “Karibische Kultur in London – Der Notting Hill Carnival zwischen Kontrolle, Akzeptanz und Kommerzialisierung”. Weiterlesen

18 Grad – Anfang Februar

Petra Welzel/ver.di-publik findet die Massendemos für Demokratie und gegen Rechts ungefähr so gut wie ich: “Nur Mut!”

Ich meinerseits habe zwei kulinarisch-optimistische Naxhrichten. Ein von Barbara Schweizerhof/Freitag empfohlener Film “Wissenschaftliches Dessert”. Und eine “Café-Rettung” in meiner alten Heimatstadt Gladbeck. Shocking dagegen der Benko-Film, den ich Ihnen schon empfohlen hatte. Weiterlesen

Poststunksitzung

Das hätte ich nicht gedacht. Am höchsten Beueler Feiertag, und nach dem kräftezehrenden Besuch einer Stunksitzung – “Nicht jugendfrei” – so ein volles Programm.

Hanspeter Knirsch har sich die meiste Arbeit gemacht, Juristenkrankheit: “Wie krisenfest ist das Grundgesetz?” – wenn Sie die Antwort suchen, lesen bitte. Und gerne auch, wie schon geschehen, kommentieren.

Friedrich Küppersbusch gibt in “Die Zerstörung der Zerstörer” Nachhilfeminuten in Sachen ÖRR.

Herbert Hoting/AntiAtom Bonn lässt sich nicht hinter die Fichte führen: “Brennelementefabrik – Nein zum Ausbau der Brennelementefabrik – keine Geschäfte mit Rosatom!”

Meine Leseempfehlungen: “Überlebende – Helga Paris – Satou Sabally – Werner Heine” und heute kurz nach Mitternacht hier “Wissenschaftliches Dessert” – über eine genussvolle Filmrezension.

Nachdem ich das Feiern gestern Abend vorgezogen hatte, lauschte ich den ewiggleichen Gassenhauern vom Beueler Rathausvorplatz – dessen versuchte “Umbenennung” durch unsere provinzielle Bezirksvertretung daran scheiterte, dass er gar nicht mehr der Stadt, sondern einem Schweizer Versicherungskonzern gehört – aus sicherer Entfernung. Auf meinem Balkon waren die Lärmer leiser als die frühlingshaft gutgelaunten Vögel in meinem schönen Abstandsgrün 😉

Rheinpegel Bonn bei Dauerregen 441cm.

Freundliche Grüße

Martin Böttger

Näherkommende Einschläge

Die Nachrufe häufen sich. Aber ich bin sehr froh, dass Dieter Bott geliefert hat. Dieter ist mein lebender Adorno-Zeuge, hat das allererste deutsche Fanprojekt in Frankfurt führend mitgegründet, viele weitere inspiriert, wanderte aus Hessen in unser NRW ein, lehrte an diversen unserer Hochschulen, musste auch die Hartz-IV-Praxis erleben – und ich darf seine Email-Rundschreiben übernehmen: “oskar negt 1.august 1934 -2.februar 2024”. Weiterlesen

Postmodern?

“Selbstzerstörung oder …?” benennt Machtzerfallsprozesse in den USA und der BRD. “Medien-Missverständnis” weist unsere öffentlichen Medienanstalten darauf hin, dass sie von einer AfD als Regierungspartei als erste abgewickelt würden – und es darum überfällig ist, dass sie zwar nicht in jeder Nachrichtensendung, aber in ihrer Strategie als Sender längst überfällige Entscheidungen treffen müssen. Der Fisch stinkt vom Kopf her. Weiterlesen

Weniger Trash-Nachfrage

Bei so zahlreichen inhaltlich starken Texteingängen kann ich heute das Bloggeschehen entspannt verfolgen. Ihnen als Abonnent*in gebe ich exklusiv die Nachricht mit, dass die Quoten-Sonne der Frau Miosga/ARD bereits um 1 Mio. Zuschauer*innen gesunken ist (3,6 Mio.), während die kokurrierende altersheimkompatible “Barnaby”-Erstausstrahlung (ZDF) bei 3 Mio. stabil blieb. Gestern wiederum kam der “junge” (34!) Herr Klamroth immerhin mit gut 2 Mio. vor den “Barnaby”-Wiederholungen von 2005 (1,6 Mio.) einkam, aber gegen die Ex-Aussenministergattin Wörner (im ZDF mehr als 7 Mio.) chancenlos einkam. Weiterlesen

Perlen und Paranoia

Ich fange lieber mit dem Erfreulichen an, den Perlen. “Australische Paranoia” ist in einer Arte-Perle zu sehen, und das Gute daran ist die Fähigkeit zur Selbstironie. Die andere Perle ist “Böser Till” – den vermutlich nicht alle lustig finden, weil er einen Treffer setzt. “Wider den Diskurs der Negativität” wendet sich auch Norbert Reichel, in Beuel wohnender schlesischer Kölner, der einen Überblick über den Januar-Textausstoss seines Demokratischen Salons gibt. Weiterlesen

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