Solidarität statt Heimat

Von , am Mittwoch, 20. Juni 2018, in Politik.

Vom „gefährdeten Rechtsstaat“ in Ellwangen über die „Anti-Abschiebe-Industrie“, vom „BAMF-Skandal“ über „Asylschmarotzer“, von der „Islamisierung“ bis zu den „Gefährdern“: Wir erleben seit Monaten eine unerträgliche öffentliche Schmutzkampagne, einen regelrechten Überbietungswettbewerb der Hetze gegen Geflüchtete und Migrant*innen, aber auch gegen die solidarischen Milieus dieser Gesellschaft. Die politischen Debatten über Migration und Flucht werden seit Monaten von rechts befeuert und dominiert – und kaum jemand lässt es sich nehmen, auch noch mit auf den rechten Zug aufzuspringen.

Doch nicht nur das. Inmitten einer immer noch lebendigen Willkommens- und Unterstützungsbewegung, inmitten der großen und wachsenden Proteste gegen die AfD, inmitten der beeindruckenden Kämpfe von Geflüchteten für ihr Recht auf ein gutes Leben und inmitten wachsender Bewegungen für eine nachhaltige, globale Gerechtigkeit wird vielerorts so getan, als sei der Rechtspopulismus der einzig maßgebliche Ausdruck der aktuellen gesellschaftlichen Stimmungslage. Diese Behauptung ist falsch. Und sie ist politisch fatal. Weiterlesen

Allensbach auch – noch – ohne Forsa-Erdbeben

Von , am Mittwoch, 20. Juni 2018, in Politik.

Veri- oder Falsifizierung bleibt abzuwarten

Die heute veröffentlichten Sonntagsfragen-Daten des unionsnahen Allensbach-Instituts bestätigen das von Forsa diagnostizierte Erdbeben ebenfalls – noch – nicht. Allesbach veröffentlicht anders (in der Regel in der FAZ, heute nur hinter Paywall) als die Anderen: nur einmal im Monat, und erfasst die Daten über einen längeren, zweiwöchigen Zeitraum.
Das bedeutet: es ist weniger eine “Momentaufnahme”, erfasst mehr längerfristige Haltungen und Strömungen. Und in diesem Fall Weiterlesen

Sanktionen gegen Kindesmissbraucher!

Von , am Mittwoch, 20. Juni 2018, in Politik.

Der “mächtigste Mann der Welt” nimmt Kleinkinder als Geiseln …

… traumatisiert sie und zerbricht ihre Persönlichkeit, oftmals für deren ganzes Leben. Da ist es nur logisch und – optimistisch formuliert – ein erstes Zeichen von Einsicht – dass seine Regierung sich aus dem UNO-Menschenrechtsrat zurückzieht. Pessimistisch müssen wir jedoch befürchten, dass es sich um strategische Vorsorge handelt, um jetzt umso ungehemmter die Sau rauslassen zu können.
Darum ist es fällig, nach dem Zerbrechen des “Westens” und dem Ausbruch des Weltwirtschaftskrieges, eine wirksame Sanktionspolitik zu entwickeln. Weiterlesen

Lukaku: “some things to say” / CSU und das Christliche

Von , am Dienstag, 19. Juni 2018, in Fußball, Lesebefehle, Politik.

Die aktuell menschlich berührendste Geschichte zur WM hat der gestrige Doppeltorschütze, der belgische Stürmer Romelu Lukaku zu erzählen. Hier in Englisch auf The Players Tribune, deutsche Kurzzusammnfassung bei Sp-on.
Alte CSU-Grössen erkennen ihre Partei nicht wieder. Ex-Kultusminister und Ex-Katholiken-Chef Hans Maier äusserte sich heute deutlich im DLF. Ex-Bayernkurier-Chef Peter Hausmann hat extra seinen stillgelegten Blog wiedereröffnet.

Russlands Fußabdruck in Afrika

Von , am Dienstag, 19. Juni 2018, in Politik.

In größerem Maße ist bisher nur das Engagements Chinas in Afrika bekannt. Die ehemalige Weltmacht Russland hinterlässt auf dem afrikanischen Kontinent allerdings seit einiger Zeit einen sichtbaren Fußabdruck, dessen Intention mit dem Chinas weitgehend identisch ist. Darüber berichtete die TAZ in ihrer Ausgabe vom 11.06.2018.

Russlands Motivation ist der Zugriff auf Ressourcen. Öl, Gold, Diamanten und Uran stehen hoch im Kurs. Russlands Außenminister Sergei Lawrow spricht von einer “neuen Weltordnung, in der Afrika ein wichtiger Eckstein ist.” Neben den Ressourcen spielen die marode oder nicht vorhandene Infrastruktur, die Telekommunikation, die Atomenergie und Gesundheitsprojekte eine bedeutende Rolle. Weiterlesen

Satte Helden auf dem Rasen

Von , am Dienstag, 19. Juni 2018, in Fußball.

Ich darf hier eigentlich ja nicht über Fußball schreiben. Das ist ein Gentleman’s Agreement mit meinem Verleger und Herausgeber Martin Böttger. Zum einen, weil ich FC Köln-Fan bin, vor allem aber weil ich von den Reifenmischungen der Formel 1 huntertmal mehr verstehe, als von der Abseitsregel. Trotzdem traue ich mich und beschränke mich auf Körpersprache und Teamgeist. Das kenne ich ein bisschen, weil ich mal Volleyball gespielt habe – mit meinen mickrigen 1,72 m  natürlich nur in unteren Ligen. Aber ich erinnere mich, dass wir als 3. Mannschaft vom TSF Esslingen (Bezirksliga) einen Turniersieg gegen mehrere Mannschaften aus der 2. Bundesliga geschafft haben. Nichts als Turnierstimmung –  “Team Spirit”, der eine mittelmäßige Mannschaft beflügeln kann, wenn der Funke überspringt.

Das, was die deutsche Fußball-Nationalmannschaft am Sonntag gebracht hat, war lausiger Individualismus – da sprang nix über. Weiterlesen

insa bestätigt Forsas Erdbeben nicht – eigene Agenda

Von , am Dienstag, 19. Juni 2018, in Fußball, Medien, Politik.

Heute wurden von der sogenannten Zeitung Bild Sonntagsfragen-Daten des AfD-nahen insa-Instituts veröffentlicht. Sie bestätigen das von Forsa diagnostizierte Erdbeben nicht, weil hier – Überraschung! – die CDU-Verluste von der SPD, man glaubt es kaum, ausgeglichen werden. Aber eine andere rechte Agenda wird sichtbar.
Der Chef des Insa-Instituts ist ein Netzwerker im Zwischenraum von CDU/CSU und AfD. So, wie Manfred Güllner Strategien des rechten SPD-Flügels unterstützt, machen in diesem Fall seine Freunde bei der FAZ durchsichtig, auf was sie hinaus wollen. Weiterlesen

Pastis schliesst – und kocht weiter

Von , am Dienstag, 19. Juni 2018, in Beuel & Umland, Genuss, Politik.

Die Gentrifizierung schreitet fort. Die Gewerbemieten in der Bonner City sind schon lange unzumutbar. Inhabergeführte Läden verschwinden, Gastronomie ist nicht mehr betriebswirtschaftlich (und menschenrechtlich) führbar – ausser für Franscheiss-Ketten. Die Immobilien-Vermieter werden es erst merken, wenn es zu spät ist. Und die von ihnen, die es schon bemerkt haben, denen ist es egal, weil sie Leerstände “steuermindernd” einsetzen können.
Die Mall am Hauptbahnhof wird das Problem vergrössern. Weiterlesen

Das sollten Sie trotz WM nicht übersehen

Von , am Montag, 18. Juni 2018, in Genuss, Lesebefehle, Medien, Politik.

Geldwäsche in Immobilien

Die grüne Bundestagsabgeordnete Lisa Paus aus Berln hatte zu dem Thema einen schönen Erfolg in mehreren Medien. Bzw. hätte, wenn nicht WM wäre. Wer liest das? Hier der Bericht des Oxiblog mit weiteren Verlinkungen. Paus und Toni Hofreiter hatten zu dem Thema ausserdem einen Gastbeitrag im Berliner Lokalblatt Tagesspiegel.
Eine zentrale europäische Geldwaschmaschine ist unser schönes Nachbarland Österreich, wo auch der Besitzer des Bonner Viktoria-Karrees heimisch ist. Da war der BND wohl zu neugierig; wenigstens war seine Tätigkeit ausnahmsweise nicht gesetzwidrig, denn Österreich ist tatsächlich Ausland.

Framing von Rassismus und anderem Dreck

Die grossartige Elisabeth Wehling erklärte es noch mal im DLF für die Dümmsten der dummen Talkshowredakteur*inn*en, Weiterlesen

TV ohne Fussball: heute ein Truffaut auf Arte

Von , am Montag, 18. Juni 2018, in Medien.

Ich “muss” ja heute England-Tunesien gucken. Aber ich bin nicht dafür, Menschen, die sich “nicht für Fussball interessieren”, zu diskriminieren. Wie anders die deutschen TV-Sender: sie haben fast alle Redaktionen in die vorgezogene “Sommerpause” geschickt, was praktisch bedeutet: die Mehrheit der sog. “freien Mitarbeiter*innen” ist in der Zeit arbeitslos.
Für TV-Konsument*inn*en gibt es aber Alternativen zum Selbstmitleid. Heute z.B. auf Arte einen Truffaut von 1972 (nicht in der Mediathek verfügbar), sowas gibt es sonst nie, und im Anschluss noch eine Dokumentation über die Hauptdarstellerin Bernadette Lafont (nur eine Woche in der Mediathek).

U17: Moukoko erschiesst Fussballkonzern

Von , am Montag, 18. Juni 2018, in Fußball.

Ich erwähnte ja schon, dass das EM-Finale der U17 von den Niederlanden und Italien ausgetragen wurde. Also denen, die die WM nur von Weitem sehen. Nun hat sich sowas Ähnliches im deutschen Fussball ereignet. Manche hoffen vielleicht, dass jetzt wg. der WM keine*r zugeguckt hat.
Der Fussballkonzern aus dem süddeutschen Raum erlitt im Finale um die deutsche U17-Meistersschaft, das praktischerweise auf seinem Vereinsgelände ausgetragen wurde, eine 2:3-Niederlage. Dabei konnte er in der Schlussviertelstunde 11 gegen 9 spielen; half auch nichts.
Hier der neutrale Spielbericht der WAZ, hier der beeindruckte Spielbericht des Vereinsblatts des Konzerns, der Süddeutschen.

Neymar, Messi, Schland – alle überbewertet

Von , am Montag, 18. Juni 2018, in Fußball.

Für die Bundeskanzlerin liefs bei der WM sehr, sehr schlecht

Seltsam: bei jedem internationalen Fussballturnier müssen die Leute erinnert werden, dass es ein Manschaftsspiel ist. Zehn Mannschaften haben sich bei der WM noch nicht vorgestellt, die sehen wir heute und morgen. Bei denen, die wir gesehen haben, hat sich bestätigt, was wir meistens schon wussten, aber hofften, im Spiel würde es weggezaubert: der Wurm im statikrelevanten Gebälk des Teams. Weiterlesen

#metoo/WDR, Henke und die Folgen

Von , am Sonntag, 17. Juni 2018, in Medien.

Im WDR sind sie sicher besonders froh über die WM. Endlich mal durchpusten, sich die Sinne ordnen. Was ist jetzt zu tun? Was steht an, wenn die WM vorbei ist?
Zunächst mal mit einiger Sicherheit der erste deutsche Arbeitsgerichtsprozess, der einen #metoo-Fall in den Medien behandelt. Henke und sein Anwalt Peter Raue werden gegen die fristlose Kündigung klagen. Die juristische Bewertung wird nicht einfach. Es könnte ein Musterprozess für die vielen vergleichbaren Fälle werden. Was ist arbeitsrechtlich mit fristloser Kündigung strafbar? Nicht alles, was unanständig ist. Wo verlaufen die Grenzen? Es geht um Grenzen, die sich gesellschaftlich – zum Glück – verändern, ständig neu ausgehandelt werden müssen.
Henke hinterlässt im WDR eine wichtige strategische Lücke. Weiterlesen

Bannas

Von , am Sonntag, 17. Juni 2018, in Lesebefehle, Medien, Politik.

Günter Bannas ist in Rente. Wenn er das hier selbst lesen sollte, oder gute Freunde von ihm: bitte, bitte die E-Mail-Adresse schicken. Viele Ihrer alten Bekannten im Rheinland würden sich darüber freuen. Bannas war ein schwerer Verlust für das Rheinland und ist ein schwerer Verlust für Berlin. Für das Hauptstadt-Berlin, das wir von hier aus sehen können, für den Hauptstadtjournalismus, über den Friedrich Nowottny mal witzelte: man spreche wohl auch bald von “Hauptstadttoiletten”. Was den H-Journalismus betrifft war Bannas mit weitem Abstand der Beste. Weiterlesen

Forsa behauptet ein demoskopisches Erdbeben

Von , am Sonntag, 17. Juni 2018, in Politik.

Das Forsa-Institut hat neue Daten veröffentlicht, und zwar unterteilt in den Umfragezeitraum 11.6.-13.6. und 14./15.6., also Mo.-Mi. und Do./Fr. letzter Woche. Damit soll offensichtlich versucht werden, in Blitzumfragen-Art die Wirkung der von der CSU provozierten Regierungskrise abzubilden. Forsas Chef Manfred Güllner, ein Freund Gerhard Schröders und des rechten SPD-Flügels, ist bekannt für seinen Ehrgeiz, mit seiner demoskopischen Arbeit in die Politik zu intervenieren. Unter diesem Vorzeichen müssen diese Publikationsstrategie und die Daten gesehen werden.
Angenommen, sie stimmen, dokumentieren sie ein Erdbeben. Weiterlesen

Ulrich Horn und Gerhart Baum zur Hauptstadtkrise

Von , am Samstag, 16. Juni 2018, in Hörbefehl, Lesebefehl, Lesebefehle, Politik.

Alte Männer, einer deutlich älter als Seehofer.
Mein Blogkollege Ulrich Horn, jahrzehntelanger WAZ-Korrespondent in Düsseldorf, analysiert kühl das aus der Ferne besehen schlechte Theaterstück, das in Berlin aufgeführt wird. Er bestätigt meine These, dass hier einer platten AfD-Agenda gefolgt wird. Flüchtlinge – richtige Menschen! – oder die, die mit ihnen arbeiten, kommen in diesem öffentlichen Diskurs nicht mehr zu Wort. es geht nur um Machtgelüste und Karrieren ausrastender weißer Männer.
Gerhart Baum nahm dazu gestern Abend im Deutschlandfunk Stellung. Er bestätigt Roland Appels Feststellung von der Rechtswidrigkeit der Seehofer-Position. Leider hat der Sender das Interview nicht im Wortlaut aufgeschrieben – Bückling vor Döpfner oder Personalknappheit? – Sie können es aber nachhören. Baum will es nicht aussprechen, der Interviewer besteht aber mit Recht darauf – Baum und Lindner (beide FDP), das sind zwei Welten.

Wenn ich nicht Perreo tanzen kann, ist es nicht meine Revolution

Von , am Samstag, 16. Juni 2018, in Genuss, Politik.

Ein feministisches Manifest
von June Fernández

Im spanischen Staat kam die Reggaetón-Welle bereits einige Jahre früher als in Deutschland an, unter anderem dank der großen Gemeinde von lateinamerikanischen Immigrant*innen.
Im Jahr 2013 postete die baskische Journalistin June Fernández den Beitrag „Si no puedo perrear, no es mi revolución“, eine persönliche Momentaufnahme im damaligen Reggaetón-Fieber in Spanien. Ihr Post sorgte für viel Aufmerksamkeit und verbreitete sich weltweit; flugs wurde June als „Expertin“ zum Themenkomplex „Reggaetón und Feminismus“ befragt und in Talkshows eingeladen, was sie gerne annahm, um über die vielen Vorurteile über Reggaetón aufzuklären.
Heute, fünf Jahre später, hat sich die Perspektive der Autorin, die übrigens Redakteurin beim feministischen Online-Magazin „Pikara“ ist, verschoben. Weiterlesen

3:3 – die Maßstäbe sind gesetzt

Von , am Freitag, 15. Juni 2018, in Fußball.

Das war das erste ansehnliche Fussballspiel dieser WM: Spanien und Portugal trennten sich 3:3. Die Qualität der Tore erreichte nicht immer das Niveau des Spiels. Zwei der drei Ronaldo-Tore hat er sich erarbeitet: er sah ein gegnerisches Bein, dem er hätte ausweichen können. Aber er fiel lieber drüber, um einen Elfmeter bzw. einen Freistoss zu bekommen. Die heutigen Lautsprecher der TV-Sender nennen sowas “professionell”. Der irre Ronaldo trainiert seine Weltklasse-Schusstechnik wie ein Irrer, bis sie wirken, als seien sie von einem Genie. Ein weiteres Tor bekam er vom spanischen Torwart geschenkt.
Auch auf spanischer Seite war ein Tor dabei, dem ein Ellbogen-KO-Schlag vorausging, der nicht geahndet wurde. Weiterlesen

Marokko-Iran: ein Tipp für den “Second Screen”

Von , am Freitag, 15. Juni 2018, in Fußball, Lesebefehle.

In Mitteleuropa wird viel gelästert über das vermutete Niveau des Spiels, das in wenigen Minuten angepfiffen wird. Ich rate:
1. Abwarten, vielleicht wirds ein gutes interessantes Match
2. Wenn nein, schauen Sie auf PC oder Tablet: “Ein Tag in Teheran“; bei heissen Spielphasen: Pausentaste.
Am Ende entscheiden Sie selbst, was spannender war.

5:0 – “Zuviel Mühe gegeben, um schlecht zu sein”

Von , am Freitag, 15. Juni 2018, in Fußball, Politik.

Das war die zweifellos präziseste Analyse des gestrigen WM-Eröffnungsspiels. Durch Wladimir Kaminer, Schriftsteller, Kabarettist, DJ, Cafe-Betreiber, Filmemacher, Talkshowgast, Lieblingsrusse. Ich lernte ihn vor etlichen Jahren im Bonner Pantheon persönlich kennen und erfuhr dort, dass er ausserdem ein beinharter Geschäftsmann ist.
Kaminer macht regelmässig Deutschland-Tourneen mit einem zweiteiligen Programm. Im ersten Teil, einer kabarettartigen Lesung kommt das linksliberale deutsche Publikum. Im zweiten Teil, der “Russendisko” wird der Saal dann von Russlanddeutschen überfüllt, in der Regel bis zum nächsten Morgen. Ein sicheres Geschäftsmodell für alle Beteiligten. Kaminer ist ein klarsichtiger Analyst, nicht nur von Fussball und Politik, Weiterlesen