Deutsch-Syrische Geheimdienstkooperation

Von , am Montag, 23. April 2018, in Politik.

Der Fall Zammar
von Bernhard Klaus / Informationsstelle Militarisierung (IMI)

Viel wird gerade darüber berichtet, dass der „Deutsche Dschihadist“ Mohammed Haydar Zammar von kurdischen Kräften in Syrien festgesetzt wurde. In der Frankfurter Rundschau heißt es zur Vorgeschichte: „Der Hamburger Dschihadist Zammar hatte sich Ende 2001 – kurz nach den Flugzeuganschlägen in den USA – nach Marokko abgesetzt. Dort wurde er vom US-Geheimdienst CIA verschleppt und an die syrischen Behörden übergeben, die ihn ins Gefängnis sperrten. Die USA hatten nach den Anschlägen vom 11. September ein Geheimprogramm zur Verschleppung und zum Verhör von Terrorverdächtigen im Ausland gestartet.“ Zur deutschen Rolle heißt es weiter: „Das Schicksal des Deutsch-Syrers war auch Thema eines Untersuchungsausschusses des Bundestags, weil der Verdacht bestand, dass die deutschen Stellen zu wenig taten, um einen Staatsbürger vor Willkür und Folter zu schützen. Der damalige Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) hatte 2008 vor dem Ausschuss vehement den Verdacht zurückgewiesen, die Bundesregierung habe die Verschleppung Zammars durch den US-Geheimdienst CIA in Kauf genommen.“

Das ist – grob gesagt – beschönigend und unterschlägt einen wichtigen Moment Weiterlesen

Weltkulturerbe nach China – in NRW: Zombieauferstehung

Von , am Montag, 23. April 2018, in Beuel & Umland, Fußball.

Dollerer Konrast geht nicht: Andres Iniesta (33), von seinen Fans (mich inkl.) zum “Weltkulturerbe der Menschheit” erklärt, wird nach China exportiert. Dorthin emigrieren Fussballunternehmer, um sich und ihren zahlreichen Familienangehörigen, Berater*inne*n und sonstigen Dienstleister*inne*n die Alterversorgung zu sichern. Iniestas Kollege Xavi macht das Gleiche in Katar. Schön ist das nicht. Atemberaubend schön war aber der Fussball, den diese Männer uns als Teil formidabler Mannschaften gezeigt haben – eine Ahnung davon, was alles menschenmöglich ist. Solche Ahnungen sind es, die uns Lebensfreude geben.
Dass Iniesta nach diesem zauberhaften 5:0 im Pokalfinale gegen den Real-Madrid-Besieger FC Sevilla geweint hat, Weiterlesen

Verzweifelte Männer – optimistische Frau

Von , am Montag, 23. April 2018, in Lesebefehle, Politik.

Selbst unter Grünen ist zu hören, dass Frontmänner ungehalten auf Frauenspitzen reagieren – im 21. Jahrhundert. Aus den 60er Jahren stammt das Bonmot, Frauenbewegung meine mehr Bewegung im Bett. Unermüdlich wurde versucht, das zur herrschenden Lehre zu etablieren, doch spätestens das Sterben der Bahnhofskinos in den 80ern müssste diesen Männern gezeigt haben: gescheitert. Den Letzten, die es immer noch nicht kapieren, macht #metoo heute unmissverständlich klar: es geht um Machtverhältnisse, und zwar überall.

Vielleicht liegt hier die Wurzel des Stimmungskontrast in den Texten kluger Leute vom abgelaufenen Wochenende. Weiterlesen

Der Bonner Grünen-Beschluss zur Ratskoalition

Von , am Sonntag, 22. April 2018, in Beuel & Umland, Politik.

Wie angekündigt hier der Beschlusswortlaut der gestrigen ausserordentlichen Mitgliderversammlung der Bonner Grünen:
Der Kreisverband von Bündnis 90/Die GRÜNEN Bonn fordert die grüne Ratsfraktion auf, die bestehende Koalition mit CDU und FDP nicht wegen einer Personalwahl scheitern zu lassen.

Begründung
Koalitionen können nur dann tragfähig wichtige Inhalte der beteiligten Parteien umsetzen, wenn die Verbindlichkeit zwischen den Vertragspartnern gewährleistet ist. Weiterlesen

Die Magie von Phönix-TV

Von , am Sonntag, 22. April 2018, in Medien, Politik.

Andrea Nahles habe ich einst an einem Pfingstwochenende persönlich kennengelernt, in einem privaten Rahmen, der kaum angenehmer denkbar war, bei einem Mittagsmenü im Vieux Sinzig, bei ihr zuhause um die Ecke. Es wurde auch, aber nicht nur, am Tisch politisiert. Die schöne Zeit wurde in erster Linie gemeinsam genossen.
Mit diesen Voraussetzungen verfolgte ich heute ihre Bewerbungsrede um den SPD-Parteivorsitz auf Phönix. Ich muss für mich persönlich einfügen, dass mein Verhältnis zu Nahles’ Partei von lebenslanger Hassliebe geprägt ist. Die SPD hat in der Tat historische Verdienste in der BRD, die uns unser, also sowohl Nahles’ als auch mein Leben, ermöglicht hat. Die Ruhrgebiets-SPD, die ich erlebte in dem Alter, in dem Nahles ihren Orstverein in der Eifel gründete, war – und ist – aber so gestrig und abschreckend, auch zu ihren “besten” Zeiten in den 70ern, dass ich nie in Versuchung war, mich diesem Laden anzuschliessen.
Die Andrea Nahles, die ich einst in Sinzig kennenlernte, war die Gleiche, die heute gesprochen hat. Weiterlesen

Rätsel BVB

Von , am Sonntag, 22. April 2018, in Fußball.

mit Textbeiträgen von Michael Kleff (New York) und Klaus Kleinoeder (Beuel)

Lieber Michael,
falls Du das BVB-Spiel heute wirklich nicht geguckt hast: es war die falsche Entscheidung.
Wenn Du Zugang zu einer Aufzeichnung hast: schau’ sie Dir an – es wird Dir nicht nur wegen des Ergebnisses grosse Freude bereiten.
Es war in meinen Augen das beste Saisonspiel.
“Entdeckungen” des Spiels waren der – schon zuvor mehrmals auffällige – Sancho (17), und auf der Schmelzer-Position (der nur einen Tribünenplatz hatte) Akanji.
Und jetzt erkläre mal einer, wie eine Mannschaft so viele verschiedene Gesichter haben kann – nicht nur beim BVB ein unergründliches Rätsel. Man denke nur an die Blamagen gegen Salzburg und Nikosia.
Wenn wir doch sehen können, wie gut sie es können – warum zeigen sie es so oft nicht? Weiterlesen

EIL: Bonner Grüne wollen kein Koalitionsende

Von , am Samstag, 21. April 2018, in Beuel & Umland, Politik.

Der Kreisverband Bonn der Grünen führte heute eine ausserordentliche Mitgliederversammlung durch. Es ging um die Frage, ob die Personalfrage/Wiederwahl von Dezernent/Stadtdirektor Wolfgang Fuchs (CDU) ein hinreichender Anlass sei, die “Jamaika”-Rathauskoaltion aus CDU, Grünen und FDP von seiten der Grünen platzen zu lassen. Diese Frage, die letzten Montag noch von einer Mehrheit der Ratsfraktion der Grünen bejaht wurde (bzw. Teile der Mehrheit vertraten den Glauben, sie werde daran nicht platzen) – ich berichtete – wurde heute von geschätzt 80% der ca. 50 anwesenden Bonner Grünen-Mitglieder verneint.
Detailliertere Kommentierung und Beschlussdokumentation folgt.

Wenn Wunder möglich wären

Von , am Samstag, 21. April 2018, in Politik.

Natürlich, Andrea Nahles wird gewählt werden. Aber was spräche denn für und was gegen Simone Lange als neue Chefin der SPD?

Wenn kein Wunder geschieht, dann wird nicht Simone Lange am Sonntag auf dem SPD-Parteitag als erste Frau zur Vorsitzenden der Partei gewählt, sondern Andrea Nahles. Wunder passieren äußerst selten, sonst wären es keine, und der Sieg der Fraktionschefin im Bundestag über die Oberbürgermeisterin von Flensburg gilt als sicher. Seit Wochen wird Andrea Nahles als „designiert“ bezeichnet, also „für das Amt vorgesehen“ – so wie ein US-Präsident nach der Wahl und vor der Vereidigung.

Vor einer Wahl hingegen ist eine solche Zuschreibung eigentlich eher unüblich, außer vielleicht in Nordkorea. Aber das ist vermutlich kleinlich. Der Ausgang der SPD-Wahl steht doch sowieso fest, oder?

Tatsächlich spricht vieles für Andrea Nahles. Weiterlesen

Arsene Wenger

Von , am Samstag, 21. April 2018, in Fußball.

Es gab einen FC Arsenal vor Arsene Wenger. Das hat Nick Hornby in seinem epochemachenden Roman “Fever Pitch“, der später auch sehr ordentlich verfilmt wurde, beschrieben. Wenger kam zur Gründung der Kommerzmaschine Premier League und die Frage von Martin Krauss/taz, ob das als Ära zu bezeichnen ist, ist aus einem einfachen Grund mit Ja zu beantworten: Wenger hat England den “englischen Fussball” ausgetrieben.
Er war wahrscheinlich nicht der Erfinder, aber der Durschsetzer in der Alltagspraxis, eines Fussballs, der bis heute stilprägend für alle Weltklasseformate ist: Weiterlesen

Vom Schweine-System ins -Paradies?

Von , am Samstag, 21. April 2018, in Genuss, Lesebefehle, Medien.

Es heisst, “Sex und Katzen” gehen immer, wenn jemand hohe Klickzahlen erzielen will. Ich würde sagen: Schweine gehen auch sehr gut. Im NDR-Film “Artgerecht? Das Schweine-Experiment” geht es kontrastreich und – Achtung Spoiler! – mit einem sehr optimistisch-idyllischen Happyend zu. Unschöne Bilder sind allerdings auch zu sehen. Eine Sau und drei mit ihr nicht verwandte Ferkel Weiterlesen

#metoo & WDR: ein neuer Zusammenhang

Von , am Freitag, 20. April 2018, in Medien, Politik.

Meine folgende Kommentierung stützt sich auf diesen Bericht der WAZ (Funke-Mediengruppe), dessen Richtigkeit ich voraussetze, aber nicht gegenrecherchiert habe. Autor Kai-Hinrich Renner habe ich bisher als recherchestarken Medienjournalisten wahrgenommen, auch wenn ihm gelegentliche Intrigen nicht fremd sind, klassische professionelle Deformation, in der Branche keine Ausnahme sondern Regel.
Arnim Stauth kenne ich als Journalisten schon einige Jahrzehnte, wir sind uns bei wenigen Gelegenheiten persönlich begegnet. Ich schätze ihn als Journalisten sehr, halte ihn für eine Spitzenkraft. Bis heute ragen seine seltenen Tagesschau-Beiträge positiv heraus: abweichende, kritische Meinungen werden bei ihm in der Regel auch in Kürzestbeiträgen nicht unterschlagen, wie wir es leider ansonsten meistens schon gewöhnt sind. Seine Reporterleistungen sind zu Recht mit Preisen bedacht worden. Solche Leute schmücken ihren Sender.
Solche Leute sind nicht selten auch komplexe “schwierige” Persönlichkeiten. Weiterlesen

Schweizer Zeitungsmarkt neu sortiert

Von , am Freitag, 20. April 2018, in Medien.

Der Rechtspopulist Christoph Blocher verkauft die „Basler Zeitung“. Der Tamedia-Konzern baut damit seine Stellung aus. Die einst renommierte „Basler Zeitung“ war zu einem Propagandorgan für die SVP verkommen

Der Konzentrationsprozess auf dem einst sehr vielseitigen Markt eigenständiger Schweizer Zeitungen geht weiter – und damit auch die Aufteilung insbesondere der deutschsprachigen Print­erzeugnisse unter den verbliebenen Medienunternehmen des Landes. Am Mittwoch gab der Zürcher Medienkonzern Tamedia die Übernahme der Basler Zeitung (BaZ) bekannt. Erst 2010 hatte die Zeitungshaus AG des milliardenschweren Chemieunternehmers und Chefstrategen der rechtspopulistischen SVP, Christoph Blocher, sie gekauft.

Im Gegenzug überlässt der Tamedia-Konzern Blocher Weiterlesen

Krieg der Gänse / Berlin umringt / Heimat

Von , am Freitag, 20. April 2018, in Genuss, Lesebefehle, Politik.

Manche meinen ja, dass Donald Trump US-Präsident geworden sei, hänge damit zusammen, dass sich die Dorfdeppen auf dem Land damit an den arroganten Fatzkes in den städtischen Metropolen rächen wollten. Machen Sie sich klar, liebe Leser*innen, das ist vielleicht auch schon eine Art Krieg.
Dazu folgende Symptome:

Frankfurt ist Opfer einer Invasion vom Nil geworden. Ich erinnere mich: auch Napoleon kam von dort (zurück), um anschliessend Europa zu erobern. In diesem Fall handelt es sich um keinen Napoleon, sondern um Gänse, die rücksichtslos Frankfurter Kulturerbe zerstören. Z.B. fressen sie den Frankfurter*inne*n ihre Zutaten für die Grüne Sosse weg. Weiterlesen

Theresa May holt Zombies aus der Gruft

Von , am Donnerstag, 19. April 2018, in Allgemein, Politik.

In London ist etwas skurriles passiert: Die Queen und Prince Phillip empfingen Repräsentanten des Commonwealth, und die Königin beschwor in ihrer von der Premierministerin vorgeschriebenen Rede den Zusammenhalt des kolonialen britischen Empire. Ziel der Übung war es, neue ökonomische Bande mit den einst rücksichtslos ausgebeuteten britischen Kolonien wie Indien, Pakistan und Guayana, Nigeria, Uganda und Trinidad, Barbados, St.Vincent, aber auch mit Steueroasen und Spielfeldern der organisierten Finanzkriminalität wie Malta, den Bahamas und der Isle of Man zu binden und zu vertiefen und die Kooperation mit Kanada, Neuseeland und Australien zu beschwören.
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Bröker / Schweizerhof / Türkiyemspor

Von , am Donnerstag, 19. April 2018, in Fußball, Genuss, Lesebefehle, Medien, Politik.

Anja Bröker lernte ich als Redakteurin der Tagesschau in Köln kennen. Der GarzweilerII-Konflikt in der rotgrünen NRW-Landesregierung war zu bundesweiter Bedeutung herangewachsen. Damit ging die Zuständigkeit im WDR vom SPD-kanalarbeiterdominierten Düsseldorfer Landesstudio auf die “Kölner” Tagesschau über, die mit seriösem journaliustischen Handwerk an die Sache gingen, statt mit jahrzentelang gealtertem Genossenfilz. Boss bei der Kölner Tagesschau-Redaktion war ein gewisser Jörg Schönenborn, eine seiner Kolleginnen Anja Bröker.
Sie machte danach eine – für hoffnungsvolle Journalistik-Studentinnen – Traumkarriere Weiterlesen

Im gefährlichsten Land der Welt

Von , am Donnerstag, 19. April 2018, in Medien, Politik.

Von Eduard Fritsch
Die Berichterstattung über die Maras in den hiesigen Medien

Auf der letzten Internationalen Tourismusbörse (ITB) in Berlin, die vom 7. bis zum 11. März 2018 stattfand, war auch El Salvador vertreten. María Luz Nóchez, Journalistin der salvadorianischen Internetzeitung „El Faro“, besuchte die ITB und den Stand ihres Landes. Ihr Kommentar: „Zwischen all den Vorzügen des Klimas, den vielfältigen Landschaften und dem guten Straßennetz tauchen die Worte Sicherheit, Gewalt und Pandillas (gleichbedeutend mit Maras, Gangs, Verbrecherbanden, d. Red.) an keiner Stelle auf. In der offiiellen Darstellung, mit der El Salvador als Tourismusziel angepriesen wird, gibt es keine Pandillas. War El Salvador früher für seinen Kaffee bekannt, so macht es heute Schlagzeilen mit den Leichen, die 60 Morde auf 100000 Einwohner*innen im letzten Jahr hinterließen. Heutzutage wäre es nicht übertrieben zu sagen, dass in diesem Land mehr Tote produziert werden als Kaffee.“ Weiterlesen

Fussballmärchen Eibar – To Be Continued

Von , am Mittwoch, 18. April 2018, in Beuel & Umland, Fußball.

Während in der Glotze erneut ein Grottenkick aus dem DFB-Pokal als “Spitzenfussball” (Zitat, na wer wohl, Steffen Simon) verkauft wird, ich glaube zu seinen Gunsten, er meinte das ironisch, gibt es auch gute Fussball-Nachrichten.
Der SD Eibar, nun schon vier Jahre sensationeller Erstligist in einer Liga mit Barca, Atleti und Real, hat heute Abend, vor wenigen Minuten, auch theroretisch den Klassenerhalt klargemacht, 5 Spieltage vor Schluss, durch einen 1:0-Auswärtssieg bei Espanol, den Lokalrivalen von Barca. Wie schon mehrmals bemerkt: so lange sowas möglich ist, ist der Fussball noch nicht tot.
Für den Bonner SC siehts in der Regionalliga West ebenfalls gut aus: Weiterlesen

Syrien-Fake-Gerüchte / Nahles / Immobilien / Tedesco

Von , am Mittwoch, 18. April 2018, in Fußball, Lesebefehle, Medien, Politik.

Heute Nacht lief es anscheinend in der Gerüchteküche diverser Netzdiskussionen schon heiss. Eine Reportage von Robert Fisk im britischen Independent (hier die deutsche Übersetzung der nachdenkseiten) war der Anlass. Heute mittag habe ich sie in Ruhe gelesen. Fisk war und ist kein Ermittler sondern ein neugieriger Journalist, wie es sich für seinen Beruf gehört. Er beweist: nichts. Er findet Indizien für Zweifel an dem, was uns seit Wochen aufgetischt wird. Das ist leider journalistisch schon überdurchschnittlich. Aber welche Lügen nun wie genau gelogen sind, weiss Fisk so wenig wie Sie und ich. So ist das im Krieg. Und genau dafür ist seine Reportage so lesenswert: Weiterlesen

Schneckenpost April von Slowfood Bonn

Von , am Mittwoch, 18. April 2018, in Beuel & Umland, Genuss.

In weiterer tätiger Reue meines Slowfood-Karteileichen-Daseins:

Treffen des Bonner Ernährungsrates am Mittwoch, 18. April 2018 um 19.30 Uhr, Quartiersbüro Mackeviertel in der Vorgebirgsstr. 43
Bonn blüht und summt: Stand auf dem Frühlingsmarkt (Bonner Münsterplatz) am 21. April 2018 gemeinsam mit dem Amt für Stadtgrün. Slow Food Bonn unterstützt diese Initiative.
Frühlingserwachen im Vorgebirge – Fahrrad-Tour zu regionalen Kostbarkeiten am Sonntag, 29. April 2018 von 11.00 – 17.00 Uhr
Tafelrunde am Donnerstag, 17. Mai 2018 um 19.00 Uhr im Haus Müllestumpe, Weiterlesen

Auflösungserscheinungen der Bonner Parteien

Von , am Mittwoch, 18. April 2018, in Beuel & Umland, Politik.

Oberbürgermeister Sridharan (CDU) zieht, kaum bemerkt von der Öffentlichkeit, eine Furche durch die kommunalpolitische Landschaft unserer Stadt, dass ich mich frage, welche Vorstellungen von einer Wiederwahl in zwei Jahren er denn wohl hat. Die Durchstecherei, von wem auch immer, dass er an einer Wiederwahl seines Dezernenten und Parteifreundes Fuchs nicht interessiert sei, und ihm die Schuld an den Problemen im Bürgerservice und bei der Sanierung der Beethovenhalle allein in die Schuhe schiebt, war vor allem ein Dokument veritabler politischer Führungsschwäche. Selbstverständlich kann es Streit geben, auch innerparteilich, auch über Personalfragen. Wer Letztere jedoch über Pressebande spielt, weiss offensichtlich anders nicht mehr weiter. Weiterlesen