Die Scheune lag am äußersten Ende eines Feldwegs, der so tief verschneit war, dass der Volvo sich wie ein sanftmütiges Tier durch die weißen Massen schieben musste. Als Erik den Motor abstellte, war die Stille so absolut, dass sie fast schmerzte. Vor ihnen erstreckte sich der See, eine weite, bleierne Fläche, die im dichten Dunst des späten Abends ihre Ufer verloren hatte. Es gab keinen Strom, keine Straßenlaternen, die das Dunkel in ein künstliches Orange tauchten. Nur das fahle Licht des Mondes, das durch die Wolkendecke sickerte, verlieh der Landschaft eine geisterhafte Kontur. Weiterlesen

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