Wenn der Confed-Cup fĂŒr irgendwas gut ist, dann fĂŒr das Fussballerleben von Lars Stindl. Das ist eine Freude. Im SpĂ€tsommer, von Herbst ist noch nichts zu spĂŒren, seiner Karriere ist seine Begeisterung, auf einer globalen BĂŒhne der Weltklasse mitspielen zu dĂŒrfen fĂŒr jede*n sichtbar. Mit 28 Jahren fĂŒhrt er nicht nur Borussia Mönchengladbach als KapitĂ€n, sondern auch die zweite Reihe der Nationalmannschaft, in der gestern gegen Chile der ernannte KapitĂ€n Draxler mit seiner schwankenden Form etwas unsichtbar geworden ist. Chile, diese Pressingkampfmaschine, vor allem in der 1. Halbzeit, zu Recht Amerikameister gegen Argentinien geworden, mit der ersten Reihe angetreten, wurde wirkungsvoll Paroli geboten. Nicht zu ĂŒbersehen war dabei die gewachsene Bedeutung des Uwe-Kamps-SchĂŒlers Marc-Andre Ter Stegen, dessen Fuss(!)ballkunst fĂŒr das 1:1 eine notwendige Bedingung war.
Klasse-Lars, wir freuen uns auf die nÀchste Saison mit Dir, und wenn Dich jemand abwerben will, bist Du auf jeden Fall ordentlich teuer geworden. Jetzt bloss nicht noch verletzen!

Chinas U20 soll nĂ€chste Saison in der Regionalliga SĂŒdwest mitspielen, also das, was frĂŒher mal der SV Alsenborn gewonnen hat. Die habens nötig. Bei uns im Fussball-Westen findet das niemand mehr lustig. Die Kritik tut den jungen ehrgeizigen Chinesen sicher unrecht, dem DFB und der DFL aber ganz sicher nicht.