Meine abgewirtschaftete Heimatzeitung im Ruhrgebiet behauptet (nur hinter Paywall), ein gewisser Seifert mĂŒsse jetzt “den” Fussball retten. Auch Michael Horeni/FAZ (auch nur hinter Paywall), gewöhnlich ein kluger Kopf, scheint diesen Zungenschlag zu pflegen. Wie weggetreten kann mann eigentlich sein?
Was der Herr Seifert retten will, und darin entpuppt er sich als tragische Figur, ist das Fussball-Business. Wie “solidarisch” es da zugeht, erfahren, wie immer und ĂŒberall, die Untersten, die den Stars ĂŒberhaupt erst die Möglichkeit geben, als Stars zu erscheinen. “Stars”, das sind nur noch unter anderem die Spieler; es sind immer mehr die Coaches, Manager, Oligarchen, und die Nasen, die selbige vor die Kamera halten, statt hinter ihr zu stehen und sie zu stemmen.
Zu den Kopfschmerzen des Business erfahren Sie die Fakten zuverlĂ€ssig recherchiert von Jan Christian mĂŒller/FR hier und hier.
Der Fussball wird auch ohne sie alle weiterleben. Selbst wenn der Himmel uns auf den Kopf fÀllt, wird es noch danach Kinder geben, die mit BÀllen spielen.