Im Rahmen meiner Mediendiät in der Corona-Krise blieb das Wissenschaftsmagazin nano des Senders 3sat auf meinem Menüplan. Dort lernte ich von Teilnehmer*inne*n des “Mississippi- Semesters”, dass selbst so ein minimal kleines Virus sich sogar mit Klassenfragen auskennt, und ein ausgereifter Rassist sein kann. Das nicht wirklich vorhandene Sozial- und Gesundheitssystem der USA bietet dafür beste Voraussetzungen. Meine (Verschwörungs-)Theorie: faschistoiden Despoten wie Trump oder Bolsonaro ist so ein Virus kein zu bekämpfender Gegner, sondern Verbündeter, um die neoliberale Ideologie des “Survival Of The Fittest” ins Faschistische weiterzudrehen: Tote sind egal, vor allem Schwarze oder Indigene.
Wird es gelingen, in der Phase notwendiger Neuordnung Gegenkräfte zu mobilisieren? Wenn es nach Maja Göpel geht, ist das keine Frage, sondern ein Gebot. Die Dame entwickelt sich zu einem Star fortschrittlicher Diskurse, weil sie absolut medienkompatibel und intelligent schwätzen kann. Ein bisschen erinnert ihr öffentliches Rollenprofil an den Kontrast zwischen Alexandria Ocasio-Cortez und Joe Biden oder gar Donald Trump; so ähnlich verhält es sich mit Göpel und Merkel oder gar deren Nachfolgekandidaten.
Wenn Göpel jetzt noch eine konsistente Diskursposition zur skandalösen deutschen Flüchtlingspolitik entwickelt – dann soll sie von mir aus gerne kandidieren.