Beueler-Extradienst

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Zumach im ARD-Presseclub

Andreas Zumach, in diesem Jahr mit weitem Abstand meistgelesener Autor im Beueler Extradienst (und zwar vor allem durch diesen Text), ist morgen Gast und Teilnehmer im ARD-Presseclub: “Sechs Monate Krieg in der Ukraine: Patt an der Front, Kriegsmüdigkeit im Westen?”. Lineare Ausstrahlung morgen, Sonntag um 12.03 h, Wiederholung auf tagesschau24 um 14.15 h, und Montag um 5.50 h im WDR-Dritten; zur Mediathek hier entlang.

Über den/die Autor*in: Martin Böttger

Martin Böttger ist seit 2014 Herausgeber des Beueler-Extradienst. Sein Lebenslauf findet sich hier...
Sie können dem Autor auch via Fediverse folgen unter: @martin.boettger@extradienst.net

4 Kommentare

  1. A.Holberg

    Mir scheint, dass der Krieg natürlich “ewig“ weitergehen kann, und das mag das Ziel der Unterstützung des Maidan-Regimes durch den NATO-Westen, der ja auch wesentlich Urheber dieses Regimes war, sein. Das gilt insbesondere, weil entgegen aller hiesigen Kaffeesatzleserei /Propaganda nichts darauf hindeutet, dass die RF je geplant hat, die Ukraine als ganze zu schlucken. Dass aber ein Patt an der Front herrsche, das heißt, dass beide Parteien, da gleichstark, militärisch nicht vorankommen, darauf scheint mir wenig hinzudeuten. Die russische Armee sichert m.E. durch langsames Vorankommen die Grenzen der von der RF beanspruchten Regionen, indem sie die ukrainischen Kräfte so weit von diesen zurückdrängt, dass sie keine ernsthafte Gefahr mehr sein können. Dass diese natürlich “ewig” weiter in Richtung der verlorenen Gebiete schießen können werden (wenn “wir” zur Freude “unserer” Rüstungsindustrie weiter die entsprechenden “Kanonen” liefern), ist eine andere Sache.

  2. w.nissing

    also ich habe mich mal durch diesen Club (welche bewustseinsverengenden Drogen werden da unter dem Tresen kredenzt?…. früher standen die ja noch sichtbar auf dem Tisch) gezappt. Was mir hängen geblieben ist die Aussage von A.Z. bezüglich China wenn das die Seiten wechseln oder indifferenter würde. Ja das würde sicherlich Moskau erhebliche Probleme bereiten, nur die Chinesen wären doch mit dem Klammerbeutel gepudert wenn sie das machen würden und die wissen!!!!!!! das. Natürlich bekommt auch ihre Volkswirtschaft eine Delle (als degrower kann ich dem sogar im Groben sogar was abgewinnen) aber imho haben auch China sich längst von unserem Westen verabschiedet. Die Entwicklung geht Richtung BRIC s und die einzige Frage ist die, wie schadfrei und soft dieser Wandel passieren kann. Die Neocons im Machtzentrum der USA stehen vor ihrer Ultimativen Schlacht und davor habe ich große Angst. Russland hat sich meiner Einschätzung nach längst von der Illusion verabschiedet, mit uns Vassalen in absehbarer Zeit noch auf einen grünen (sic) Nenner zu kommen. Man muß sich mal das Transkript des Telefonats Putin/Macron anhören bzw lesen……. diese unglaubliche Uminterpretation des Minsk 2 Textes seitens Macron, mir hat es die Sprache verschlagen.

    • Martin Böttger

      Andreas’ Denkansatz bleibt richtig und vernünftig: wer den Ukrainekrieg beenden helfen will, muss mit China sprechen, damit die mit Russland sprechen (gemeint: die Regimes). Dabei, das ist auch klar, müssen diplomatisch Angebote gemacht werden, die kaum abgelehnt werden können. Aber Diplomatie wird derzeit leider weit schneller abgebaut, als die CO2-Belastung. Sprechen, Reden, Überzeugen – eine aussterbende Kunst. Scheiss asoziale Medien.

      • w.nissing

        Ich will A Z ja gar nicht widersprechen, natürlich wäre China für uns der einzige “Zwischenwirt” um aus dieser Spirale raus zu kommen, aber dafür müßte natürlich auch ein gewisses Verständnis für die Situation da sein. Da habe ich erhebliche Zweifel wenn ich mir die Mitdebatantinnen so anhöre….. er so: Politik, Diplomatie etc, der ganze Rest: Waffen Waffen Waffen……….
        appercü heute morgen: https://www.german-foreign-policy.com/news/detail/9006

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