Das grösste Hindernis für den Kanzlerkandidaten Söder
Wenn der deutschen Autoindustrie noch irgendwas an der CDU/CSU liegt, dann kauft sie uns, den Steuerzahler*inne*n, dieses Scheuer jetzt endlich vom Hof. Zitternd und flehend hat er heute morgen darum gebettelt. Für das Wissmann hatten sie doch damals (2007) auch was gefunden. Allein 2018 haben Metallindustrieverbände und Aktionäre noch über 1,2 Mio. € an CDU und CSU gespendet. Solvenz und guter Wille snd also da.
Meine Herren (Damen darf ich hier vernachlässigen), Sie müssen klar sehen dass der aktuelle Versager an der Spitze des Bundesverkehrsministeriums nur einem Zweck dient. Dieser Zweck wird von einem weiteren Versager zielstrebig verfolgt, und zwar von dem an der Spitze des Bundesinnenministeriums, von vielen diskriminierend als “Horst” (auch “Vollhorst”) bezeichnet. Dieser hat in seinem fortgeschrittenen Alter von 71 Jahren nur noch ein Lebensziel, mit dem er sein aktives Berufsleben endlich, endlich abzuschliessen bereit ist: den Söder Markus als Bundeskanzler zu verhindern.
Es gibt keine tieferen Feindschaften als “Parteifreunde”. Söder hat Seehofer in Bayern “vom Hof” gejagt. Was kann der noch tun, um sich zu revanchieren? In seinem eigenen Ministerium hat er schon das gesamte Pulver verschossen, zuletzt mit seiner Weigerung, dem Wunsch zahlreicher Bürgermeister*innen aller Parteien nachzukommen, zusätzliche Flüchtlinge aufzunehmen. Was kann er noch tun, um die Söder-CSU unmöglich zu machen? Richtig: seinen ehemaligen Parteigeneralsekretär (2013-18) vorschicken, und noch aggressiver und auffälliger Unsinn reden lassen, bis er endlich unter der Türritze zum Verband der deutschen Autoindustrie durchpasst.
Würde die CSU das Bundesjustizministerium besetzen, z.B. durch dieses Scheuer, würde der vermutlich einen Gesetzentwurf zur Entkriminalisierung von bandenmässigem Betrug vorlegen.
Seien Sie gewarnt, Autoindustrielle. Der Fall ihres Lieblingsblatts, der sogenannten Zeitung Bild, zeigt, dass es nicht nur pandemiebedingte Hygienestrategien in unserer Gesellschaft gibt, sondern auch immer noch Überreste demokratischer Hygiene. Da die Mehrheit der deutschen Wähler*innen dem Glauben anhängt, die Herren Söder und Scheuer seien in der gleichen Partei, kann das am Ende einer Bundestagswahl für sie weit teurer werden, als uns diesen gebrauchten Bundesminister endlich vom Hof zu kaufen.