Wie schon erwähnt, mit “Gartenhaltung” ist es bei denen nicht mehr getan. Erschwerend hinzu kommt, dass eine Frau unter ihnen ist. Eine Adelige. Aber ich fange bei der Macht oben an. Weiterlesen
Wie schon erwähnt, mit “Gartenhaltung” ist es bei denen nicht mehr getan. Erschwerend hinzu kommt, dass eine Frau unter ihnen ist. Eine Adelige. Aber ich fange bei der Macht oben an. Weiterlesen
Wie es besser geht als bei den Bayern, das wussten wir im Ruhrpott schon, als ich dort aufwuchs (1957-1976). Gestern wussten es Mikel Arteta und der FC Arsenal des Trump-Finanziers Stan Kroenke. Sie zeigten, wie mann gegen die Qatar-Milliarden spielen muss. Schön ist was Anderes. Und ein aus Leverkusen zugewanderter angeblicher “Hoffnungsträger” liess sich im entscheidenden Moment, kurz vor dem Pausenpfiff intelligent freigespielt, abgrätschen. Weiterlesen
Vielleicht muss ich vernünftigerweise vorausschicken, was Klaus Raab/MDR-Altpapier gestern zur Medienkritik schrieb: “Ausgewogenheit kann man nicht mit dem Zollstock messen – Ein neues wissenschaftliches Gutachten beschäftigt sich mit Ausgewogenheit und Vielfalt der Medien – und liefert gute Anstöße, genauer hinzusehen, wenn wieder jemand allzu simple Medienkritik in ein Mikrofon koffert.” Erschwerend kommt allerdings hinzu, da hat die von ihm selbst zitierte Frau Wagenknecht einen Punkt, Weiterlesen
Eigentlich war nichts Besonderes passiert: Der indische Verfassungsrichters Surya Kant hatte nur das gemacht, was die hindu-nationale Regierungspartei Bharatiya Janata Party (BJP) von Premierminister Narendra Modi seit 2014 tut: Minderheiten beleidigen, um der Masse einen Schuldigen zu präsentieren, warum es ihr trotz aller Versprechen immer noch nicht besser geht. Doch als Surya Kant junge arbeitslose Menschen als Parasiten und Kakerlaken bezeichnete, traf er ein „Wespenloch“: 65 Prozent der indischen Bevölkerung sind 35 Jahre und jünger und viele von ihnen finden trotz guter Bildungsabschlüsse keinen Job – 40 Prozent der 15- bis 25-Jährigen sind arbeitslos. Weiterlesen
Die FAZ fragt, wo ein gewisser Bernd Neuendorf ist. Wer will das wissen? Ich kenn’ keinen. RWE bleibt in der 3. Liga. 15 Spieler sollen gehen. Wie soll so ein Team entstehen? Eine Frage, die meinen Opa interessierte, der 1974 starb, und mir die Fussballmacke vererbte. Aber nicht RWE (darunter leidet Küppi). Auf seinem Schwarz-Weiss-Fernseher sah ich 1965 sonntags in der Regionalliga West Günter Netzer (17 Tore), Jupp Heynckes (24 Tore), Bernd Rupp (25 Tore) und im Tor den Ex-Schalker Manfred Orzessek zaubern. Sie machten mich süchtig. Und ich bereue immer noch nichts. Weiterlesen
So sprach Friedrich Küppersbusch bei schönstem Sommerabendwetter vor 2,8 Mio. Zuschauer*inne*n als “Irgendwer mit Medien” in der “heute-show” (ab Minute 10); eine der stärkeren Ausgaben dieses nicht immer erträglichen Satireformats. Leute vom Fach stellten tags darauf die These auf, der gute Mann denke nicht nur zu schnell, er spreche auch so. Da sind Mediathek-Zuschauer*innen im Vorteil: mit 0,75 Geschwindigkeit klappts auch für die Älteren. Weiterlesen
Der Herausgeber hat die Absurdität dessen bereits angedeutet, was sich in den USA, Mexiko und anderswo anbahnt und bemüht weltweit Aufmerksamkeit erregen möchte. Ein absurdes Spektakel von Medien, Kommerz und Funktionärsoligarchen. Früher hieß das mal Fußball. Da ging es um Sport, Wettbewerb, sportliche Leistungen – man denke an das Wembley-Finale 1966. Oder die Tatsache, dass der sowjetische Torhüter Lew Jaschin noch im Alter von 51 Jahren zur “Weltelf” gehörte. Weiterlesen
Im aktuellen Politbarometer des ZDF liegen die Grünen bei der „politischen Stimmung“ (die meist nicht veröffentlicht wird) mit 23% gleichauf mit der Union, und damit an der Spitze der Wählergunst. Weiterlesen
Pascal Beucker und Frank Überall hatten mal ein Buch über “Endstation Rücktritt” (2006) geschrieben, das mich nur so mittel amüsiert hatte. Aus heutiger Sicht würde ich urteilen, weil der Titel falsch gewählt ist. Rücktritte sind keine Endstation, sondern objektiv fängt das (gute) Leben danach erst an. Aber wer sagts den alten und mittelalten Männern? Viele ihrer Gattinnen schweigen eisern. Aus Sicherheitsgründen? Weiterlesen
Ich habe die entsprechende Weisung auf einer meiner 230 selbst aufgenommenen MCs dokumentiert. Aber dazu weiter unten. Zunächst zum ZDF. Als die ARD-Buddies Jobst Plog und Fritz Pleitgen – es ist nicht verbürgt, bei welchen Getränken – die Schnapsidee ausbrüteten, auf den Sonntags-Tatort eine Talkshow anschliessen zu lassen, hatte das ZDF den Konter bereit. Nach dem Pilcher-Trash und dem heute-journal folgte ein Krimi, und zwar ausgesucht gute Auslandsware. Weiterlesen
mit Update 19.5.
Einer der bestbezahlten deutschen Medienmanager in öffentlichen Anstalten, der langjährige Tagesschau-Chef (2003-19), Kai Gniffke, heute Intendant des SWR und Mörder der “Eisenbahnromantik”, wollte mal wieder öffentlich bemerkt werden. Die Katholiken von der gleichnamigen Nachrichtenagentur versuchen damit Abos zu werben. Wandern wir also kurz digital in der Deutschen liebstes Auswanderungsland Schweiz rüber, wo der gleiche Inhalt frei zugänglich ist: Weiterlesen
Ab heute findet die diesjährige re:publica statt, die größte Konferenz für die digitale Gesellschaft in Europa. Das Programm bietet viele spannende Themen und Formate. Auf den Bühnen stehen auch Redakteur:innen und Autor:innen von netzpolitik.org. Weiterlesen
Dietmar Schönherr wäre heute 100 geworden. Wie gut, dass er nicht mehr erleben muss, was er angerichtet hat. Denn er leitete die erste Talkshow im German Television mit dem Titel “Je später der Abend”. Laut Wikipedia leitete sie der weise Mann wie folgt ein: Weiterlesen
Nein, die Grünen sind nicht gemeint. Obwohl auch Grüne der hier vorzustellenden und zu kritisierenden Position anhängen. Sie spielen aber faktisch nur eine geringe, weniger als eine Nebenrolle. Denn es geht um Regierungshandeln. Und wo sind die Grünen noch in der Regierung? Bundesländer, durch die der Rhein fliesst, fallen mir ein. Worum es geht, ist aber keine Ländersache: das berühmte “Social-Media-Verbot” für Kinder und Jugendliche. Weiterlesen
Während die Weltpresse (z.B. in Gestalt der FAZ) ihre Onlinepräsenz mit Themen wie “toter Walfisch” und “Penislänge” aufmacht, hat der Saud-Clan mal wieder doppelt zugeschlagen. So platziert er in den Agenturen heute zum Einen seinen Kriegseintritt gegen den Iran. Während die gleichen Medien vergleichbare Aktivitäten der Vereinigten Arabischen Emirate vor gut 6 Wochen nicht bemerkt haben wollen. Die Sauds melden zum Anderen den Kauf der Fifa – nicht erst zu ihrer WM 2034, sondern schon jetzt. Sofort. Weiterlesen
Mögen die Stadtplanungsämter dieses und vieler anderer Länder hiervon erleuchtet werden. Beim “bauen, bauen, bauen-“Bundeskanzler müssen wir diese Hoffnung wohl aufgeben. Wenn Wissenschaft noch einen Sinn hat, dann diesen:
Sabine Tastel/DLF-“Essay&Diskurs”: “Zukunft des Urbanen: Aus Bestehendem schöpfen: Das Potenzial obsoleter Stadträume Weiterlesen
Wo sind die deutschen TV-Anstalten, die Kamerateams in die Nordsee und den Nordatlantik entsenden? Dort wo, sollte er überlebt haben, irgendwo “unser Timmy” rumschwimmen muss, und vergeblich sozialen Anschluss bei Artgenoss*inn*en sucht. Die Leute wollen ja angeblich Bilder. Weiterlesen
Das Buch “Griff nach Gold – Die andere Geschichte der Fußball-Weltmeisterschaft” wird am Do., 28. Mai um 19.30 h von den Autoren Carlo Gomes und Glenn Jäger im “Beueler Buchladen” vorgestellt. Im Folgenden die Vorveröffentlichung ihres Vorwortes, freundlicherweise von Autor Jäger zur Verfügung gestellt.
Was gäben wir für ihre Trikots: José Leandro Andrade, José Leônidas da Silva, Just ›Justo‹ Fontaine oder Eusébio. Oder Zinedine Zidane. Weltstars zu ihrer Zeit, die der Geschichte der Fußball-WMs ihren Stempel aufdrückten. Der eine, mutmaßlicher Erfinder des Scherenschlags, führte Uruguay 1930 zum Titel. Die nächsten drei jeweils Torschützenkönig: 1938 sieben Treffer für Brasilien, 1958 unerreichte 13 für Frankreich, 1966 neun für Portugal. Und Zidane, Weltmeister von 1998, ist Zidane. Was diese Spieler noch an Geschichte mitbringen? Dafür mag ihre Herkunft stehen: Weiterlesen
Klar, dass der Spiegel da in der ersten Reihe spielt. Fünf Zeilen aus einem aussergewöhnlich tiefgehenden Juliette Binoche-Porträt des Guardian werden aufgeblasen. Mein Tipp: lesen Sie lieber das Original. Da lernen Sie was über Kunst.
Owen Myers/Guardian: “‘I told him, ‘Go ahead, do it’: Juliette Binoche on how a strangling attack as a teen inspired her directorial debut Weiterlesen
„Dialektik
Unwissende
damit ihr
unwissend bleibt
werden wir euch
schulen.“ (Reiner Kunze)
6. Juni 2014: „Am 6. Juni 1944 landeten die alliierten Truppen an der Küste der Normandie, um Europa von der Schreckensherrschaft Deutschlands im Nationalsozialismus zu befreien.“ (Kanzlerin Merkel) Weiterlesen
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