Schon aufnahmebereit für das Schlechte in der Welt? Ist auch nicht wichtig
Es geht nämlich um den Deutschen Fussballbund (DFB), den mutmasslich grössten Verein der Welt. Seit er zugelassen hat, dass die Deutsche Fussball-Liga (DFL) einen eigenen Verein aufgemacht hat, ist er mutmasslich nicht mehr der reichste Verein der Welt. Zwar ist er – noch – nicht verarmt. Aber die Panik davor hat ihn schon erfasst.
Den aktuellen Stand der Geschichte hat Jan Christian Müller/FR aufgeschrieben, nach meinem Eindruck so fair wie es möglich ist. So wie ich, kann er kein Gut und Böse erkennen. Die “Exklusiv”-Story der SZ, auf die er sich in seinem Text bezieht, ist mutmasslich diese hier.
Warum weise ich hier darauf hin? Einerseits ist es unwichtig, weil es nur um Fussball geht. Die Meinungen über seine gesellschaftliche Bedeutung gehen in der Leser*innen*schaft des Extradienstes weit auseinander. Die Story ist leider beispielhaft für viele andere Vereine, auch die politischen Parteien, die die meisten von uns bei Wahlen wählen.
Eine Medizin dagegen kenne ich nicht, sonst wäre ich ja reich. Wer meint, in diesen Gemengen seine Sicht der Dinge notdürftig getarnt über Medien durchstechen zu müssen, ist entweder ein armer Wicht, der aus Notwehr handelt, oder ein herrschsüchtiger dummer Wicht, beides bei aller notwendiger “Transparenz” keine erstrebenswerte Rolle. Wer meint, seine Sicht über die sogenannte Zeitung Bild (und ihre Geschwister im Springerkonzern) durchstechen zu müssen, ist darüber hinaus ein schmutziger Wicht, denn er wühlt so viel Dreck auf, dass er selbst davon nicht verschont bleibt. So einer gibt die Handlungssouveränität von sich selbst, und die seines Vereins ab – an Springer und die dort tätigen reaktionären Profi-Intriganten. Und offenbart seinen eigenen Mangel an Medienkompetenz. Setzen 6.