Nachdem Sie (hoffentlich) von der klugen Abwägung der netzpolitik-Kolumnistin Carla Siepmann ausgerüstet wurden, verkraften Sie etwas besser das, was ich Ihnen hier andienen will.
Denn den besten Text des Tages fand ich heute – und nicht zum ersten Mal – in der Jungle World, mal wieder vom Kollegen Georg Seeßlen, und freundlicherweise von der Redaktion nicht digital eingemauert. Doch ich warne Sie: zu Ihrem Wohlbefinden wird diese Lektüre nicht beitragen. Aber etwas mehr oder weniger zu Ihrer politischen Intelligenz. Für Nachfrage nach Frauenhäusern ist gesorgt. Und nach kämpferischem Feminismus. Also bitte hier entlang:
“Eine Analyse von Elon Musks Pronatalismus: (Not) A Family Man – Die eigene Privatsphäre wird kleiner, je mehr Macht man ausübt, nicht zuletzt weil die Inszenierung und Glamourifizierung des Privaten Teil der Macht wird. Das gilt in besonderem Maße für eine Figur wie Elon Musk. In diesem Sinne zeichnet Georg Seeßlen in seinem Buch »Elon Musk. Der dunkle Visionär« die ereignisreiche Biographie des Raumfahrt- und Medienunternehmers nach und analysiert sein Denken. Ein Auszug aus dem bei Bertz und Fischer erschienenen Buch.”
Die neoliberale Ideologie, deren besonders rassistisch-faschistische Ausprägung Mr. Musk auf die Bühnen dieser Welt bringt, besagt ja: “Du kannst es auch schaffen, wenn du es nur ganz, ganz doll willst!”
Dä. Wer will das? Wer sind die, die das wollen?

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