Wahrscheinlich nehmen weit mehr Menschen die Medien-Erregung über die ARD-“Die 100” zur Kenntnis, als die Sendung selbst. Ein Lehrbeispiel für Selbstreferentialität. “Der Fiebertraum des WDR – Aber warum die Aufregung?”. Oft ist es ja so, dass die Kritisierten die Sache mit ihrer Nach-Verteidigung erst so richtig aufblasen und schlimm machen. In dieser Hinsicht scheint der WDR gut beraten zu sein, ich habe nichts dergleichen bemerkt.
Ingo Arend hat für die taz eine Konferenz der Friedrich-Ebert-Stiftung besucht. Das taz-Honorar ist dafür ein keinesfalls ausreichendes Schmerzensgeld. Finde ich. “Auf der Suche – … nach einem progressiven Kulturbegriff – Doch lieber woke: Auf der Konferenz ‘Under Pressure’ der Berliner Friedrich-Ebert-Stiftung überlegte man, wie ein rechter Kulturkampf zu kontern sei.”
Constanze Kurz/netzpolitik: “Chatkontrolle: Kein Nachweis, dass Massen-Scans verhältnismäßig sind”.
Und die nächste Folge von Arthur Zupf: “Komödie des Geldes, 17. Dezember 2025: Mythos”
In Beuel schliesst die Post (das “Weinkonzept” übrigens auch). Das Grundstück ist zu wertvoll, die Geier warten nicht mehr, und die Immobilienhaie haben längst zugeschnappt. Alles so, wie Wilhelm Neurohr schon beschrieben hat.
Rheinpegel Bonn 276cm.
Freundliche Grüße
Martin Böttger

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