Krieg gegen den Iran
„Das wird die Welt in Harmonie, Sicherheit und ewigen Frieden vereinen!“ Mit diesen Worten schloss Donald Trump auf Truth Social seine Aufforderung an die Staaten der Welt, gemeinsam mit den USA die Durchfahrt durch die Straße von Hormus zu sichern, als Team. „Die Vereinigten Staaten von Amerika“, so Trump, „haben den Iran besiegt und militärisch, wirtschaftlich und in jeder anderen Hinsicht völlig zerschlagen, aber die Länder der Welt, die ihr Öl über die Straße von Hormus beziehen, müssen für die Sicherheit dieser Passage sorgen, und wir werden dabei helfen – und zwar in großem Umfang.“
Später wandte sich Trump mittels der Financial Times an die Nato-Partner mit der Bitte um Unterstützung. Es handele sich im übrigen nur um die Beseitigung einer „Belästigung“. Helfen sie nicht, drohte er allen schwere Konsequenzen an.
Zuvor, in einem Beitrag vom 13.3.26, erklärte Trump, dass die USA das terroristische Regime des Iran „total zerstören … Seht, was mit diesen geisteskranken Abschaumtypen passiert“, schrieb er. „Sie haben 47 Jahre grundlos unschuldige Menschen überall auf der Welt getötet.“ Als 47. Präsident, so Trump weiter, sei es ihm eine große Ehre, sie alle zu töten. Gleichzeitig wird Trump nicht müde zu wiederholen, dass die Welt im letzten Jahr die überragende Macht der Vereinigte Staaten erlebt habe. „Wir sind das militärisch stärkste Land der Welt.“ Zur Belustigung seiner Zuhörer lobte er die Zerstörung großer iranischer Schiffe. Warum kaputt machen, wenn man sie doch behalten könne, habe er seine Generäle gefragt: Die hätten geantwortet, es mache mehr Spaß, sie zu versenken.
Geht es hier um die Sicherheit der USA? Der Welt? Die geplante Reise nach China soll nun wahrscheinlich nicht stattfinden. Trump müsse den Krieg managen, hieß es. Oder:
China will ihn nicht empfangen
Schon in Davos gab sich Trump ganz selbstbewusst und siegessicher. In Venezuela, so Trump damals, sei eine neue Waffe eingesetzt worden, die die Raketenabwehr ausgeschaltet habe. Kein einziger Schuss sei gefallen. Wahrscheinlich sitzen China und Russland nun wieder an den Reißbrettern, spöttelte er. Was die USA unter ihm, Trump, machen, sei immer perfekt ausgeführt. Etwa die israelische Raketenabwehr (Eiserne Kuppel). Alles US-Technologie, alles unser Zeug. In unglaublicher Art und Weise hätten die USA die iranische Atombedrohung ausgeschaltet usw. (Anm.: Trump bezog sich auf den Zwölf-Tage-Krieg 2025, in Kanzler-Deutsch die „Drecksarbeit“.)
Solche Attitüden entstehen nicht aus dem Nichts. So redet nur einer, der sich an der Spitze der Tafel wähnt, zum Maßstab aller Dinge macht und das eigene Land als „unverzichtbar“ begreift. Man bekommt auch ein Gefühl dafür, wie „richtige“ Kriegsführung verstanden wird: schnell, hart, erbarmungslos, tödlich. Kein Wunder, dass der russische Krieg gegen die Ukraine nicht verstanden wird.
Vom Trump, der seinen Wählerinnen und Wählern ein Ende der ewigen Kriege und regime-change-Operationen versprach, ist nicht viel übrig geblieben. Wenn US-Leaks stimmen, begann er den Krieg gegen den Iran gegen den Rat hoher Militärs und auch von vier US-Geheimdiensten. Grayzone spekulierte, dass Trump erfolgreich eingeredet worden sei, dass die iranische Führung hinter den Mordanschlägen auf ihn im Jahr 2024 steckte. Das ist gut möglich. Präsident G.W. Bush jr. war auch lange fälschlicherweise davon überzeugt, dass Saddam Hussein angetreten war, ihn und seine Familie zu ermorden. So verbinden sich Interessen und Emotionen zu einem gefährlichen Gemisch. Ein Heuchler ist Trump keineswegs immer. Putin versorge den Iran mit Zieldaten, fragte ihn die Financial Times. Trump blieb kühl. Schließlich machen das die USA im Ukraine-Krieg auch. Darin unterscheidet er sich sichtlich von den ihn umgebenden Falken.
Abrissbirne eines Imperiums im Niedergang
Niemand setzt Trump Grenzen – nicht der Kongress, nicht die allermeisten US-Medien, denen er ohnehin nicht traut. So wird Trump zur Abrissbirne eines Imperiums im Niedergang. Es fehlt auch das Korrektiv der angeblichen Partner und Freunde. Ganz wie gute Vasallen, dessen Herr nie was falsch machen kann, schwiegen sie immer wieder und maßen mit zweierlei Maß. Hinsichtlich erklärter Gegner ist man sich sofort einig: Die sind das Böse, die Verbrecher an Völker- und Menschenrechten. Geht es um die eigene Sippe, allen voran die USA und Israel, dann tut man so, als wäre das Völkerrecht eine bloße Idee, etwas Fiktionales und so kompliziert, dass man mit dem Nachdenken und Prüfen und Bewerten garnicht hinterherkommt. Dann wird bequemerweise vollständig vergessen gemacht, dass man sich selbst diesem Recht unterwarf, durch die nationale Ratifikation. Die UN-Charta wurde ratifiziert, die Genfer Konventionen und ihre Zusatzprotokolle auch. Dort ist alles ganz klar und allgemeinverständlich formuliert: Gewaltanwendung ist verboten. Konflikte sollen friedlich geschlichtet werden usw. Die Zivilbevölkerung soll im Krieg möglichst nicht leiden und schon gar nicht absichtlich angegriffen werden. Militärisches Personal soll sich keiner zivilen Schutzschilder bedienen. Militärische Angriffe auf Journalisten sind genauso verboten wie etwa auf medizinisches Personal oder Schulen. Armeen sollen dieses Recht kennen und im Fall eines Kriegs auch danach handeln. Staatsoberhäupter entführt man nicht. Man ermordet nicht wahllos Führungseliten, als sei man Herr über Leben und Tod.
Die Liste der Sünden ist verdammt lang
Die übergroße Mehrheit der Weltbevölkerung hat längst verstanden, dass der Westen mit doppelten Maßstäben hantiert, den Splitter im Auge des anderen sieht, aber nicht den Balken im eigenen. Das ist nicht erst seit dem aktuellen Krieg gegen den Iran ein Problem: Die Liste der Sünden ist verdammt lang. Nie wurde um Vergebung gebeten oder gar Verantwortung übernommen. Nie etwas daraus gelernt. Kein Wunder, dass sich nun auch der deutsche Außenminister dreht und wendet. Einerseits tut er so, als ob er die Kriegsziele von Israel und den USA kenne und sie billige. Andererseits fragte er, wann beide Länder glauben, sie erreicht zu haben. Interessant, denn glaubt man Trumps Nachricht vom 14. März, ist alles bereits auf Beste erledigt, der Iran besiegt, völlig zerschlagen. Laut Wadephul sollte dann, in einer zweiten Phase, eine neue Sicherheitsarchitektur in der Region besprochen werden. Mit allen Anrainerstaaten, auch mit dem Iran. Welchem Iran? Diese gut 2500 Jahre alte Zivilisation ist doch angeblich längst zerschlagen, folgt man Trump, oder soll zerschlagen werden, folgt man Netanjahu. Und was braucht es für eine neue Sicherheitsordnung in der Region, wenn Trump bereits immerwährenden Frieden, Sicherheit und Harmonie versprach? Dazu müsse doch „nur“ noch die kleine „Belästigung“ der de-facto-Sperrung der Straße von Hormuz beseitigt werden. Durch die Nato. Nein entgegnete der deutsche Bundeskanzler. Die Nato sei ein Verteidigungs- und kein Interventionsbündnis.
Nicht nur Deutschland ist verstimmt. Niemand wurde gefragt. Statt dessen will das Weiße Haus verordnen, und das geht dann doch zu weit. Man kann sich dennoch des Eindrucks nicht erwehren, dass in der EU noch immer die Hoffnung vorherrscht, dass die USA und Israel den „Job“ schnell erledigen, damit wieder das Thema Ukraine in den Mittelpunkt rückt, am 21. Sanktionspaket gegen Russland gearbeitet und vom Sieg über Russland geträumt werden kann. In der Realität wird es immer knapper für die Ukraine.
Für die USA läuft im Iran-Krieg allerdings auch nichts nach „Plan“. Bis gestern war ein regime change im Iran eingepreist. Aber so hatten sie sich diesen Krieg nicht vorgestellt, offenbar nicht einkalkuliert, dass die Iraner angesichts der schweren Angriffe nicht umgehend bedingungslos kapitulieren, Washington nicht um die Neuauswahl ihrer Anführer bitten, den schweren Angriffen trotzen und sich in einer Art und Weise wehren, die richtig wehtut: Die US-Militärbasen in der Golf-Region haben riesige Schäden erlitten, die großen teuren Radaranlagen, sind zerstört, die USA faktisch „blind“. Innerhalb nur weniger Kriegstage wurde die Golf-Region zum Schatten ihrer Selbst.
Eskalationsfalle
Israel wurde ebenfalls schwer attackiert. Dass der Iran de facto die Straße von Hormuz schließen würde und nur noch den Schiffen freundlich gesinnter Länder Durchfahrt gewährt, hatte offenbar auch kaum einer erwogen. Das galt als „letztes Mittel“. Nun berichtet Axios, dass im engeren Zirkel von Trump schon befürchtet werde, der Angriff gegen den Iran könnte ein Fehler gewesen sein. Die USA seien in einer „Eskalationsfalle“ gefangen.
Mit der Straße von Hormuz hält der Iran ein Pfund in der Hand, und das Land ist entschlossen, das nicht aus der Hand zu geben. Der Iran hat inzwischen klare Forderungen aufgestellt. Es geht ihm nicht mehr um einen Waffenstillstand, der allenfalls genau bis zum nächsten Angriff dauert. Er will Sicherheit, den Abzug der USA aus der Region, Reparationen und die Aufhebung aller Sanktionen. Für die USA ist das harter Tobak. Für Israel ebenso.
Die de-facto-Schließung der Straße von Hormuz richtet großen wirtschaftlichen und sozialen Schaden an und zwar längerfristig. Die Internationale Energieagentur sprach bereits vom „schwersten Lieferabbruch in der Geschichte der Ölmärkte“. Die Energieversorgung in Asien für Länder wie Japan, Südkorea, Thailand, die Philippinen oder auch China (Taiwan) ist akut bedroht, wie auch die Versorgung mit Nahrungsmitteln, in der Golfregion und weit darüber hinaus. Rund ein Drittel der global gehandelten Düngemittel wurde durch dieses Nadelöhr verschifft. Wenn Düngemittel nicht rechtzeitig bei den Landwirten ankommen, werden schwere Ernteausfälle die Folge sein, Nahrungsmittelknappheit und steigende Preise. Hinzu kommt die Handelsblockade anderer wichtiger Produkte wie Phosphor oder Aluminium.
Je länger alles dauert, um so mächtiger werden die Kriegsfolgen auf der Welt lasten. Genauer gesagt werden – wie immer – die kleinen Leute das größte Päckchen zu tragen haben: Wenn die Inflation ihre knappen Ersparnisse verschlingt, wenn die Preise für fast alles in die Höhe schnellen und Güter, einschließlich Arzneimittel immer knapper werden. Ob für den Hausgebrauch, wie etwa Aspirin, oder für Infusionsbeutel im kommunalen Krankenhaus: Öl wird gebraucht, um auch das zu produzieren.
Die US-Navy soll bereits abgelehnt haben, Schiffe durch die Straße von Hormuz zu eskortieren. Die einschlägigen Versicherungsgesellschaften dürften sich weigern, diese Route noch zu versichern. Nur Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate haben alternative, wenn auch beschränkte Transportrouten für ihre Produkte.
Selbst eine schnelle Einstellung der Kampfhandlungen würde nicht automatisch die Öffnung der Straße von Hormuz nach sich ziehen.
Kommt es nicht zügig zu ernsthaften Verhandlungen, dann sind der militärischen Eskalation Tür und Tor geöffnet. Dann wird der Krieg lang und noch barbarischer. Die USA und Israel haben unzweifelhaft das Potential, den Iran furchtbar zu verheeren. Aber 90 Millionen Menschen besiegt man nicht aus der Luft. Für eine massive Landinvasion fehlen die Soldaten, das Material und die Logistik.
Und dann?
Noch wurden die Ölförderanlagen des Iran nicht angegriffen. Man muss kein Experte sein, um zu wissen, dass der Iran einen solchen Schritt vergelten würde. Mit gleicher Münze. Die dafür erforderlichen Waffen besitzt das Land. Es ist viel stärker als die Kriegsplaner dachten. Und was käme nach der Zerstörung der Energieerzeugung in der ganzen Golf-Region? Und in Israel? Ein Nuklearwaffeneinsatz durch die USA und/ oder Israel? Und dann? Zerstört dann der Iran ein israelisches Kernkraftwerk? Keiner weiß sicher, ob dem Iran, der bereit war, zu verhandeln und mit Krieg überzogen wurde, der Nichtweiterverbreitungsvertrag von Nuklearwaffen heilig bleibt.
Man kann nur hoffen, dass der Angriff auf den Iran nicht die Büchse der Pandora öffnete, dass es im Hintergrund Vermittlungsbemühungen von BRICS-Staaten gibt. Trump schreibt sich dagegen unentwegt die Geschichte um: Diese bösen Iraner kann man nur mit Krieg daran hindern, eine Atombombe zu bauen, die sie dann auch in Null-Komma-Nichts zünden würden. Aber er verriet bei seiner Antwort gleichzeitig, dass die USA nicht damit gerechnet hatten, dass der Iran die Aggression mit einem Angriff auf die Stützpunkte der USA in der Golfregion beantworten würde. Oder vielleicht hatte ihn nur keiner gewarnt.
Trump vergaß offenbar, dass er einst den Krieg gegen den Irak ablehnte. Damals herrschte in den USA die „1-Prozent-Doktrin“, die Dick Cheney zugeschrieben wird: Wenn es auch nur eine Chance von einem Prozent gibt, dass es zum Unvorstellbaren kommt, müssen sich die USA so verhalten, als sei es eine Gewissheit. „Es geht nicht um unsere Analyse. Es geht um unsere Antwort. Berechtigt oder nicht, faktenbasiert oder nicht, allein unsere Reaktion darauf ist entscheidend. Was die ‚Beweise‘ angeht, war die Messlatte so niedrig angesetzt, dass der Begriff an sich fast nichts mehr bedeutete.“ So beschrieb der Journalist Ron Susskind diese Doktrin. Nicht nur Trump scheint ihr verfallen. In der EU hat sie ebenfalls Hochkonjunktur.
Kuba ist längst in einer humanitären Katastrophe
Während die ganze Welt auf den Iran schaut, leidet Kuba inzwischen ebenfalls unter einer Energieblockade, die nun schon drei Monate andauert. Verursacht von den USA. Sie straft zudem das kubanische Volk durch jahrzehntelange Sanktionspolitik. Hinzu kommt das wirtschaftliche Missmanagement auf der Insel. Nun ist Kuba längst in einer humanitären Katastrophe. Ein kanadischer Arzt berichtete über die Lage in einem Kinderkrankenhaus in Havanna. Babys sterben, weil sie nicht mehr elektrisch beatmet werden können. Die US-Blockade gegen Kuba bringe Babys um, erklärte er.
Aber seine Stimme wird womöglich genauso wenig gehört, wie die Stimmen der Ärzte, die von den Zuständen in Gaza berichteten, von den vielen toten und verwundeten Kinder, die ihnen im Einsatz begegneten. Man könnte die Liste fortsetzen.
Wir bringen Tränen, Kerzen oder Teddybären, wenn Kinder bei uns Opfer von Gewalttaten sind. Wenn sich aber Opfer summieren, die nicht die „unseren“ sind, scheinen Mitleid und Empörung zu verstummen. Ansonsten ist kaum erklärbar, warum wir es immer noch hinnehmen, dass durch westliche Sanktionen zwischen 2012 und 2021 weltweit geschätzt 564.258 Menschen jährlich starben. Das sind kriegsähnliche Dimensionen. 51 Prozent der Opfer waren dabei zwischen null und fünf Jahren alt.
Es gibt keinen einzigen nichtwestlichen Staat oder Staatenbund, der soviel Blutschuld auf sich geladen haben. Das gilt selbst dann, wenn man alle terroristischen Verbrechen weltweit dagegenstellt. Doch, wie das Institute für Economics and Peace einschätzte, Terrorismus ist völlig unberechenbar und erzeugt daher auch ganz andere psychologische und soziale Folgen als etwa ein Krieg, der durchschnittlich neunmal höhere Opferzahlen fordert.
Der jüngste Bericht des US-State Department zur terroristischen Bedrohung 2023 schätzte ein, dass etwa 9% der terroristischen Anschläge durch Verbündete des Iran (Hamas, Hisbollah, Houthis) begangen wurden. Der Hauptverursacher von weltweitem Terror ist der IS. In diese US-Statistik floss der Anschlag der Hamas vom 7. Oktober 2023 ein, der zu den verlustreichsten Terroranschlägen der Welt gehört.
Grösste Bedrohung gegen Burkina Faso
Und doch, das Land, das 2023 unter der höchsten terroristischen Bedrohung litt, war Burkina Faso. Zogen die USA und Israel für Burkina Faso in den Krieg gegen den Iran? Die Frage zu stellen, heißt, sie zu beantworten.
Der politische Westen braucht dringend einen Perspektivenwechsel. Das Unglück, das er bisher über die Welt brachte, ist schon unverzeihlich groß. Er wird sich dem stellen müssen. Er wird lernen müssen, dass es politische Konfliktlösung braucht und sein traditionelles Arsenal von Konfliktanheizung, Bestrafung und Waffengang auf die Müllhalde der Geschichte gehört. Er wird lernen müssen, dass die Zeit der politischen Bevormundung des „Rests“ der Welt abgelaufen ist. Rücksichtslose Macht- und Unterwerfungspolitik endet in Unberechenbarkeit, Destabilisierung und Zerstörung. Auf solch vergiftetem Boden kann kein Frieden wachsen, wird Sicherheit immer nur ein Schlagwort bleiben, nirgends eingelöst.
Dieser Beitrag ist eine Übernahme aus dem Blog der Autorin, mit ihrer freundlichen Genehmigung.

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