Herr, wirf Online-Journalismus vom Himmel
„Wir sind gefangen in einem unendlichen Labyrinth des Wartens: darauf, dass unser Leid aufhört, darauf, dass unser Leben wieder beginnt und dass vor allem der Tod endlich endet.“ Das ist, wovor sich nun auch viele Venezolaner*innen fürchten dürfen, und deren Nachbarländer gleich mit. Das geschrieben hat die Palästinenserin Aya al-Hattab, und zwar im britischen Guardian.
Zitiert fand ich das bei Karim El-Gawhary in der taz, zweifellos einer der besten Journalisten, die im Nahen Osten noch arbeiten.
Aber warum hat die taz nicht zum Guardian verlinkt? Sie erscheint bis auf einen Tag in der Woche nur noch online. Mir fällt es schwer, solchen Verlinkungsverzicht noch als Journalismus aufzufassen. Was machen die in Berlin denn den ganzen Tag?

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