Der Historiker Bernd Greiner, dem materialistische Analyse aus seiner politischen Jugend nicht fremd ist, bewertet im Interview mit Michael Hesse/FR die Strategien des Trump-Regimes und kriegt leider erst ganz am Schluss die strategische Kurve.
“Historiker über Trumps Venezuela-Politik: ‘Das ist Herrschaft durch Angst’ – Historiker Bernd Greiner über die Entführung Maduros, die Monroe-Doktrin und die vielen Interventionen der USA in Mittel- und Südamerika. Der Politikwissenschaftler Bernd Greiner hat kürzlich ein vielbeachtetes Buch über die Geschichte der USA vorgelegt. Er richtet den Fokus auf die inneren Ereignisse des Landes seit dem 19. Jahrhundert. Vielbeachtet war auch sein Buch über den Vietnam-Krieg der Vereinigten Staaten.” Die FR hat übrigens auf das Setzen der Links verzichtet; ich habe sie nachträglich eingefügt.
Erst ganz am Schluss findet Greiner den Ausweg aus dem, was Georg Seesslen kürzlich so treffend die “Fatalismus-Falle” nannte, wenn er sagt: “Dass er glaubt, damit auf Dauer Amerikas Position aufwerten zu können, ist ein fataler Irrtum. Aber ein Irrtum, für den er den Rest der Welt in Haftung nimmt.”
Wir sollten uns die Hirne nicht von der “flutenden Scheisse” verkleben lassen. In den USA wächst der Widerstand gegen dieses Regime, es ist weit von einer mehrheitlichen Unterstützung durch die “eigenen” Leute entfernt. Es konnte nur an die Macht gelangen, weil die Gegenkräfte sich zu dumm angestellt haben. Und so ist es überall im sog. “Rest der Welt”. Und so war es übrigens auch in der deutschen “Weimarer Republik”. Es kommt also darauf an, diese Mehrheiten öffentlich zu artikulieren und zu organisieren. Eine vornehme Aufgabe für alle Intellektuellen und was-mit-Medien-Fuzzis – und ebenso für kleine und grosse Gruppen, Organisationen, Verbände, Parteien. Mann nennt es Demokratie. Macht eure Arbeit!
Hier z.B. werden für sie die Waffen geschmiedet.. Nichts geht verloren, nichts wird vergessen. Wenn er nicht vorher tot umfällt, werden sie ihn kriegen. Und nicht nur ihn.

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