Wochenlang haben asoziale und konventionell-analoge Medien einen kranken Wal gestalkt. Meeresforscher:innen beobachten seit langem, dass Wale, die sich freiwillig ins Flachwasser begeben, zumeist ein massives gesundheitliches Problem haben. Auch dieser Wal, ein Bartenwal, der normalerweise in den eiskalten Fluten des Polarmeers von Krill, also winzigem Plankton lebt, den er mit Wasser in den Mund saugt und dieses durch die Barten nach draußen drückt und der Krill hängenbleibt. Wenn sich so einer ins pisswarme, schmutzige Ostseewasser verirrt, wissen Biologiestudent:innen im zweiten Semester, dass mit ihm was nicht stimmt. Weiterlesen