Der darauffolgende Dienstag brachte einen jener grauen Berliner Vormittage, an denen das Licht im Institut für Soziologie gar nicht erst zu versuchen schien, gegen die Schatten in den Fluren anzukommen. Clara stand am Kopierer, während das rhythmische Licht des Scanners über die Seiten von Hartmut Rosas „Resonanz“ glitt. Sie fühlte sich seltsam exponiert. Die Lokalrunde im „Dicken Engel“ und der digitale Kahlschlag ihrer Dating-Apps schienen in der sterilen Institutsatmosphäre fast wie Taten einer fremden Frau. Weiterlesen

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