Beueler-Extradienst

Meldungen und Meinungen aus Beuel und der Welt

Kategorie: Lesebefehle (Seite 1 von 126)

“Die Welt zu Gast bei …

… A……….n?” Wie Brasilien zur Hannover-Messe brüskiert wird – Der Täter läuft Amok

Haben die in Brilon irgendein Problem mit Brasilien? Oder sind dem Bundeskanzler nicht nur einfache völkerrechtliche Denkaufgaben, sondern auch Umgangsformen mit Staatsgästen – egal ob bei Heim- oder Auswärtsspiel – “zu komplex”? Und wenn es doch strategische Absicht sein sollte – welche könnte das sein? Und wie deckt sie sich mit seinem Amtseid (Art. 56 gilt gemäss Art. 64 auch für Mitglieder der Bundesregierung)? Weiterlesen

“Wenn wir nicht mehr da sind, wird keiner mehr gerettet”

Wollen Sie sich Ihr Wochenende verderben? Dann lesen Sie das:

René Martens/MDR-Altpapier: Eine alte Frage des Kriegsjournalismus – ‘Die Leute haben keine Ahnung, was mit dem Körper eines Kindes passiert, das bombardiert wird’, sagt ein auf die Behandlung kriegsversehrter Kinder spezialisierter Chirurg in der ARD. Dennoch muss man versuchen, dieses Leid zu vermitteln. Aber wie? Wie berichtet man generell über Krieg, ohne die Opfer zu Objekten zu machen?” Weiterlesen

Schneller Schaden

“Diese Öffentlichkeit … nimmt gerade schneller Schaden, als Demokratien darauf reagieren können … als hätte das Universum das alles noch mal auch für die Begriffsstutzigsten unter den Hominiden auf den Punkt gebracht, indem es Habermas sterben ließ.”

Ob “Abwickeln” oder “Vollenden” – jetzt ist er tot. Und der rettende Prophet kommt weder in seiner noch in anderer Gestalt. Die offene und entscheidende Frage wird auch nach diesem Text offenbleiben: wer ist die*der politische Träger*in, um die Demokratie angesichts der ihr drohenden Einsturzgefahren adäquat zu sanieren? Die Wenigen, die sich überhaupt dafür interessieren, erkennen die Gefahren immer genauer. Haben aber keine Antwort auf diese Frage. Weiterlesen

Gesundheitsrisiko Nr. 1

Mehr arbeiten würde Sie und mich noch kränker machen

Wiglaf Droste, Schriftsteller, multimedialer Künstler, Geniesser ist auch schon tot. In wenigen Wochen ist sein 7. Todestag. In zwei Monaten hätte er das gesetzliche Rentenalter immer noch um 2 Jahre verfehlt. Er wusste es: das grösste Gesundheitsrisiko ist nachweislich das Arbeiten. Die, die wir mit dem Regieren beauftragt haben, können das nicht wissen – sie leben in einer anderen Welt, in Flugzeugen, Porsches etc. Dümmer ist es, wenn es auch die Beherrschten nicht begreifen. Eine sympathische ehemalige Bonnerin erklärt es Ihnen und mir nochmal ganz genau. Weiterlesen

Der beste Kommentar zur Ungarn-Wahl

Selbstverständlich ist meine Meinung in Anbetracht meiner persönlichen Mediendiät unmassgeblich. Aber ich habe keinen Zweifel, dass dieser Ihre Aufmerksamkeit verdient:

Antonia Groß/MDR-Altpapier: Ungarn, Peter Magyar und die ‘sozialen’ Medien – Am Sonntag hat die ungarische Wahlbevölkerung Viktor Orbán nach 16 Jahren die Regierungsverantwortung abgenommen. Soziale Netzwerke haben eine große Rolle beim Wahlsieg des neuen Ministerpräsidenten gespielt. Ist das eine gute Nachricht?”

The Big Deal + Original-Protest

Der grösste Medien-Macht-Deal – er ist nicht von Springer

Der Nordkorea-Experte Mathias Döpfner hätte sooo gerne kulturellen Anschluss an das, was er für die Weltherrschaft hält: die Make-America-Great-Again-Welt (“Trump zuhören!”). Für “One Billion $” (zu deutsch nur eine Milliarde) hat der das Online-“Eliten”-Organ Politico gekauft. Bzw. seine betagte Geschäftspartnerin, die ihn machen lässt. Nun kamen nochmal über 600 Mio. für eine Zeitung dazu, den britischen “Telegraph”. Weiterlesen

Identität, Erinnerung und Migration

Eine literarische Begegnung

Mit meinem Buch „Ilyas’ Reise nach Dersim“ öffne ich einen literarischen Raum, in dem Fragen von Herkunft, Identität und kulturellem Gedächtnis neu verhandelt werden können. In unserer Migrationsgesellschaft erleben viele Familien ähnliche Spannungen: Die Erinnerungen der ersten und zweiten Generation stehen oft im Kontrast zu den Lebensrealitäten der Nachgeborenen. Weiterlesen

Bequemer Pessimismus

Lutz Heuken war nach meiner Lesererinnerung in seinem Berufsleben, das sich bei der einst wichtigen und mächtigen WAZ abspielte, ein durchgehend anständiger Journalist. Unvergesslich bleibt mir, dass er sich Ende der 90er als Ressortchef und Leitartikler gegen den “völkerrechtswidrigen” (zit. der damals amtierende Kanzler Schröder) Kosovo-Feldzug der seinerzeit rot-grünen Bundesregierung und der Nato ausgesprochen hat. Auch heute gibt er im “Blog der Republik” seines früheren Arbeitskollegen Alfons Pieper Einschätzungen zum Ausdruck, denen ich und viele meiner Freund*inn*e*n folgen können. Darum benenne ich hier heute für mich eine Ausnahme. Weiterlesen

Dumme sehen dumm aus

Clowns machen das deutsche Feuilleton kenntlich: brav Knochen abnagen und weiterschlafen

Martin Sonneborn und Adolf Winkelmann werden vom FAZ-Feuilleton gefeiert, selbstverständlich nur hinter digitalen Mauern. Sollte sie das beunruhigen? Das müssen sie selbst entscheiden. Winkelmann wird immerhin von Harald Staun porträtiert, einem der wenigen intellektuell geschäftsfähigen Autor*inn*en dort. Vor 15 Jahren habe ich Winkelmann selbst interviewt, weil ich sein Lebenswerk sehr verehre. Schön, dass er noch lebt. Aber es geht weit dümmer, als diesen Systemclowns Beachtung zu schenken. Weiterlesen

Keine Kritik, niemals!

Melania, Jeffrey, Donald, die WM … ein PR-Kampf zur Überwältigung der Kriege

mit Update nachmittags

Wenige Monate vor der für Donald Trump spielentscheidenden Fussball-WM meldet sich die Südamerika-Abteilung der Fifamafia zu Wort, mit dem passenden Schlusswort des deutschen Sportinformationsdienstes sid: “Aus den FIFA-Mitgliedsverbänden ist dagegen keine Kritik an Infantino zu vernehmen.” Das gilt auch und besonders für die deutsche (DFB) und europäische Sektion (Uefa) dieser kriminellen Vereinigung, die aufs Engste mit der Wettmafia ökonomisch liiert ist. Weiterlesen

Die meisten wissen es längst

Medienkritik wird dadurch nicht überflüssig – eher im Gegenteil

Einerseits ist es ermüdend. Nicht zum ersten Mal schreibt Christiane Voges/telepolis: Ukraine-Krieg und Iran-Krieg: Wie Medien mit zweierlei Maß berichten – Ein Essay über Framing, Wortwahl und Doppelstandards: Warum der Ukraine-Krieg klar benannt wird – und der Angriff auf Iran sprachlich verschwimmt.” Ermüdend für mich als Bescheidwisser, vielleicht auch für sie als Autorin (bei dem bescheidenen Honorar). Überflüssig ist es nicht. Weiterlesen

Die Männerkrise

Männer machen ihre Fakten selbst

Nach heutiger Durchsicht diverser Onlinemedien war nur ein menschenrechtlich adäquater Schluss möglich: der der exzellent gealterten Oberhausener Kabarettistin Gerburg Jahnke: “Ich bevorzuge für Männer die Gartenhaltung.” Hier alles nachzuhören beim alten Fritz (71, genauso gut gealtert), Sie werden es nicht bereuen. Und ein bemerkenswerter menschenrechtlicher Fortschritt gegenüber diesen bedauernswerten Ex-Artgenossen. Weiterlesen

Iraner*innen – auch nicht dümmer als wir

Deutsche Kriegsdienstverweigerer und -innen wollen nicht töten. Und natürlich auch nicht sterben. Iraner*innen – entgegen der herrschenden Medienpropaganda – auch nicht. Ganz im Gegensatz zu den freiheitskämpfenden Ukrainer*innen. Obwohl: viele von ihnen wollen auch nicht sterben, es ist nur teurer als bei uns. Aber zurück zu den Iraner*innen, die auch nicht für die Guten und ihr Herzensanliegen sterben wollen. Weiterlesen

Die starke Frau dahinter

Der München-“Tatort” wäre ohne sie nicht das geworden, was er war – aber wer erinnert noch an sie?

mit Update 7.4.

Ohne solche Redakteur*inn*e*n wäre das TV schon lange tot. Sie haben es gross gemacht, zum zeitweise zentralen und mächtigsten Medium der BRD, das auch in der DDR ausgiebig konsumiert wurde. Das German Television. Sie sind heute fast vergessen, weil sie uneitel kreative Arbeit gemacht haben: Stoffe entwickeln, Bühnen bauen, das Senden gegen ignorante kenntnisfreie Chefs durchsetzen, sich still freuen, wenn sich Erfolg einstellt und Stars geboren werden. Horst Königstein (NDR) war so einer, Heidi Steinhaus (WDR, Schimanski-“Tatorte”, noch nicht mal mit Wikipedia-Eintrag) und ganz sicher auch Silvia Koller, ohne die es die gegenwärtigen Oster-Feierlichkeiten nicht geben würde. Aber wer erinnert an sie? Weiterlesen

Die Revolution ist hier

Böhmermanns ZDF-Magazin Royale war es schon vor zwei Jahren aufgefallen (nicht mehr online). Nun hat es auch das “Netzwerk Recherche” gemerkt. Wo sich Lokalmedien zurückziehen, weil die verlegenden Milliardärsfamilien es nicht mehr für rentabel halten, da finden sich grosszügig bespendete Faschisten, um in die Lücke, bisweilen blutig und/oder feurig, hineinzustossen. Lobenswert: beim Netzwerk haben sie, Thomas Schnedler und Malte Werner, sich richtig Arbeit gemacht. Danke, das ist wichtig. Und es gibt hier eine kompakte Würdigung: Weiterlesen

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