Nein es ist diesmal kein Sack Reis. Es ist auch nicht in China. Fallen einige Immobilienmilliarden in San Francisco in die Bucht? Panik der Superreichen breitet sich aus. Mensch Köln, Dein U-Bahnbau is ja nix dagegen!

Der Superreiche Soros – vieldĂ€monisiert. Telepolis versucht sich an einer differenzierten kritischen Analyse.

Michael Wendl gehörte innerhalb der Jusos mal der gleichen Strömung an wie Gerhard Schröder. Sie nannten sich “Antirevisionisten” und es waren die 70er Jahre. So gegensĂ€tzlich können Lebenswege verlaufen. Beim Oxiblog, mit dessen GrĂŒnder Wolfgang Storz mich eine gute journalistische Freundschaft verbindet, erklĂ€rt Wendl die strategischen Interessen, die die deutschen TTIP-Fans antreiben.

Stefan Niggemeier, in meinem Augen seit lĂ€ngerem der beste deutschsprachige Medienjournalist, stellt das neue Jugendding “Funk” von ARD und ZDF vor.

Wie VW und die Bundesregierung gemeinsam die Marke “Made In Germany” ruinierten, beschreibt die SZ heute auf ihrer Seite 3, nicht frei online zugĂ€nglich. Mitautor Klaus Ott ist aus Lesersicht eine sichere Bank. Ich lernte ihn schon als JugendpressefunktionĂ€r kennen, er war ein unabhĂ€ngiger Guter. Als er noch an der SZ-Medienseite mitarbeitete, war sie die beste ihrer Art. Jetzt wird Zeit, dass seine Chefs in der Rechercheredaktion Leyendecker vor seiner Nase entfernen.

Wenn wir diese VW-Geschichte neben die oben verlinkte Wendl-Analyse legen, wird erkennbar, dass verdeckte Wirtschaftskriege zwischen angeblichen VerbĂŒndeten lĂ€ngst stattfinden. Wenn VW durch Deutsche Bank, oder z.B. durch das europĂ€isch beherrschte Fußballbusiness (im BĂŒndnis mit arabischen und chinesischen Finanzquellen) ersetzen, wird ein politisch und geostrategisch begrĂŒndeter Abwehrkampf der einst auf ein globales Gewaltmonopol hoffenden USA erkennbar. Und Verhandlungen um die diversen Handelsabkommen, einen parallelen Prozess gibt es im Pazifikraum, sind der verzweifelte Versuch der politischen Klassen, die Wirtschaftskriege in vertraglichen Formen einzudĂ€mmen und nicht weiter eskalieren zu lassen. Nicht alles an so einer Motivlage ist schlecht. In diesen Verhandlungen wird mit allen Mitteln gekĂ€mpft. Wer ohne Gier ist verliert. Im Fußball wird dieses Credo offen gepredigt – es regiert schon lĂ€ngst. Demokratischer Zugriff in diese Prozesse wird nicht zugelassen. Das ist es, wogegen wir uns zuvörderst wehren mĂŒssen.