Brasilien / Afrika / China / Mauern sterben langsam

Von , am Samstag, 12. Mai 2018, in Lesebefehle, Politik.

Die deutsche LeMonde diplomatique, nur gestern als preisgünstige Beilage der taz zu bekommen, war gestern um 15 h nur noch in einem von vier Beueler Zeitungsläden vorrätig. Online stehen derzeit nur zwei lesenswerte Texte:
Brasilien: Rückfall in brutale Zeiten
Angriffe auf Expräsident Lula da Silva und seine Anhänger, das tödliche Attentat auf die linke Stadträtin Marielle Franco, die Ermordung von landlosen Bauern: Die zunehmende politische Gewalt in dem südamerikanischen Land geht in erster Linie auf das Konto der übermächtigen Agrarlobby von Anne Vigna
Die Fischräuber
Industrielle Wilderei vor Afrikas Küsten von Kyle G. Brown
Eine Liste aller Themen der Mai-Ausgabe hier.

Wenn der Kapitalismus den globalen Endsieg im Krieg der Systeme schafft, dann vielleicht durch den chinesischen “Kommunismus”. Mark Siemons, FAS-Redakteur, was aber nicht zu Vorurteilen gegen ihn veranlassen sollte, berichtet vom aktuellen Stand des Sozialkreditpunktesystem, dem gesellschaftspolitischen Dreh- und Angelpunkt der Entwicklung Künstlicher Intelligenz (KI). Sind die Kalifornier Waisenknaben dagegen; oder werden alle unter eine Decke kriechen? Die Marktlücke für eine europäische Gegenentwicklung würde immer riesiger.
Ebenfalls in der FAS: ein Interview mit Tobias Prüwer, der ein Buch “Welt aus Mauern: eine Kulturgeschichte” geschrieben hat. Sein Fazit: “Am Ende haben die Mauern immer verloren.”

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