Zuerst das Wichtige.
Nach der schlechten RĂŒckrunde hat Max Eberl bei Borussia Mönchengladbach einiges zu tun. Wie schön, dass er dafĂŒr Ruhe hat, im Schatten des Windes, ja der StĂŒrme, um andere Ereignisse. Nur Bonner Medien, die GA-Besitzerin Rheinische Post und der Express könnten dabei stören. Aber die hat er sich in Mönchengladbach gut erzogen: ab und zu ein Leckerli, und ansonsten Ruhe halten.
Eberl ist schon einige Probleme losgeworden – wie anders beim BVB in Dortmund, vor allem mit viel mehr Nullen. Hier können wir besichtigen, was passiert, wenn zu viel Geld da ist. Jetzt warten sie auch noch auf die ZauberkrĂ€fte von Lucien Favre. Professionelles Management geht anders. Und danach mĂŒssen sie neue Schilder fĂŒr den Sommerschlussverkauf malen. Vielleicht ist ja fĂŒr uns auch was dabei. Z.B. dieser 13-jĂ€hrige, fĂŒr den haben sie doch sicher beim BVB keinen Platz mehr, Barca soll ihn auch schon bemerkt haben….
Haben Sie auch kein Fieber? Ich auch nicht. Die Deutschen werden die WM mit ihren selbstgemachten Krisen nicht wieder gewinnen. Erwartbar wĂ€re irgendwas mit Spanien, Brasilien, Frankreich. Update: Spanien mĂŒssen wir wohl streichen, haben den Trainer gefeuert, weil der nach der WM zu Real will, mitten im Rennen, Perez ist jede Sabotage recht, die FunktionĂ€re stolpern ĂŒber ihre SchwĂ€nze.
Wie werden sie wohl das Weiterkommen der Gastgeber dieses Mal herbeimanipulieren? Schön wĂ€re: irgendeine Überraschungsmannschaft. Aber ich weiss keine. Bei frĂŒheren Turnieren habe ich kein Spiel ausgelassen. Dieses Mal habe ich mir einen Plan gemacht: nur ein Spiel pro Tag, das muss reichen.
ÜbernĂ€chstes Mal spielen sie wieder nachts. Dann bin ich 69. Vermutlich brauch’ ich das dann nicht mehr. Beim nĂ€chsten Mal in Katar ist die Zeitverschiebung gĂŒnstiger. Aber im Winter.
Heute Abend sind Claudia Roth und Fritz Pleitgen bei Maischberger. Aber die Dame und ihre Redaktion haben schon so lange so viel Mist gebaut, dass ich zweifle, ob das zumutbar ist.