Europa – Teil des Problems oder der Lösung?

Von , am Dienstag, 21. August 2018, in Lesebefehle, Politik.

Meine Unsicherheit über die richtige Antwort wird grösser. Am meisten habe ich das unserer eigenen Regierung zu verdanken.
Tomasz Konicz/telepolis, Harald Schumann/Tagesspiegel und Jule Govrin/Zeit haben zu meiner Verunsicherung beigetragen. Auch Sie sollten sich nicht zu sicher fühlen und das lesen.
Wir sollten erwarten und verlangen können, dass Europa uns vor dem wilden Despotenkapitalismus schützt. Stattdessen scheint es ihm Vorschub zu leisten, obwohl zumindest relevante seiner politischen Teile das gar nicht wollen. Sie wären also nicht politischer Gegner, sondern nur zu doof.
Das sind manche der Despoten offensichtlich (zum Glück?) auch. Mr. Trump wird in meinen Augen zu Unrecht verdächtigt, ein russischer Einflussagent zu sein. Objektiv ist er einer von China. Er wendet sich nicht nur militärisch – das wäre überwiegend zu begrüssen – sondern auch ökonomisch und intellektuell immer mehr von der Welt, also uns, ab. China braucht nur seine immer kräftiger werdenden ökonomischen Arme auszubreiten und alles einsammeln.
Z.B. den Iran, ein Land, in dem eine grosse Bevölkerungsmehrheit eine unwiderstehliche Sehnsucht nach uns, dem “Westen” hat.
Wir haben schon vergessen, was die Menschen im Iran bis heute stark traumatisiert hat: Ramon Schack/telepolis erinnert an den allerersten Golfkrieg und “unsere” (unserer Regierungen und Rüstungskonzerne) Rolle dabei.

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