Grüne ihr Gegenwind / Ösi-Ibiza-Pop

Von , am Dienstag, 25. Juni 2019, in Lesebefehle, Medien, Politik.

Wie faktenfrei der Gegenwind gegen die Grünen wird, und dennoch potenziell wirksam, dafür gibt es schon sehr viele Beispiele. Zwei halte ich für aktuell aufschlussreich, weil sie einen Vorgeschmack geben auf das, was in geballter Form auf die Öffentlichkeit regnen wird. Das tut es jetzt schon. Aber es wird Gewitterformen annehmen, und dann stellt sich die Frage, wer von den Grünen dem überhaupt standhalten kann.
Stefan Fries/uebermedien nimmt einen Text der Neuen Zürcher Zeitung (NZZ) beispielhaft auseinander. Die NZZ ist so eine Art FAZ der Schweiz. Alle anderen rechten Blätter gehören bereits dem rechtsradikalen Christoph Blocher. Das wäre, als wenn hierzulande alle Holzmedien von Gauland regiert würden. Die NZZ meint wohl, auf diese Weise den herrschenden Schweizer Winden folgen zu müxsen.
Brutales Foto im Oxiblog. Ich weiss nicht, wo in Dortmund das sein soll. Der Text dazu, von Tom Strohschneider ist dagegen eine Verteidigungsschrift für die Grünen. Die meisten Klischees sind schlicht falsch. Im interessengeleiteten öffentlichen Diskurs interessiert das aber nicht. Manchen (rechten) Grünen sind diese Klischees sogar recht.
Kennen Sie die Venga Boys? Ich auch nicht. Die müssen aber vor vielen Jahren einen Hit mit Irgendwas mit Ibiza gehabt haben. Und dieser Hit feiert jetzt in Österreich ein fulminates Revival, über das, und vieles mehr Verena Dengler und Diedrich Diederichsen in der Jungle World auf ausserordentlich unterhaltsame und amüsante Weise schreiben. Da können hiesige Spin-Doktor*inn*en noch was von lernen.

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