Krieg der Kriminalämter

Von , am Samstag, 14. Dezember 2019, in Medien, Politik.

Fall Amri/Breitscheidplatz-Atttentat von 2016 weitet sich aus
Jetzt gehen sie aufeinander los, die Kriminalbeamten. Ein Ende ist nicht absehbar. Immer noch ist unklar, welche Monstrositäten sich dahinter verbergen. Erst die Verschleierung der hinter den NSU-Serienmörder*inne*n operierenden Kräfte, jetzt die sich gegenseitig auf die Zehen tretenden V-Leute, die den mutmasslichen (oder muss es wieder heissen: angeblichen?) Attentäter Anis Amri vor seiner einer möglichen Befragung vorausgehenden Erschiessung rundum mit Beobachtung und Infiltration versorgten.
Kurzfassung von Konrad Litschko/taz, ausführlich und detailliert bei Thomas Moser/telepolis. Ergänzend dazu eine Analyse von Maximilian Pichl/Jungle World zur strukturell begrenzten Reichweite solcher Parlamentarischen Untersuchungsausschüsse – weitere Texte zum Fall an gleicher Stelle nur hinter Paywall. Update nachmittags: ein weiterer Jungle-World-Text ist jetzt online: Deckname Murat – Der Bundesnachrichtendienst wusste schon Wochen vor dem Anschlag auf den Weihnachtsmarkt am Berliner Breitscheidplatz im Dezember 2016, wie gefährlich Anis Amri werden könnte. Behördliches Versagen und politische Blockade prägen seither die Aufklärung des Falls” von Matthias Jakubowski.

Und die teuren “Investigativ-Teams” und “-Verbünde”, was machen die den ganzen Tag? Sollen sie die Pressestellen der Bundes- und Landesämter ersetzen? Statt ärgern?

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