Die wichtigen Themen unserer Zeit in “Sport inside”, einem vom WDR versch├Ąmt kurz vor Mitternacht verborgenen Magazin des Investigativjournalismus. In der j├╝ngsten Ausgabe ging es um die Abschaffung des Journalismus, Kapitalherrschaft und Rassismus im Fussball, sowie sexualisierte Gewalt im Sport. Was w├Ąre wichtiger als das?
“Fussballgott” Tom Theunisen stellt die Software vor (Video 10 min), die Fussballspielberichte schreibt und Sportjournalismus ├╝berfl├╝ssig macht. Jedenfalls den, der auf eigenes Denken verzichtet, Spiele nicht “lesen” und also auch nicht analytisch ├╝ber sie schreiben kann. Das kann KI (“K├╝nstliche Idotie”) dann doch billiger.
Mathias Wolf stellt T├╝rkg├╝c├╝ M├╝nchen vor (Video 11 min), den derzeit rangh├Âchsten (3. Liga) deutschen Fussballverein, der von Migranten gegr├╝ndet wurde. Er analysiert und kritisiert die autokratische, aber leider nicht un├╝bliche F├╝hrungsstruktur ebenso, wie den grassierenden Rassismus, der T├╝rkg├╝c├╝ bisweilen bei Ausw├Ąrtsspielen erwartet.
Der dritte Beitrag ist eine Widerholung einer etwas ausf├╝hrlicheren Version, die schon in der Sportschau gelaufen, und hier von mir gew├╝rdigt w├╝rde: Andrea Sch├╝ltke ├╝ber sexualisierte Gewalt in Sportvereinen (Video 14 min).
Der WDR sollte sich was sch├Ąmen, wie er diesen erstklassigen Journalismus versauern l├Ąsst.