“Wir kommen aus diesem System nicht raus”
Die SZ (Theresa Crysmann) interviewt einen anonym bleibenden schleswig-holsteinischen Schweinebauern. Das Interview gibt einen guten Eindruck, was in der Massentierhaltung los ist. Der interviewte Bauer kann offensichtlich den globalen und den regionalen Markt nicht auseinanderhalten und hat sich von den Grossinvestoren des Agrobusiness hinter die Fichte fĂŒhren lassen, Dort lassen sie, und die exportorientierte Agropolitik der Bundesregierung, ihn verhungern. Von den gequĂ€lten Schweinen gar nicht zu reden ….
SelbstverstÀndlich gibt es Wege, aus diesem System rauszukommen. Es wÀren Wege mit weit weniger Schweinen.
In einem FAS-Text zur “GrĂŒnen Mauer” in der Sahelzone argumentiert eine Forscherin, es mĂŒssten auch weniger Menschen sein, gibt wenigstens zu, diese Sicht sei “heikel”. Angesichts einer Diskussion, die hinreichend den klimatischen Fussabdruck der Menschen dort und hier thematisiert hat, dĂŒrfte sie selbst, etwas spĂ€t, gemerkt haben, auf welchen Holzweg sie sich da begeben dĂŒrfte. Das Gute an Rebecca Hahns Reportage: die Ökologie selbst gibt Hinweise zur Lösung. Der Mensch muss sie nur wahrnehmen. Notwendige Bedingung: Kriegsvermeidung, Konfliktlösung, Frieden.
Das Virus – die Kapitalmaschine lernt nicht
Nach Ilkay GĂŒndogan (ManCity) ist nun auch Serge Gnabry (Fussballkonzern aus dem sĂŒddeutschen Raum) coronapositiv. Die Herren arbeiten bei den kapitalstĂ€rksten Adressen des Fussballbusiness, die an “Hygienekonzepten” jedenfalls nicht sparen mussten. So what? Alles kein Grund, das Rotieren der Kapitalmaschine Champions League zu stoppen. Die verheerenden Signale an die Öffentlichkeit sind den Betreibern und Profiteuren egal. In England wollen sie jetzt 16 € pay per View kassieren. Sie wollen nicht lernen, und glauben sich das immer noch leisten zu können.
Dass es anders geht, selbst bei einem MilliardĂ€r, zeigt der US-Amerikaner LeBron James, portrĂ€tiert von der Fachkraft JĂŒrgen Kalwa/FAZ.