Der grösste Kapitalvernichter ist der Krieg. Aber erklären Sie das mal dem Kapital. Ähnlich wie deutsche Politik für die Gefahren der Atomenergie, ist das Kapital zu doof zu verstehen, das deutsche besonders, wie das vergangene Jahrhundert bewiesen hat. Direkt nach dem Krieg als Kapitalvernichter folgen die Grosskapitalisten. Elon Musk ist so einer, der heute die Schlagzeilen beherrscht, weil er rund 7 Mrd. ins “Trockene” bringt, bevor seine Teslablase platzt. Aber ich habe hier noch einen für Sie.

Das liest sich irgendwie weit weg, Japan eben. Ein fataler Irrtum, dem auch die Mehrheit der deutschen Medienherde aufsitzt. Denn dieses Kapitalproblem sitzt direkt hier bei mir um die Ecke: bei der Deutschen Telekom AG. Das ist eine ziemlich laute Stille, oder was meinen Sie?

Wenn Sie diesen Blog schon länger – und womöglich gründlich ;-)? – lesen, dann ist Ihnen der Megakapitalvernichter Softbank schon mehrmals untergekommen. Er sammelt weltweit Unsummen, nicht nur in Bonn. Mein “Lieblings”-Verbrecher Mohammed Bin Salman ist mutmasslich mitbetroffen. Nicht alles am Kapitalismus ist also ungerecht. Ist Softbank mglw. von Vorbeben des chinesischen Kapitalismus mitbetroffen? Kann sein. Wäre auch nicht ungerecht. Wenn der jedoch explodieren sollte, wird das für Niemanden auf der Welt gut ausgehen.

Fussballvernichter

Die Softbank hatte vor wenigen Jahren in Handlungseinheit mit der Fifa angedroht, den Fussball zu fressen, was gewöhnlich mit dem Tod des Gegessenen endet. So weit ist es noch nicht gekommen.

Die abgelaufene Fussball-EM der Frauen hat sogar zu einer spürbaren Belebung dieses Geschäfts beigetragen. Wenn da nicht dieses Müffeln aus dem Videokeller gewesen wäre. Das weist auf den KO-Sieg des Business über den Sport hin. Schade eigentlich. Es sah so schön aus.

Über den/die Autor*in: Martin Böttger

Martin Böttger ist seit 2014 Herausgeber des Beueler-Extradienst. Sein Lebenslauf findet sich hier...
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