Unter der Zwischenüberschrift “Der neue Faschismus” sprach vor wenigen Wochen in einem Ort namens Herrsching Jürgen Trittin folgende analytische Klarstellung: “Die deutsche Presse beschäftigt sich gerne mit der scheinbaren Sprunghaftigkeit von Trump. Friedrich Merz und Nato-Generalsekretär Mark Rutte sind stolz darauf, wie einfühlsam sie Trump umgarnten ohne schlechte Laune auszulösen. Trump ist launisch, aber nicht sprunghaft. Trump baut planvoll das amerikanische politische System grundlegend um. Schritt für Schritt setzt die Trump-Administration das Project 2025 um. Erarbeitet von rechten Think-Tanks unter Leitung der Heritage Foundation ist dies die Blaupause für ein anderes Amerika. Es werden USA sein, in denen die Herrschaft des Rechts nichts mehr gilt.” Friedrich Merz hat offenbar dort abgeschrieben.
Sein Drehbuch erklärt Ihnen Antonia Groß/MDR-Altpapier: “Die Mär von der Sicherheit – Der Bundeskanzler provoziert eine Debatte, und nutzt das Versprechen einer vagen ‘Sicherheit’ für seine Agenda. Medien tragen dazu bei, dass das funktioniert – Fakten hin oder her.”
Mein Vorschlag: alle Nicht-Biodeutschen machen mal eine Woche frei, wie damals Islands Frauen. Damit alle mal das Stadtbild sehen.
Hier hat der vernagelte Westfale und Sauerländer mit dem weltläufigen Blackrock-Manager fusioniert. Und beim Bundeskanzler erlebt die Republik, was dabei “unten rauskommt” (zit. Helmut Kohl). Bei Merkel war es “vom Ende her denken”. Das war sauberer, insbesondere intellektuell.
Und was machen wir nun mit all den kriegstüchtigen gewalttätigen Männern?

Schreibe einen Kommentar