Die Rammstein-Welle geht auch an uns nicht vorüber. Ich muss zugeben, dass ich mich für deren Musik nie interessiert habe. Auch Menschenansammlungen dieser Art meide ich – ausser gelegentlich im Fussballstadion. Relevant ist aber die Arbeitsweise der Medien, die hier beispielhaft zu erkennen ist. Bei anderen Themen agieren sie ja auch, wie sie agieren.

So sieht das auch Reinhard Olschanski: “Zur Rammstein-Debatte – Kleine Metareflexion”. Und ich in “Unsexy”, wo es neben dem Fall Lindemann noch um Baerbocks Lateinamerika-Reise und John F. Kennedy geht.

Sexier dagegen ist, wie der geschätzte Kollege Klaus Ott/SZ seit längerem Markus Söder auf die Rolle nimmt (meistens digital eingemauert, aber heute nicht). Das behandle ich in Glück gehabt – Klimaanlagen, Stammstrecken, Stolperfallen, kleine und grosse / Wundersame Bahn CLVI”. Und kein Mitleid mit Berlin!

Haben Sie gestern das schlechte Länderspiel geguckt? 5 Mio. haben es getan, halb so viele wie einen “Tatort”. Ich war nicht dabei. Dafür Millionen Gebührengelder den Mafiosi hinterherwerfen? Rundfunkräte und -rätinnen: nehmt Vernunft an.

Freundliche Grüße

Martin Böttger

Über Martin Böttger:

Martin Böttger ist seit 2014 Herausgeber des Beueler-Extradienst. Sein Lebenslauf findet sich hier...
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