Beueler-Extradienst

Meldungen und Meinungen aus Beuel und der Welt

Autor: Martin Böttger (Seite 2 von 380)

Mit Misserfolgen abrechnen

Von einer Albanerin können wir noch was lernen

Besonders abgedrehte westdeutsche “maoistische” Sekten haben es in den 70ern getan: von einem despotischen albanischen Führer lernen. Die Geschichte ist vernünftigerweise über die hinweg gegangen. Die “Gartenhaltung” für Männer war noch nicht erfunden. Nun meldet sich eine albanische Professorin aus dem Auge des neoliberalen Kapitalismus in London. Und von der können wir noch was lernen. Weiterlesen

Frauen büssen Männermurks

Warum nur?

Das (zweite) Frauenteam von Borussia Mönchengladbach unterlag gestern den Spitzenreiterinnen der Regionalliga West, den Frauen aus der Stadt mit dem Colonius (ebenfalls zweites Team des Vereins), und muss nun die Liga verlassen. Nach unten. Seit den Nullerjahren spielt die erste Auswahl Zweite Liga, wenn auch nur mit grösster Mühe. Eine der Spielerinnen lernte ich persönlich kennen, als sie Praktikum bei den Grünen im NRW-Landtag machte. Danach ging es in den Fahrstuhl … Weiterlesen

Besser als Bayern

Wie es besser geht als bei den Bayern, das wussten wir im Ruhrpott schon, als ich dort aufwuchs (1957-1976). Gestern wussten es Mikel Arteta und der FC Arsenal des Trump-Finanziers Stan Kroenke. Sie zeigten, wie mann gegen die Qatar-Milliarden spielen muss. Schön ist was Anderes. Und ein aus Leverkusen zugewanderter angeblicher “Hoffnungsträger” liess sich im entscheidenden Moment, kurz vor dem Pausenpfiff intelligent freigespielt, abgrätschen. Weiterlesen

Der Immobilien-Affären-OB

Das haben sich Bonns Wähler*innen selbst eingebrockt – und die Grünen, die sie in Unkenntnis liessen

mit Update nachmittags

Das Ungemach ist da. Der einstige Pressesprecher der in unserer Stadt allseits beliebten Bundesanstalt für Immobilienaufgaben hat es zum Oberbürgermeister von Bonn gebracht. Diese Anstalt bekam von ihrer Besitzerin, der neoliberal orientierten Bundesregierung mit ihrem Finanzminister Schäuble, die Aufgabe zugeteilt, zur “Schwarzen Null” beizutragen, also: für Cashflow sorgen. Das tat sie und tut es immer noch, wie es die Bundesregierung pflegt: Weiterlesen

Berufswege

Vielleicht muss ich vernünftigerweise vorausschicken, was Klaus Raab/MDR-Altpapier gestern zur Medienkritik schrieb: Ausgewogenheit kann man nicht mit dem Zollstock messen – Ein neues wissenschaftliches Gutachten beschäftigt sich mit Ausgewogenheit und Vielfalt der Medien – und liefert gute Anstöße, genauer hinzusehen, wenn wieder jemand allzu simple Medienkritik in ein Mikrofon koffert.” Erschwerend kommt allerdings hinzu, da hat die von ihm selbst zitierte Frau Wagenknecht einen Punkt, Weiterlesen

Ungeziefer

Gilbert Kolonko, obwohl derzeit mit Buchschreiben beschäftigt, liefert Neues aus Indien: Die Kakerlaken-Partei – In Indien fängt die Jugend an sich zu wehren und auch im Westen widersetzen sich junge Menschen auf ihre Art”.

Und wie sollen wir unter diesen Umständen diese Familie bezeichnen? Dennis Glismann/netzpolitik: “Hype um Prognosemärkte hält an: Wetten, dass Familie Trump gewinnt”. Das bestätigt voll diese Diagnose. Weiterlesen

Insel säuft ab

Kleinbritannien – kleiner und kleiner – aber Atommacht!

Wenn eine Atommacht zerfällt, wird es lebensgefährlich. Für alle. Fragen Sie mal die Ukrainer*innen. Und die zahllosen toten jungen Russen. Vor knapp zwei Wochen hatte ich vor dem “Balken im Strategenauge” gewarnt. Die europäischen Atommächte stehen auf der Speisekarte des Faschismus. Neurentnerin Annette Dittert/Blätter, ein schwerer Verlust für die ARD, weiss davon: Weiterlesen

Schröder liefert

Nein nicht der Ex-Bundeskanzler – Sie können sich beruhigen: Borussia Mönchengladbach

Die FAZ fragt, wo ein gewisser Bernd Neuendorf ist. Wer will das wissen? Ich kenn’ keinen. RWE bleibt in der 3. Liga. 15 Spieler sollen gehen. Wie soll so ein Team entstehen? Eine Frage, die meinen Opa interessierte, der 1974 starb, und mir die Fussballmacke vererbte. Aber nicht RWE (darunter leidet Küppi). Auf seinem Schwarz-Weiss-Fernseher sah ich 1965 sonntags in der Regionalliga West Günter Netzer (17 Tore), Jupp Heynckes (24 Tore), Bernd Rupp (25 Tore) und im Tor den Ex-Schalker Manfred Orzessek zaubern. Sie machten mich süchtig. Und ich bereue immer noch nichts. Weiterlesen

Alles Dasselbe?

“Die Jugend liebt heutzutage den Luxus.”

“Sie hat schlechte Manieren, verachtet die Autorität, hat keinen Respekt vor den älteren Leuten und schwatzt, wo sie arbeiten sollte. Die jungen Leute stehen nicht mehr auf, wenn Ältere das Zimmer betreten. Sie widersprechen ihren Eltern, schwadronieren in der Gesellschaft, verschlingen bei Tisch die Süßspeisen, legen die Beine übereinander und tyrannisieren ihre Lehrer.” Diese Klage von ihm hier ist jetzt mindestens 2425 Jahre alt. Das muss dem Folgenden vorausgeschickt werden. Weiterlesen

Affenscheisse

“Immer öfter begegnen inzwischen auch wir unserem Endgegner: uns selbst”

So sprach Friedrich Küppersbusch bei schönstem Sommerabendwetter vor 2,8 Mio. Zuschauer*inne*n als “Irgendwer mit Medien” in der “heute-show” (ab Minute 10); eine der stärkeren Ausgaben dieses nicht immer erträglichen Satireformats. Leute vom Fach stellten tags darauf die These auf, der gute Mann denke nicht nur zu schnell, er spreche auch so. Da sind Mediathek-Zuschauer*innen im Vorteil: mit 0,75 Geschwindigkeit klappts auch für die Älteren. Weiterlesen

“Ich funktioniere weiter”

Unmittelbar nach seiner Absendung durch den Deutschlandfunk war dieser Text sofort Gesprächsthema in meinem Freund*innenkreis:

Mariel McLaughlin: Ich bin dann mal tanzen! – Wie wir uns der dystopischen Gegenwart stellen – Klimakatastrophe, Kriege und Wiedererstarken autoritärer Ideologien – die Gegenwart trägt dystopische Züge. Und wir gehen shoppen, belegen Achtsamkeitsseminare oder schuften für die teure Miete. Können wir uns daran gewöhnen, in zwei Welten zu leben?” Weiterlesen

Das amüsiert mich

Mitleid! – FAZ verteidigt den armen Merz gegen die böse Merkel (inkl. Wundersame Bahn CCXLV)

Mann gönnt sich ja sonst nichts. Wenn es für Linke in Deutschland schon lange nichts mehr zu lachen gibt – ausser hoffentlich in New York – dann gönnte ich mir bei meiner jüngsten Bahnreise wenigstens für 11 Mark eine gedruckte FAS, die ich einstmals achtete, als sie noch sonntags erschien, einen ernstzunehmenden Sportteil und ein interessantes Feuilleton hatte. Die Jüngeren können das nicht wissen, war ‘ne schöne Zeit. Weiterlesen

Strafe muss sein

Auch eine Art Widerstand: Milliardärsspielzeuge teurer machen

“Rechtssein muss bestraft werden” sagte vor vielen Jahrzehnten der NRW-Jungdemokraten-Landesvorsitzende Thilo Schelling, als wir im Jungdemokraten-Bundeshauptausschuss im Hotel “Krone” in Bingen, direkt neben den Bahngleisen, Hanspeter Knirsch und Michsel Kleff zum Rücktritt aus dem Bundesvorstand trieben. Egon Bahr hatte kurz zuvor den späteren FroG (“Friends of Gerd”) Klaus-Uwe Benneter als Juso-Bundesvorsitzenden abgesetzt und aus der (anderen) Partei geschmissen. Weiterlesen

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