Helmut Lorscheid fragt, einen Linken-MdB zitierend: “Regieren uns Wahnsinnige?”. Schön wärs.
Sorgen mache ich mir um Christian Wolf: “Digitaler Wochenrückblick 12. April 2026”. Weiterlesen
Helmut Lorscheid fragt, einen Linken-MdB zitierend: “Regieren uns Wahnsinnige?”. Schön wärs.
Sorgen mache ich mir um Christian Wolf: “Digitaler Wochenrückblick 12. April 2026”. Weiterlesen
Der Nordkorea-Experte Mathias Döpfner hätte sooo gerne kulturellen Anschluss an das, was er für die Weltherrschaft hält: die Make-America-Great-Again-Welt (“Trump zuhören!”). Für “One Billion $” (zu deutsch nur eine Milliarde) hat der das Online-“Eliten”-Organ Politico gekauft. Bzw. seine betagte Geschäftspartnerin, die ihn machen lässt. Nun kamen nochmal über 600 Mio. für eine Zeitung dazu, den britischen “Telegraph”. Weiterlesen
Mit 15 war sie schon auf dem Landsitz eines weltbekannten Epstein-Kumpels. In Begleitung der Eltern. Jetzt will sie First Lady von Frankreich werden. Ich glaube, die auf dem Foto links, oder? Erfahren habe ich das heute hier. Ein klassischer französischer Konter. Unter Gesinnungsgeschwistern. Weiterlesen
“Kriegsgefahr nicht gebannt – Wo bleibt die UNO?” von Roland Appel – das Thema, das der Welt den Schlaf raubt.
Heiner Jüttner erklärt in seiner bewährten Gründlichkeit das “Tempolimit”, das auf deutschen Strassen zu oft fehlt, aber für den hiesigen gesellschaftlichen Wandel umso mehr Wirkung entfaltet. Verantwortlich die “Stümper:innen im Regierungsamt”, die Roland Appel dort verortet. Weiterlesen
“Ihr steht nicht im Stau – ihr seid der Stau!” – diese alte Volksweisheit wird heute in der Beueler City aufgefrischt. Pünktlich zum Ende der Osterferien und zum Wiederbeginn des Schulverkehrs begannen an der zentralen Beueler ÖPNV-Umsteigestelle Konrad-Adenauer-Platz die Gleisbauarbeiten. An der Stadtbahnhaltestelle der Linie 66 beanspruchen sie nicht nur das Gleisbett, sondern verengen auch den Autoverkehr der Sankt-Augustiner Strasse von vier auf zwei Spuren. Wenn ein Linienbus halten muss, ist alles zuende. Weiterlesen
mit Update nachmittags
So startete Arnd Zeigler gestern sein kleines Fachmagazin im WDR-Dritten. Freund Küppi war es vorbehalten, unter Auslassung spielentscheidender Buchstaben, auf Sabrina Wittmann (FC Ingolstadt) hinzuweisen, die “schon” seit zwei Jahren als Profitrainerin in der Dritten Liga amtiert, und bei Küppis RWE an diesem Wochenende drei Punkte ablieferte (1:4). Weiterlesen
Schützenkönig wird immer der (Mann, machen da auch Frauen mit?), der den finalen Schuss zum Absturz des Objekts abgibt. Der könnte nun Christian Stöcker/Sp-on sein, in einem Magazin, das dem Irrsinn der Aufmerksamkeitsökonomie täglich versucht ein Gesicht zu geben. Weiterlesen
Lutz Heuken war nach meiner Lesererinnerung in seinem Berufsleben, das sich bei der einst wichtigen und mächtigen WAZ abspielte, ein durchgehend anständiger Journalist. Unvergesslich bleibt mir, dass er sich Ende der 90er als Ressortchef und Leitartikler gegen den “völkerrechtswidrigen” (zit. der damals amtierende Kanzler Schröder) Kosovo-Feldzug der seinerzeit rot-grünen Bundesregierung und der Nato ausgesprochen hat. Auch heute gibt er im “Blog der Republik” seines früheren Arbeitskollegen Alfons Pieper Einschätzungen zum Ausdruck, denen ich und viele meiner Freund*inn*e*n folgen können. Darum benenne ich hier heute für mich eine Ausnahme. Weiterlesen
Martin Sonneborn und Adolf Winkelmann werden vom FAZ-Feuilleton gefeiert, selbstverständlich nur hinter digitalen Mauern. Sollte sie das beunruhigen? Das müssen sie selbst entscheiden. Winkelmann wird immerhin von Harald Staun porträtiert, einem der wenigen intellektuell geschäftsfähigen Autor*inn*en dort. Vor 15 Jahren habe ich Winkelmann selbst interviewt, weil ich sein Lebenswerk sehr verehre. Schön, dass er noch lebt. Aber es geht weit dümmer, als diesen Systemclowns Beachtung zu schenken. Weiterlesen
“Pflege ist die größte Sorge”, weiss Daniel Behruzi/ver.di-publik, “Pflegeversicherung — Umfragen zeigen: Die Menschen wollen grundlegende Reformen, die die Pflege sichern. Die Politik muss handeln”. Weiterlesen
mit Update nachmittags
Wenige Monate vor der für Donald Trump spielentscheidenden Fussball-WM meldet sich die Südamerika-Abteilung der Fifamafia zu Wort, mit dem passenden Schlusswort des deutschen Sportinformationsdienstes sid: “Aus den FIFA-Mitgliedsverbänden ist dagegen keine Kritik an Infantino zu vernehmen.” Das gilt auch und besonders für die deutsche (DFB) und europäische Sektion (Uefa) dieser kriminellen Vereinigung, die aufs Engste mit der Wettmafia ökonomisch liiert ist. Weiterlesen
Anne Wilkening gibt in einem Interview mit ver.di-publik wichtige Hinweise. Das Problem ist grösser, als die meisten denken. Denn alles, was Frau Wilkening an Suchtgefahren beschreibt, gilt für Menschen jeden Alters. Sie vergleicht die Gefahren mit Kokain. Kokainhandel ist verboten. Die Milliardäre, die vergleichbare Medien zur eigenen grenzenlosen Bereicherung und Herrschaftssicherung einsetzen, sind dagegen nicht verboten, sondern kreieren selbst Geschäftsmodelle und Gesetze. Und bekommen es von der herrschenden Politik vorne und hinten reingeschoben … Weiterlesen
… ist in diesen Tagen sehr viel politische Vernunft. Ein Vernünftiger war lebenslang Joachim “Jo” Scheffer, dem Roland Appel nachruft: “Ein liberaler Freund wird sehr vermisst”.
Hilfsangebote vermisst Annette Jensen/ver.di-publik stellvertretend für Millionen Betroffene: “Ängste und Depressionen – Das Leid der jungen Generation – Copsy-Studie — Ängste und Depressionen sind unter Kindern und Jugendlichen weit verbreitet. Doch es gibt zu wenig psychologische Hilfsangebote”.
Friedrich Küppersbusch und sein Team vermissen sie ganz sicher nicht: “Kommt die Atombombe?” – hat sich die Welt gestern noch gefragt. Ich fasse das, was die europäische Welt dazu geleistet hat, in Anlehnung an Andreas Zumach so zusammen: “Peinlich devot II – Aber Journalismus ist möglich”.
“Insider berichten” dazu in einem ausführlichen Interview mit Constanze Kurz/netzpolitik – “Grundrechte: Zwei Insider berichten vom Europäischen Datenschutzbeauftragten”.
Rheinpegel Bonn 218cm.
Freundliche Grüße
Martin Böttger
Küppi meinte eben, “wenn einem dazu nichts mehr einfällt, ist man noch nicht zynisch geworden”. So gesehen sieht das hier bei mir nicht gut aus. Aber zunächst das Positive.
Journalismus ist möglich. Sogar bei der taz. Das beweisen: Weiterlesen
“Im Netz der Scammer” die Reportage von Mathias Peer/ver.di-publik. “Scam-Fabriken — Südostasien ist zum Zentrum einer globalen Betrugsindustrie geworden, die Milliardensummen erwirtschaftet. Dahinter steht ein System, das sich auf Korruption, Gewalt und Einschüchterung stützt – von inzwischen hunderttausenden Zwangsarbeiter*innen”. Weiterlesen
Einerseits ist es ermüdend. Nicht zum ersten Mal schreibt Christiane Voges/telepolis: “Ukraine-Krieg und Iran-Krieg: Wie Medien mit zweierlei Maß berichten – Ein Essay über Framing, Wortwahl und Doppelstandards: Warum der Ukraine-Krieg klar benannt wird – und der Angriff auf Iran sprachlich verschwimmt.” Ermüdend für mich als Bescheidwisser, vielleicht auch für sie als Autorin (bei dem bescheidenen Honorar). Überflüssig ist es nicht. Weiterlesen
Charlotte Wiedemann: “Das Gift der Gewöhnung – Folgen des Irankriegs: Um Iran wird ein Weltkrieg neuen Typs geführt: Bomben auf ziviles Leben sind heute Absicht. Wer dem nicht widerspricht, hat keinen moralischen Kompass.” Reinhard Olschanski: “Performatives Schlafwandeln – Trumps gelockerter Wirklichkeitsbezug”. Sie wollen nicht sterben: “Iraner*innen – auch nicht dümmer als wir”, weder für das Gute noch für das Böse. Reinhard Olschanski über “Kritik und philosophische Engführung – Zum Tod von Jürgen Habermas”. Und “Die Männerkrise – Männer machen ihre Fakten selbst”.
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Nach heutiger Durchsicht diverser Onlinemedien war nur ein menschenrechtlich adäquater Schluss möglich: der der exzellent gealterten Oberhausener Kabarettistin Gerburg Jahnke: “Ich bevorzuge für Männer die Gartenhaltung.” Hier alles nachzuhören beim alten Fritz (71, genauso gut gealtert), Sie werden es nicht bereuen. Und ein bemerkenswerter menschenrechtlicher Fortschritt gegenüber diesen bedauernswerten Ex-Artgenossen. Weiterlesen
Deutsche Kriegsdienstverweigerer und -innen wollen nicht töten. Und natürlich auch nicht sterben. Iraner*innen – entgegen der herrschenden Medienpropaganda – auch nicht. Ganz im Gegensatz zu den freiheitskämpfenden Ukrainer*innen. Obwohl: viele von ihnen wollen auch nicht sterben, es ist nur teurer als bei uns. Aber zurück zu den Iraner*innen, die auch nicht für die Guten und ihr Herzensanliegen sterben wollen. Weiterlesen
mit Update 7.4.
Ohne solche Redakteur*inn*e*n wäre das TV schon lange tot. Sie haben es gross gemacht, zum zeitweise zentralen und mächtigsten Medium der BRD, das auch in der DDR ausgiebig konsumiert wurde. Das German Television. Sie sind heute fast vergessen, weil sie uneitel kreative Arbeit gemacht haben: Stoffe entwickeln, Bühnen bauen, das Senden gegen ignorante kenntnisfreie Chefs durchsetzen, sich still freuen, wenn sich Erfolg einstellt und Stars geboren werden. Horst Königstein (NDR) war so einer, Heidi Steinhaus (WDR, Schimanski-“Tatorte”, noch nicht mal mit Wikipedia-Eintrag) und ganz sicher auch Silvia Koller, ohne die es die gegenwärtigen Oster-Feierlichkeiten nicht geben würde. Aber wer erinnert an sie? Weiterlesen
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