Beueler-Extradienst

Meldungen und Meinungen aus Beuel und der Welt

Autor: Martin Böttger (Seite 2 von 380)

Kalküle und Rechnungen

Esther Menhard/netzpolitik: Rechenzentren in der EU – Stromfresser sollen uns souverän machen”. Solche Rechenzentren könnten politisch die nächsten “AKWs” werden in den Bürgerkriegen der Zukunft um die begrenzten Ressourcen (bitte achten Sie immer unten auf den Rheinpegel). Vincent Först//netzpolitik kommentiert in seiner Sonntagskolumne die Welt des Onlineshoppings: “Trugbild: Schöne (un-)heile Welt”.

Roland Appel zur Rechtsextreme Flüchtlingspolitik – von CSU und Co”. Weiterlesen

Dokumentarperlen?

Morgen auf Arte und schon verfügbar

Hochrelevant scheint mir das hier von Marcus Fitsch/MDR: Digital Aliens: Die neue Ungleichheit – zeigt, wie Digitalisierung Gesellschaften neu ordnet. Teilhabe hängt zunehmend von Zugang, Kompetenzen und Algorithmen ab. Millionen scheitern an digitalen Systemen, während automatisierte Entscheidungen unseren Alltag prägen. Expertinnen und Experten analysieren Macht und Risiken – und fragen: Wie kann gerechte Teilhabe entstehen?” 90 min. Verfügbar bis 6.9. Weiterlesen

The Winner is Bahn&Rad

Im absehbaren Bonner Stau-Desaster – Wundersame Bahn CCXLVI

Das Geheule um die kaputte Nordbrücke ist gross. Der menschenführungsuntalentierte Oberbürgermeister soll eine “Taskforce” eingerichtet haben. Leute, die seine Videoclips angucken, beschreiben es als lustiger als die heute-show. Der Bundesverkehrsminister, dessen Namen niemand kennt, reist an, um mitzuteilen, dass die Sache ganz, ganz wichtig sei. Derweil kochen die echten Menschen, die auf die falsche Rheinseite oder von ihr weg wollen, über. Die abgewählte grüne Oberbürgermeisterin Katja Dörner kann drei Kreuze machen dafür, dass sie ihr Amt nicht weiterführen musste. Weiterlesen

Selbstreferentielles Pathos

Bei Wenders bin ich immer eingeschlafen – Frau Kinski nackt gabs im Tatort, oder?

In meiner WG (1977-1998) gab es einen Wenders-Fan. Wenn der sich an der TV-Fernbedienung durchsetzte, war für mich das Einschlafen in der gemütlichen Sperrmüll-Sitzgarnitur in unserem auch im Hochsommer gut gekühlten TV-Keller nicht zu verhindern. Für WMs und EMs ging ich in die Kneipe. Eine Frau Kinski nackt habe ich in irgendeinem Herrenmagazin als Jugendlicher gesehen, es war aber wohl eine Stiefmutter von Nastassja. Die Familie war offenbar sehr exhibitionistisch orientiert. Sie hatten wohl nichts anderes gelernt und brauchten das Geld. Und eine Hauptrolle im damals schon erfolgreichen Strassenfeger “Tatort” half gewiss aus dem Gröbsten raus. Weiterlesen

Mit Misserfolgen abrechnen

Von einer Albanerin können wir noch was lernen

Besonders abgedrehte westdeutsche “maoistische” Sekten haben es in den 70ern getan: von einem despotischen albanischen Führer lernen. Die Geschichte ist vernünftigerweise über die hinweg gegangen. Die “Gartenhaltung” für Männer war noch nicht erfunden. Nun meldet sich eine albanische Professorin aus dem Auge des neoliberalen Kapitalismus in London. Und von der können wir noch was lernen. Weiterlesen

Frauen büssen Männermurks

Warum nur?

Das (zweite) Frauenteam von Borussia Mönchengladbach unterlag gestern den Spitzenreiterinnen der Regionalliga West, den Frauen aus der Stadt mit dem Colonius (ebenfalls zweites Team des Vereins), und muss nun die Liga verlassen. Nach unten. Seit den Nullerjahren spielt die erste Auswahl Zweite Liga, wenn auch nur mit grösster Mühe. Eine der Spielerinnen lernte ich persönlich kennen, als sie Praktikum bei den Grünen im NRW-Landtag machte. Danach ging es in den Fahrstuhl … Weiterlesen

Besser als Bayern

Wie es besser geht als bei den Bayern, das wussten wir im Ruhrpott schon, als ich dort aufwuchs (1957-1976). Gestern wussten es Mikel Arteta und der FC Arsenal des Trump-Finanziers Stan Kroenke. Sie zeigten, wie mann gegen die Qatar-Milliarden spielen muss. Schön ist was Anderes. Und ein aus Leverkusen zugewanderter angeblicher “Hoffnungsträger” liess sich im entscheidenden Moment, kurz vor dem Pausenpfiff intelligent freigespielt, abgrätschen. Weiterlesen

Der Immobilien-Affären-OB

Das haben sich Bonns Wähler*innen selbst eingebrockt – und die Grünen, die sie in Unkenntnis liessen

mit Update nachmittags

Das Ungemach ist da. Der einstige Pressesprecher der in unserer Stadt allseits beliebten Bundesanstalt für Immobilienaufgaben hat es zum Oberbürgermeister von Bonn gebracht. Diese Anstalt bekam von ihrer Besitzerin, der neoliberal orientierten Bundesregierung mit ihrem Finanzminister Schäuble, die Aufgabe zugeteilt, zur “Schwarzen Null” beizutragen, also: für Cashflow sorgen. Das tat sie und tut es immer noch, wie es die Bundesregierung pflegt: Weiterlesen

Berufswege

Vielleicht muss ich vernünftigerweise vorausschicken, was Klaus Raab/MDR-Altpapier gestern zur Medienkritik schrieb: Ausgewogenheit kann man nicht mit dem Zollstock messen – Ein neues wissenschaftliches Gutachten beschäftigt sich mit Ausgewogenheit und Vielfalt der Medien – und liefert gute Anstöße, genauer hinzusehen, wenn wieder jemand allzu simple Medienkritik in ein Mikrofon koffert.” Erschwerend kommt allerdings hinzu, da hat die von ihm selbst zitierte Frau Wagenknecht einen Punkt, Weiterlesen

Ungeziefer

Gilbert Kolonko, obwohl derzeit mit Buchschreiben beschäftigt, liefert Neues aus Indien: Die Kakerlaken-Partei – In Indien fängt die Jugend an sich zu wehren und auch im Westen widersetzen sich junge Menschen auf ihre Art”.

Und wie sollen wir unter diesen Umständen diese Familie bezeichnen? Dennis Glismann/netzpolitik: “Hype um Prognosemärkte hält an: Wetten, dass Familie Trump gewinnt”. Das bestätigt voll diese Diagnose. Weiterlesen

Insel säuft ab

Kleinbritannien – kleiner und kleiner – aber Atommacht!

Wenn eine Atommacht zerfällt, wird es lebensgefährlich. Für alle. Fragen Sie mal die Ukrainer*innen. Und die zahllosen toten jungen Russen. Vor knapp zwei Wochen hatte ich vor dem “Balken im Strategenauge” gewarnt. Die europäischen Atommächte stehen auf der Speisekarte des Faschismus. Neurentnerin Annette Dittert/Blätter, ein schwerer Verlust für die ARD, weiss davon: Weiterlesen

Schröder liefert

Nein nicht der Ex-Bundeskanzler – Sie können sich beruhigen: Borussia Mönchengladbach

Die FAZ fragt, wo ein gewisser Bernd Neuendorf ist. Wer will das wissen? Ich kenn’ keinen. RWE bleibt in der 3. Liga. 15 Spieler sollen gehen. Wie soll so ein Team entstehen? Eine Frage, die meinen Opa interessierte, der 1974 starb, und mir die Fussballmacke vererbte. Aber nicht RWE (darunter leidet Küppi). Auf seinem Schwarz-Weiss-Fernseher sah ich 1965 sonntags in der Regionalliga West Günter Netzer (17 Tore), Jupp Heynckes (24 Tore), Bernd Rupp (25 Tore) und im Tor den Ex-Schalker Manfred Orzessek zaubern. Sie machten mich süchtig. Und ich bereue immer noch nichts. Weiterlesen

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