Beueler Extradienst

Meldungen & Meinungen aus Beuel und der Welt

Schlagwort: Dortmund (Seite 1 von 4)

Naziaufmarsch in Remagen

von Annette Hauschild
GegenbĂŒndnis stellt Aktionen zum Tag der Demokratie diesmal online

Ausgerechnet am Tag der Demokratie, Samstag den 14. November, zelebrierten etwa 90 Faschisten wie jedes Jahr in Remagen ihre jĂ€hrliche Propaganda-Gedenkveranstaltung fĂŒr Soldaten, Hitlerjungen und Waffen-SS, die im FrĂŒhjahr 1945 in alliierten Kriegsgefangenenlagern verstorben waren. 800 Gegendemonstranten stellten sich ihnen entgegen, mit Menschenkette, Demo und Sitzblockade. Weiterlesen…

GefÀhrliches Tauwetter

Und: die fremden Medien-Onkel (und -Tanten)
Als Fahrradfahrer mag ich Tauwetter weit lieber als Schnee und Eis, bin also im Rheinland richtig. Zweifellos ist dennoch das Tauwetter weit weg, an den Polen, wo mich selbst Kreuzfahrtschiffe nie hinlocken könnten, gefĂ€hrlich. Nicht weniger, wenn es in Grönland, Sibirien und Kanada Permafrostböden auftaut und Unmengen an klimaschĂ€dlichem Methan freisetzt. Kurzfristig noch gefĂ€hrlicher ist es, wenn “eingefrorene Konflikte” wieder heisslaufen.Weiterlesen…

Langer Lauf

Von GĂŒnter Bannas
Am Anfang war MĂŒlheim an der Ruhr, 1994. In Bonn regierte Helmut Kohl mit der FDP. Joschka Fischer trimmte seine Partei auf SPD-Koalitionskurs. So wie Kohl mit den GrĂŒnen, wollte auch Fischer mit der CDU nichts zu tun haben. „Rot-grĂŒnes Chaos“ stand gegen „Der Alte muss weg“. Tertium non datur? Am Rande des Ruhrgebiets aber geschah Ungeheuerliches. Im Stadtrat wurde ein schwarz-grĂŒnes BĂŒndnis geschmiedet, das erste in einer deutschen Großstadt.Weiterlesen…

Faule SĂ€cke

“Ein bisschen ĂŒberzogen kritisiert” habe er die, meint der alte Gerhard Schröder heute. Es könnten die Kinder sein, die selbst Ă€lteste SĂ€cke schlauer machen. Der alte Kerl wird heute portrĂ€tiert auf Arte von Torsten Körner. Von Letzterem halte ich recht viel, weil er mir durch durchdachte Medienkritiken auffiel. Ob er was zu zeigen weiss, was ich noch nicht weiss?
Viel Zeit bleibt ihm nicht (Mediathek nur einen Monat), weil ich dann zur Anstalt wechseln muss,Weiterlesen…

Fussballstadien abreissen

Logische Folge der Abschaffung des “12. Manns” – Neue BegrĂŒnungs- und Wohnungsbaupotenziale
Bei Sky in MĂŒnchen haben sie zurecht Angst um ihre ArbeitsplĂ€tze. Sie gehören seit einiger Zeit dem Comcast-Konzern in den USA. Der ist nicht so reaktionĂ€r-missionarisch gepolt, wie der Vorbesitzer und Trump-Buddy Rupert Murdoch (88), und also “nur” an Profit interessiert. Das ist fĂŒr abhĂ€ngig BeschĂ€ftigte immer gefĂ€hrlich. Also prahlen sie mit gut 3 Mio., die gestern Fussball geglotzt hĂ€tten. Mager.Weiterlesen…

Virus – wenn Politikerangst auf Lebenswirklichkeit trifft

Heute erwartet eine gute Freundin ein Laborergebnis. Wenn es “positiv” ist, werde ich selbst zur “Kontaktperson” einer “Kontaktperson”. Wenn es “negativ” ist, ist es ein gutes Zeugnis, zunĂ€chst fĂŒr sie, sich richtig verhalten zu haben: keine KörperflĂŒssigkeiten austauschen, kein HĂ€ndeschĂŒtteln, sich nicht Anhusten oder -niesen, alles immer gut waschen und sterilisieren. Bei unseren Politiker*inne*n klappt das leider kaum.
Ihnen geht es um Symbolik. Von der Lebenswirklichkeit verstehen sie nichts.Weiterlesen…

OsnabrĂŒck – wo der ÖPNV noch Spaß macht

Wundersame Bahn XXXIX

Es gibt noch Erfreuliches vom Bahn- und Busfahren. Ich bin vergangenen Freitag, also am 22.11.19 fĂŒr knapp 22 Euro mit einem IC von Wuppertal nach OsnabrĂŒck gefahren. Durchgehender IC 2024 in Richtung Hamburg, meine Strecke fĂŒhrte von Wuppertal bis OsnabrĂŒck. GenĂŒgend Platz im Waggon, ein Traum – funktionierende Heizung und Toiletten, auch wĂ€hrend der Fahrt keine VerspĂ€tung. Wirklich pĂŒnktliche Ankunft. Schön, dass ich das noch erleben durfte. Solchermaßen verwöhnt Weiterlesen…

Wundersamer BVB – Wundersame Bahn XXXVIII

Freitags auf der Deutschen Bahn – das ist immer ein Abenteuer. Gestern im IC nach Essen. Wegen ÜberfĂŒllung, schon auf dem engen Bahnsteig (Gleis 2 + 3) im Bonner Hbf. habe ich pendlerzielsicher auf direktem Weg das Bordbistro angepeilt. Das GeĂŒsecurry mit 10 Ct. Spende fĂŒr den Regenwald war vorrĂ€tig. Im Bistrowagen funktionierte die Technik. Was will der Fahrgast mehr?
An meinem Tisch eine Dame auf dem Weg von Bad Godesberg nach DĂŒsseldorf. Sie stöhnt ĂŒber die ZustĂ€nde am Godesberger Bahnhof, ewige Baustelle, keine Toilette, aber immerhinWeiterlesen…

BVB: falsch eingekauft – aber danke!

In Deutschlands Fussballhauptstadt ist Krise. Vor der Saison haben alle businessbegleitenden Medien die GenialitĂ€t der Dortmunder Einkaufspolitik – im Gegensatz zu dem schlĂ€frig-gestrigen Kriminellen Hoeness – gefeiert: Paco AlcĂĄcer 20 Mio., Julian Brandt 25 Mio., Nico Schulz 25 Mio., Thorgan Hazard 25 Mio., Mats Hummels 30 Mio., zusammen weit ĂŒber 100 Mio. FĂŒr alle, die keine Ahnung von Fussball haben, ergab sich daraus rechnerisch zwingend: Meister wird nur der BVB.Weiterlesen…

RAF-Terrorismus böse – Neonazi-Terrorismus eine Bagatelle?

Zugegeben, ich bin inzwischen ein paar Tage Ă€lter, als manche Verfassungs”schĂŒtzer”- ebenso wie Seehofer und alle anderen Innenminister – und kann mich noch an den “deutschen Herbst” erinnern. Die RAF hatte einige “ReprĂ€sentanten des Staates” wie sie es nannte, entfĂŒhrt und ermordet. Das Ergebnis war, dass ich als Student und Landesvorsitzender der Jungdemokraten etwa dreimal pro Woche auf der B 27 zwischen TĂŒbingen und Stuttgart in die MĂŒndung von mindestens einer “UZI”, damalige Maschinenpistole der Polizei, schauen durfte, stĂ€ndig wurden Studenten-WGs der mutmaßlichen “Sympathisantenszene” durchsucht, zum Teil unbeteiligte Menschen verhaftet, wie die Frankfurter Studentin Eleonore Pönsgen, die nach dem Mord an JĂŒrgen Ponto unschuldig eingesperrt wurde.Weiterlesen…

Gebt den Kindern das Kommando

Deutscher Grosskapital-Adel will von der Welt nichts mehr wissen
Armes Dortmund. Wochenlang kein Fussball. Dennoch eine wachsende Verletztenliste beim BVB (Brandt, BĂŒrki, Hazard … gut gedealt, Max Eberl!). Und jetzt wollen die #fridaysforfuture-Kinder auch noch den Strassenverkehr stören. Es bleibt einem auch nichts erspart. Schreckensbleich wurde ich nach dem Öffnen der Startseite der Online-FAZ: wurde die auch ĂŒbernommen? Aufmacher ein Gastbeitrag von ebendieser Jugendbande. Doch gemach …:Weiterlesen…

Hamburg / Dortmund / Berlin

“Wem gehört Hamburg?”, kĂŒrzlich hier noch von mir gelobt, hat den Grimme-Online-Award gewonnen. Kannich nix dafĂŒr, aber GlĂŒckwunsch!
Ein sehr realistisches Dortmund-PortrĂ€t liefert der von mir seit meiner DĂŒsseldorfer Arbeitszeit hochgeschĂ€tzte Andreas Wyputta/taz.
Stefan Reinecke/taz kommentiert den Berliner Mietendeckel absolut zutreffend, lĂ€sst allerdings auch schon Böses ahnen, was zukĂŒnftiges rot-rot-GrĂŒnes Regieren betrifft.

Paywall-Maurer – lest das!

Das ist das Gegenteil von Clickbaiting. Paywall-Maurer (Frauen dabei?) gibt es in deutschen MedienhĂ€usern vielleicht 20. Sie versuchen durch Informationsprohibition Geld zu verdienen, im Auftrag von 5-6 MilliardĂ€rsfamilien, denen diese MedienhĂ€user gehören. Ich habe eine schlechte Nachricht fĂŒr Euch. Bzw. die UniversitĂ€t Oxford und das “Reuters Institute” als Teil des Agenturkonzern Reuters. Es hat alles keinen Zweck. Können Sie Englisch? Dann erfahren Sie hier, wie sich Medien- und Nachrichtennutzung weltweit entwickeln,Weiterlesen…

Wahlsonntag: ĂŒbersehene Details und verdeckte Krisen

Um sich selbst mit Details vertraut zu machen, kann ich diese interaktive Wahlanalyse der FAZ empfehlen. In ihrem Begleittext hat sie einen Witz versteckt, den ich sofort enthĂŒllen will: die FAZ zĂ€hlt Bonn zu “den StĂ€dten, in denen die SPD traditionell stark war”. Offen lĂ€sst Autor Timo Steppat, an welches Jahrhundert er dabei gedacht hat. Ich kann mich an keins erinnern. Aber ich bin ja auch im Ruhrgebiet aufgewachsen, und bin andere MassstĂ€be gewöhnt.Weiterlesen…

Dortmund, die Fussballhauptstadt

Ich glaube nicht, dass der BVB morgen Meister wird. Ich glaube auch nicht, dass meine Borussia ihn daran hindern wird. Raffael kann nicht, Johnson kann nicht, Neuhaus ist gesperrt. Die RĂŒckrunde war eines Abstiegskandidaten wĂŒrdig. Dann kann sich der BVB nur selbst ein Bein stellen. Durchaus möglich. Wenn nicht, hĂ€ngt es von Eintracht Frankfurt ab; und wer sich auf die verlĂ€sst, ist verlassen.
UnabhĂ€ngig davon ist Dortmund die Fussballhauptstadt Deutschlands. Als Beleg wĂŒrde die SĂŒdtribĂŒne des Westfalenstadions schon ausreichen. Doch ich habe hier noch ein paar weitere Belege.Weiterlesen…

Wundersame Bahn XXIV

Eine zufÀllige Tagesauswahl ohne Anspruch auf VollstÀndigkeit
Die SZ berichtet ĂŒber die Abschaffung des Schöne-Wochenende-Tickets, also eine Tariferhöhung. Wie bei Unternehmen, die uns, der Öffentlichkeit, gehören ĂŒblich, bekĂ€mpft das Unternehmen offensiv Transparenz und Nachvollziehbarkeit.
“Der Dorstener”, von einer Privatbahn im Auftrag des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr betrieben, wird zeitweise vom Stundentakt auf Zweistundentakt umgestellt. Er fĂ€hrt auf einer Linie von Dortmund Hbf. Weiterlesen…

Wie viele “Relotiusse” sind es noch?

Von Anfang an war mir die Medienbearbeitung des mir unbekannten fakenden Spiegel-Starschreibers nicht geheuer. Ein junger, gutaussehender, karrieregeiler Kerl, in jeder Hinsicht geeignet die Branche in ihrem Jetztzustand zu reprÀsentieren, wurde symbolisch an die Laterne gehÀngt. TatsÀchlich erfolgte ein umfangreiches Revirement in der Spiegel-Chefetage. Und nun?
Geht die Show weiter, als wĂ€re nichts gewesen.Weiterlesen…

Dortmunds OB adelt Tatort

Mit Update
Endlich. Wenn ein Lokalkrimi keinen mehr aufregt, ist es um ihn geschehen, jedenfalls wenn es sich um einen ARD-Tatort handelt. Schimanski wĂ€re ohne den standesgemĂ€ssen Protest der damaligen Kommunalpolitiker*innen in Duisburg nie so bekannt, berĂŒhmt, beliebt geworden, wie er es war. Nun hat es endlich auch “Faber” in Dortmund geschafft. OB Sierau (SPD) beschwerte sich bei WDR-Intendant Tom Buhrow.Weiterlesen…

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