Kulturstaatsminister Wolfgang Weimer geriert sich in der Öffentlichkeit gerne als Liberal-konservativer, ist bewusst parteilos und hat sich als Gründer und Verleger nach eigenem Bekunden immer wieder um eine “Modernisierung” des Konservatismus bemüht. Dabei heraus gekommen sind aber überwiegend rückwärtsgewandte Produkte wie “Cicero” und die Weimer Media Group, die er gemeinsam mit seiner Frau gegründet hat. Aus der hat er sich angeblich zurückgezogen, nachdem er das Amt des Kulturstaatsministers angetreten hat. Seine Tätigkeit in FAZ, Welt und Focus machen deutlich, auf welcher politischen Seite er immer gestanden hat. Aber das waren offensichtlich nur harmlose Jugendsünden. Nun hat er die Feier seines Buchhändlerpreises, den die Staatsminister:in für Kultur einst ohne Regelanfrage beim Verfassungsschutz vergab, absagen müssen. Wie schade! Weiterlesen