Beueler-Extradienst

Meldungen und Meinungen aus Beuel und der Welt

Schlagwort: schwarze Pädagogik

Ein infantiler “weißer Affe”?

1966 begründete Science-Fiction-Autor Kurt Brand die legendäre Heftchen- und Buchserie “Ren Dhark” als Konkurrenz zu “Perry Rhodan”.  SF-Fans kennen und wissen, wovon ich schreibe. Beide Serien werden demnächst 60 Jahre alt und existieren fort, weil sie nicht nur spannende Abenteuer im Weltraum bieten, wie sie die Fans der klassischen S.F. erwarten, sondern auch, weil sie und ihre Helden Kosmopoliten sind. Die trotz manchmal unvermeidlicher Raumschlachten immer wieder die Ideale der Gleichberechtigung der diversen Weltraumwesen hochhalten, der unterschiedlichen Spezies und der Toleranz der unterschiedlichen Zivilisationen und Minderheiten, der Nichteinmischung und des galaktischen Friedens – als gelte das Grundgesetz auch dort. Was hat das mit Donald Trump zu tun? Weiterlesen

Zeugen Jehovas und die Gewalt

Der Anschlag eines ehemaligen Mitglieds der Sekte “Zeugen Jehovas” mit Maschinenpistolen ist ein schreckliches Verbrechen, ein Massenmord. Was aber bringt einen Menschen dazu, so unmenschlich zu handeln? Die furchtbare Tat könnte ein ernsthaftes, jahrzehntealtes Problem ans Tageslicht bringen: die “Zeugen Jehovas”, die viele als verschrobene Verkäufer des “Wachtturms” wahr- und meist nicht ernst nehmen, arbeiten intern mit Methoden, die die Grenzen von Psychoterror überschreiten und  vor allem psychisch labile  Menschen – und an diese richtet sich das Angebot der Sekte ähnlich wie Scientology – abhängig machen. Weiterlesen

“Schwarze Pädagogik”

Schwarze Menschen finden solche Begrifflichkeiten in der Regel nicht amüsant. Die Psychologin Alice Miller definierte die gemeinte Pädagogik so: “Erziehung, die darauf ausgerichtet ist, den Willen des Kindes zu brechen, es mit Hilfe der offenen oder verborgenen Machtausübung, Manipulation und Erpressung zum gehorsamen Untertan zu machen“. Ist kein so griffiges Label, aber damit wissen wenigstens alle, was gemeint ist. Weiterlesen

Angela Merkel, Wladimir Putin und der Permafrost

Update 8.6.: s. unter dem Text
von Antje Vollmer
Angela Merkel misstraut Wladimir Putin zutiefst. In den Jahren ihrer Kanzlerschaft ist das deutsch-russische Verhältnis erkaltet. Was bedeutet das für Europa?

Es wird Zeit, Bilanz zu ziehen über Gelungenes und Nichtgelungenes, über innenpolitische und außenpolitische Verortungen am Ende der Ära Merkel. Wo stehen wir jetzt nach 16 Jahren?

Die größte außenpolitische Hypothek besteht darin, dass während Merkels Kanzlerschaft das deutsch-russische Verhältnis in die Zone ewigen Permafrostes abgedriftet ist. Noch ist das kein Thema und auch im kommenden Wahlkampf werden andere Fragen auf der Agenda stehen. Aber auf die Zukunft Europas wirft diese Tatsache düstere Schatten. Weiterlesen

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