Was hat Andre Hahn nur verbrochen?

Von , am Mittwoch, 31. August 2016, in Fußball.

Keine Ahnung, wer auf die Idee kam, das “Abschiedsspiel” eines Bayern-Stars ausgerechnet in Mönchengladbach austragen zu lassen. Das ist wohl eine subtile Gemeinheit des DFB, das Stadion wurde nur etwas mehr als halbvoll.

Sportlich absolut unverständlich, warum man hier den deutschen Spieler, der saisonübergreifend den absolut besten Lauf im Verhältnis seiner Torerfolge zur Einsatzzeit aufweist, den Mönchengladbacher Stürmer Andre Hahn, noch nicht einmal ins Aufgebot beruft. Immerhin darf man als Gladbach-Fan dankbar registrieren, dass er sich dann auch nicht verletzen kann. Man denke nur an Gündogan, der nach einer Rückenverletzung in der Nationalmannschaft dem BVB eine halbe Saison fehlte.

Ist Yogi Löw vielleicht auch mit Arsene Wenger verfeindet? Nicht nur liess er den verletzten Mustafi weiterspielen, sondern wechselte auch noch Özil ein, der prompt ein Tor machte – immerhin ein Arsenal-Verletzungsrisiko im Wert von 100 Mio. Euro. Ausserdem spielten: Chancentod Götze, der Probleme im Verein hat, einen Platz auf der Auswechselbank zu erobern, Chancentod Müller, den man lieber keine Elfer mehr schiessen lässt, Bellarabi und andere Leverkusener, die gerade erst im gleichen Stadion verloren hatten. Kann man Schweinsteiger noch deutlicher spüren lassen, dass man sich freut, dass er endlich geht und sich von den “Strapazen” seiner Eheschliessung erholen kann? Im Ernst: es war sehr anstrengend, dieses Gekicke heute Abend zu betrachten. Nur gut, nicht hingefahren zu sein.

Die Karten für das Gladbacher Heimspiel gegen Barca waren übrigens in wenigen Onlinesekunden weg. Maika vom “Odeon-Bistro” im Momo-Bioladen hat Freunde in Barcelona, die Chancen haben, Karten für das Rückspiel am 6.12. zu erwerben, drei Tage nach dem kurz zuvor stattfindenden Classico von Barca gegen Real. Das verspricht eine heisse Auswärtsfahrt. Was wollen und sollen da noch Nationalmannschaften? Die Fifa kämpft ums Überleben.

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